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Schweinegrippe in Hessen
Impfbereitschaft von Ort zu Ort unterschiedlich
Die Taunus-Schule in Königstein-Schneidhain ist derzeit geschlossen, so wie die Schule in Leipzig, in der dieses Foto entstand
 
05. November 2009
Den einen fehlen Impfwillige, die anderen erleben einen Ansturm. Hessens Ärzte berichten von unterschiedlichen Erfahrungen mit der Schweinegrippe-Impfung. Eine stichprobenartige Umfrage der Deutschen Presse-Agentur unter 14 Hausärzten in Hessen zeigte am Donnerstag, dass die deutliche Mehrheit der Befragten bereits Patienten gegen das H1N1-Virus geimpft hat. Ein Arzt in Kassel hatte zuletzt nach eigenen Angaben 70 Vorbestellungen, zwei Gießener Ärzte sprachen von "sehr großer Nachfrage".
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Einige Mediziner wollen impfen, ihnen fehlen aber die Impfwilligen. Eine Praxisgemeinschaft in Wiesbaden teilte mit, sie lehne es grundsätzlich ab, zu impfen - vor allem weil Langzeiterfahrungen mit dem Impfstoff Pandemrix fehlten.Bei den meisten der Ärzte, die impfen, stieg die Nachfrage seit Ende vergangener oder Anfang dieser Woche deutlich an. Die durchschnittliche Wartezeit für impfwillige Patienten betrug eine Woche. Einige Ärzte beklagten, dass sie zwar Patienten hätten, aber noch auf die Impfstoff-Nachlieferung warteten. Zahlen, wie viele Hausärzte in Hessen inzwischen impfen, konnten die Kassenärztliche Vereinigung Hessen und das Ministerium nicht nennen.
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Unterdessen gab der Pharmakonzern Novartis bekannt, dass ein neuer Impfstoff gegen Schweinegrippe in Deutschland zugelassen worden ist. Das Mittel stammt aus Labors von Novartis Behring in Marburg (Neuer Schweinegrippe-Impfstoff aus Marburg).
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Rückgang der Entzündungen in Schweinegrippe-Patientin
"Es ist erkennbar, dass bei der Bevölkerung das Bewusstsein über die Notwendigkeit wächst. Im Vergleich zur vergangenen Woche ist eine deutlich stärkere Nachfrage an den Impfstellen festzustellen", sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums. Belastbare Zahlen habe er aber noch nicht, zudem gebe es in Hessen regionale Unterschiede. "Von einem förmlichen Ansturm kann aber nicht die Rede sein", sagte er.
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Die Ärzte in der Frankfurter Universitätsklinik kämpften unter dessen weiter um das Leben einer 39 Jahre alten Schweinegrippe-Patientin. Ihre Laborwerte wiesen zwar auf einen Rückgang der Entzündungen hin, dennoch bestand weiter Lebensgefahr, wie die Klinik mitteilte. Die Lungenleistung der Frau habe sich bisher nicht verbessert. Von Vorerkrankungen der Frau war nichts bekannt. Bislang ist in Hessen niemand an dem H1N1-Virus gestorben. Bisher haben sich seit Beginn der Erhebung 1579 Menschen in diesem Bundesland infiziert, zuletzt gab es laut Ministerium einen leichten Anstieg.
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Taunus-Schule in Königstein-Schneidhain bis Freitag zu
Unterdessen ist der Unterricht in einigen Schulklassen vorübergehend wegen der Virusinfektionen eingestellt worden. Die Taunus-Schule in Königstein-Schneidhain mit ihren rund 180 Grundschülern soll noch bis einschließlich Freitag komplett geschlossen bleiben. In Fulda sind zwei Klassen der Marienschule für eine Woche nach Hause geschickt worden. Im Wetteraukreis wurden drei Klassen vom Unterricht befreit.
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FAZ.NET mit lhe
dpa
 
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