Anzeige

Studium

Wo die Semestertickets teuer sind

 - 12:52
Viel Geld für die Straßenbahn: In Hannover sind die Semestertickets besonders teuer. Bild: dpa, nab./dpa

Semestertickets für Studenten sind in Hannover am teuersten, gefolgt von Frankfurt am Main. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Verbraucherportals „Netzsieger“, das die Semesterbeiträge und die Anteile für das Nahverkehrsticket der 40 größten deutschen Universitäten verglichen hat. Im Schnitt müssen Studenten demnach 163 Euro für das Semesterticket zahlen.

Anzeige

Mit Semestertickets können Studenten den öffentlichen Nahverkehr nutzen, um sich von ihrem Wohnort zur Hochschule zu bewegen, sie können aber meist damit auch ganz generell Freizeitfahrten mit Bus und Bahn unternehmen. Manchmal umfasst der Geltungsbereich nur die Hochschulstadt, manchmal die ganze Region. Auch das berücksichtigt die Studie.

Teuer in NRW, günstig in Kiel und Augsburg

In Nordrhein-Westfalen etwa sind die Tickets insgesamt teurer als der Durchschnitt, Studenten können damit aber im ganzen Bundesland Bus und Bahn fahren. An der Technischen Hochschule Köln und der Universität zu Köln kostet das Ticket zum Beispiel 176 Euro, an der RWTH Aachen rund 170 Euro.

Auch in den teuersten Städten Hannover und Frankfurt können Studenten mit ihrem Ticket Bahnen und Busse in ganz Niedersachsen oder Hessen nutzen. Die günstigsten Tickets für Studenten bieten Kiel mit 57 Euro und Augsburg mit 60 Euro. Diese gelten allerdings nur in den Stadtgebieten.

Daneben gibt es Hochschulen mit besonderen Regeln. An der Ludwig-Maximilians-Universität München gibt es etwa günstige Tickets, für die aber Zeitbeschränkungen gelten. Für eine freie Fahrt rund um die Uhr müssen Studenten ein Zusatzticket für 193 Euro kaufen. Bei den meisten Universitäten ist das Ticket für Bus- und Bahn jedoch als Semesterticket Teil des Semesterbeitrags, der auch Verwaltungsgebühren beinhaltet.

Quelle: nab./dpa
  Zur Startseite
Ähnliche ThemenHannoverLMUStudenten

Anzeige