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Hund in der Röhre
 
04. November 2009
Epilepsien, deren Ursache sich nicht finden lässt, oder Bandscheibenvorfälle und andere Wirbelsäulenerkrankungen - das sind häufige Gründe, Hunde und Katzen in einen Magnetresonanztomographen zu schieben. Was noch vor wenigen Jahren undenkbar schien, ist heute fast Routine: Fachleute schätzen, dass mittlerweile bis zu dreißig MRT-Geräte für Haustiere über Deutschland verteilt sind - und zwar nicht nur in veterinärmedizinischen Universitätskliniken, sondern auch in privaten Praxen. Fast jeder Besitzer, bei dessen Tier beispielsweise ein Gehirntumor vermutet wird, kann also zu einem nicht allzu weit entfernten Spezialisten überwiesen werden. Mit dem "CT- und MRT-Atlas" hat ein Autorenteam jetzt das erste deutschsprachige Lehr- und Arbeitsbuch zum Thema MRT- und CT-Aufnahmen bei Hunden vorgelegt. Nach einer fachkundigen Einführung zeigt das Werk Abbildungen von allen Körperregionen gesunder Hunde. Das übersichtliche Buch eignet sich insofern vor allem als Nachschlagewerk in der Praxis, wo Vergleiche mit pathologischen Befunden hilfreich sind. In der Lehre sind Fallbeschreibungen, bei denen MRT- und CT-Bilder entscheidend für die Diagnosefindung waren, längst an der Tagesordnung. Neben Hunden werden auch Pferde und Katzen oft in der "Röhre" untersucht. Den Hundebesitzer kostet sie zwischen 400 und 800 Euro.
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Michael Mihaljevic u.a. (Hrsg.): "CT- und MRT-Atlas. Transversalanatomie des Hundes". Parey Verlag. Stuttgart 2009. 222 S. 139,95 Euro.
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Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.11.2009, Nr. 256 / Seite N2
 
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