FAZ plus ArtikelAnaloges Journal

Die Rückkehr des Notizblocks

Von Tabea Stock
 - 18:01

Bunte Notizbücher stapeln sich vor Luka Löding und Jasmine Chegaing. Daneben ordnen die beiden Studentinnen nun der Farbe nach die Gelstifte an, die sie aus ihren Rucksäcken ziehen. „Hier, hast du übrigens mein neustes Bullet Journal gesehen? Das kam gerade gestern aus Amerika an“, sagt Löding, während sie ein dickes Ringbuch über den Tisch zu ihrer Kommilitonin schiebt.

Ein Bullet Journal ist im Grunde auch nichts anderes als ein Notizbuch. Scheinbar altmodischer Kram in einer Zeit, in der jeder Student seine Termine mit dem Smartphone verwaltet und Mitschriften während der Vorlesung gleich in den Laptop getippt werden. Doch mit neuem Namen und theoretischem Überbau wird aus dem antiquierten Papierbündel wieder ein Trendprodukt – analoge Grundlage eines Planungssystems, das Löding und Chegaing erlernen wollen. Mit 16 weiteren Teilnehmerinnen sitzen sie deshalb im Workshop „Bulletjournaling“, den das Schreibzentrum der Goethe-Universität anbietet.

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Quelle: F.A.Z.
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