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Amerikas Arbeitsmarkt
Zehn Prozent
Von Claus Tigges
 
07. November 2009
Die Wende zum Besseren auf dem amerikanischen Arbeitsmarkt liegt noch einige Monate in der Ferne. Das ist die Botschaft der jüngsten Beschäftigungsdaten aus Washington. Der Stellenabbau hat sich zwar in den vergangenen Monaten erfreulich verlangsamt, noch immer aber gehen unter dem Strich mehr Arbeitsplätze verloren, als geschaffen werden. Die Arbeitslosenquote ist zum ersten Mal seit 26 Jahren auf mehr als 10 Prozent geklettert.
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Der Produktivitätssprung im vergangenen dritten Quartal zeigt, dass amerikanische Unternehmen noch Mittel und Wege finden, um neue Aufträge zu bearbeiten, ohne dafür gleich zusätzliche Mitarbeiter einzustellen. Insofern gibt es durchaus gute Gründe für die vom Kongress beschlossene Verlängerung der Bezugsdauer von Arbeitslosenhilfe.
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Gleichwohl darf dies nicht perpetuiert werden. Denn es gibt keinen vernünftigen Grund, weshalb sich die "jobless recovery", der Aufschwung ohne zusätzliche Stellen, auf ewig fortsetzen sollte. Wenn das Angebot freier Stellen größer wird, muss die Unterstützung zurückgefahren werden. Andernfalls wird nur der Anreiz gedämpft, die Arbeitskraft zu einem marktfähigen Preis anzubieten.
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F.A.Z.
 
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