| BMW hat sich im dritten Quartal in den schwarzen Zahlen gehalten. Der Autobauer machte 78 Millionen Euro Gewinn, 73,8 Prozent weniger als noch vor einem Jahr, wie die Münchner am Dienstag mitteilten. Der Umsatz ging um 6,6 Prozent auf 11,76 Milliarden Euro zurück. Auch im Vergleich zum zweiten Quartal, in dem BMW 121 Millionen Euro verdient hatte, musste der Konzern Einbußen hinnehmen, obwohl sich die Absatzsituation des Autobauers zuletzt verbessert hatte.
BMW sei schwierigen Rahmenbedingungen gegenübergestanden, erklärte das Unternehmen. So habe die Kaufzurückhaltung auf wichtigen Märkten angehalten. Zudem sei der Wettbewerb nach wie vor intensiv, was Umsatz und Ergebnis belastet habe.
Nach neun Monaten blieben unterm Strich 47 Millionen Euro Gewinn. Vor einem Jahr waren es zu diesem Zeitpunkt allerdings 1,29 Milliarden. Im ersten Quartal hatte der Autobauer noch 152 Millionen Euro Verlust gemacht. Konzernchef Norbert Reithofer sagte: „Wir streben im laufenden Geschäftsjahr ein positives Geschäftsergebnis an.“ Für das kommende Jahr erwartet er eine allmähliche Markterholung, für eine Entwarnung auf den weltweiten Automärkten sei es aber noch zu früh, warnte der Manager. |