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Unzufriedenheit bei der Arbeit

Jeder zweite sieht sich nach einer neuen Stelle um

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Diese Zahl könnte Arbeitgeber in Zeiten knapper Fachkräfte hellhörig machen: Die Hälfte der Angestellten in Deutschland ist einer neuen Umfrage zufolge so unzufrieden mit der eigenen Stelle, dass sie sich nach nach einem neuen Arbeitsplatz umsehen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung des Personaldienstleisters Manpower Group.

Obwohl in jüngster Zeit häufiger kolportiert wurde, dass den Arbeitnehmern Betriebsklima, Arbeitszeiten und Wohlbefinden so wichtig sei, deutet diese Studie nun darauf hin, dass vor allem ein schnöder Grund für den starken Wechselwillen im Zentrum steht: Die Angestellten wollen mehr Geld.

22 Prozent der befragten Wechselwilligen sagten, sie sähen sich nach einer Position mit einer besseren Bezahlung um. Zweitwichtigster Grund für den Wechselwillen der Angestellten war das Gefühl, dass die Leistungen am Arbeitsplatz nicht anerkannt werden. Das sagten 15 Prozent der Befragten.

An dritter Stelle folgt Langeweile als als Motivation, eine neue Position anzustreben, gleichauf mit Klagen über ein schlechtes Arbeitsklima. „Die Ergebnisse zeigen, dass das Gehalt den Mitarbeitern zwar wichtig ist, aber nicht der einzig entscheidende Faktor, der Menschen an ein Unternehmen bindet“, sagt Herwarth Brune, Geschäftsführer der Manpower Group Deutschland.

Diejenigen Befragten, die sich mit ihrer Stelle zufrieden zeigten, hoben vor allem positiv hervor, dass an ihrem Arbeitsplatz die Arbeitszeiten eingehalten werden. Fast ebenso häufig führten sie eine faire Bezahlung als Grund dafür an, an ihrer derzeitigen Stelle festhalten zu wollen. Allerdings hat sich auch bei den Zufriedenen der Anteil derer, die mit ihrem Gehalt zufrieden waren gegenüber dem Vorjahr verringert.

Positiv hoben die zufriedenen Befragten neben Arbeitszeiten und Gehalt flexible Arbeitsmodelle und gute Möglichkeiten zur Weiterbildung hervor. Für die bevölkerungsrepräsentative Befragung hatte das Marktforschungsinstitut Toluna im April 2018 Online-Interviews mit 1010 Teilnehmern geführt.

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Quelle: nab.
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