Florida
Ein Toter und sechs Verletzte bei Amoklauf
Angst nach Amoktat: Ein Polizist sichert das Gebäude
06. November 2009
Nur einen Tag nach dem Blutbad auf einem Militärstützpunkt in Texas sind die Vereinigten Staaten von einem weiteren Amoklauf erschüttert worden. In einem Architekturbüro in Orlando (Florida) eröffnete am Freitag ein ehemalige Angestellter das Feuer und tötete einen Menschen, fünf weitere wurden verletzt. Der Schütze wurde wenig später im Haus seiner Mutter festgenommen, wie eine Polizeisprecherin mitteilte. Die Verletzten befanden sich in stabilem Zustand.
Jason Rodriguez war den Angaben zufolge vor zwei Jahren entlassen worden. Ob der 40 Jahre alte Täter aus Wut über seinen ehemaligen Arbeitgeber handelte, war zunächst aber unklar. "Ich wünschte, ich wüsste es", sagte die Polizeisprecherin auf die Frage nach dem Motiv. Medien zufolge hatte Rodriguez wegen mangelhafter Leistung seinen Job verloren. Die Gegend rund um das Büro-Hochhaus, in dem die Schüsse fielen, wurde weiträumig abgeriegelt, Schulen geschlossen. Über dem Tatort kreisten Hubschrauber. Hinweise aus der Bevölkerung führten die Ermittler schließlich zum Haus der Mutter des Schützen, hieß es.
Wieder ein Amoklauf in Amerika
Am Donnerstag hatte ein Militär-Psychiater auf dem Militärstützpunkt Fort Hood in Texas bei einem Amoklauf 13 Menschen getötet und 30 verletzt. Der Täter konnte nur durch mehrere Schüsse einer zivilen Polizistin gestoppt werden. Er überlebte und befand sich zunächst in stabilem Zustand. Nach Militärangaben sollte der 39-Jährige nach Afghanistan entsandt werden.
dpa
AP
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