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Kommentar
Google navigiert gut
Von Roland Lindner
 
29. Oktober 2009
Der Internetkonzern Google hat schon viele Unternehmen in eine Identitätskrise gestürzt. Google wirft immer neue Programme gratis auf den Markt, die kostenpflichtigen Diensten anderer Unternehmen Konkurrenz machen. Der jüngste Vorstoß von Google bringt Hersteller von Navigationsgeräten wie Tomtom in Bedrängnis.
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Google macht einen Navigationsdienst zur Gratisfunktion in seiner neuen Software für Multimedia-Handys. Wozu braucht man noch ein separates Navigationsgerät, wenn man die gleichen Funktionen umsonst auf seinem Handy mitgeliefert bekommt? Google geht es nicht so sehr darum, mit dem Angebot direkt Geld zu verdienen, sondern sein bislang noch kaum verbreitetes Handy-Betriebssystem Android zu etablieren. Die Navigationsfunktion wird wohl irgendwann mit Werbung gefüttert, aber eilig scheint es Google damit nicht zu haben.
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Man mag Google vorhalten können, jenseits seines Traditionsgeschäfts mit Internetsuche und dazugehöriger Werbung bislang kaum neue Umsatzquellen erschlossen zu haben. Das ändert aber nichts an dem Zerstörpotential, das Google auf andere Unternehmen hat, die sich über Nacht die Frage nach ihrer Existenzberechtigung stellen müssen.
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