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Van Gaal im Gespräch
„Wir sind noch nicht raus“
Louis van Gaal: "Wir haben noch eine kleine Chance"
 
04. November 2009
Nach der 0:2-Niederlage gegen Girondins Bordeaux steht der FC Bayern München vor dem Aus in der Champions League. Trainer van Gaal gibt sich im Gespräch nach der Heimniederlage dennoch zuversichtlich: "Das Leben geht weiter" sagte er in geliehener Dragoslav-Stepanovic-Pose.
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Louis van Gaal, wie haben Sie Ihre Mannschaft beim 0:2 gegen Girondins Bordeaux gesehen?
Das Resultat ist sehr schlecht für uns, aber wir waren auch nicht gut genug. Es war nicht unser bestes Spiel. Das aber braucht man, um in der Champions League weiterzukommen. Wir hatten zwar Chancen, waren aber unglücklich.
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Wie erklären Sie sich so eine Leistung?
Wir können einen französischen Meister nicht einfach wegspielen. Wir wissen auch, dass uns im Moment die Kreativität fehlt, wenn Robben und Ribery nicht dabei sind. In der Champions League entscheiden zudem Kleinigkeiten. Einmal ging der Ball an den Pfosten, einmal hat der Schiedsrichter ein Handspiel nicht gepfiffen, vor dem 0:1 dafür einen Freistoß gegen uns.
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Was hat gegen Bordeaux noch gefehlt?
Wir haben die Ordnung behalten, gekämpft, wenig Chancen zugelassen und viele Chancen kreiert - aber wir haben kein Tor geschossen. In einem Spitzenspiel ist es immer wichtig, Tore zu erzielen. Das haben wir nicht geschafft.
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Bordeaux-Trainer Laurent Blanc hat nach dem Spiel gesagt, dass den Bayern derzeit das Selbstvertrauen fehlen würde. Teilen Sie seine Meinung?
Ich weiß nicht, warum er das gesagt hat. Nach so einem Spiel ist es immer einfach, das zu behaupten. Wir haben in den letzten sieben oder acht Spielen 17 Punkte geholt, haben in der vergangenen Woche 4:0 in Frankfurt gewonnen und dafür sehr gute Kritiken bekommen. Ich weiß nicht, wie er darauf kommt.
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Glauben Sie noch an einen Einzug ins Achtelfinale?
Wir sind noch nicht raus, wir haben noch eine kleine Chance. Aber wir sind abhängig von Bordeaux und Juventus Turin. Das müssen wir im Hinterkopf haben. Und wir müssen auch erst unsere beiden Spiele gewinnen. Haifa ist kein schlechter Gegner, in Turin müssen wir alle in bester Form sein - das waren wir gegen Bordeaux nicht.
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Befürchten Sie nun, dass es beim FC Bayern wieder sehr unruhig werden könnte?
Wenn der FC Bayern verliert, herrscht immer Unruhe. Das weiß ich. Aber wir müssen weitermachen. Ich habe in der Kabine zu den Spielern gesagt, dass das Leben weiter geht. Aber natürlich hat so eine Niederlage auch immer Einfluss auf das nächste Spiel.
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FAZ.NET mit sid
AP
 
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