FAZ plus ArtikelDie Vermögensfrage

Was soll Tante Hermine mit dem Depot für ihre Nichte machen?

Von Gerald Braunberger
 - 11:31

Liebe Leser, Sie kennen sicherlich den Brauch, Neugeborenen ein Sparbuch mit einer mehr oder weniger großen Einlage zu schenken. Der ersten Einlage folgen dann häufig weitere anlässlich von Geburtstagen, Kommunion oder Konfirmation oder dem abgelegten Schulabschluss. Dieser Brauch ist, wie auch jüngst wieder eine Umfrage gezeigt hat, ein wunderbares Instrument für Banken und Sparkassen, um Kunden zu binden.

Viele Menschen bleiben jahrzehntelang bei jenem Institut, das sie seit ihrer Geburt mit einem Sparbuch begleitet. Gelegentlich wird sogar dieser Klassiker der Geldanlage etwas aufgehübscht, zum Beispiel in Form der sogenannten „Goldenen Sparbücher“, für die dem Kunden neben einer Basisverzinsung noch Zinsprämien versprochen werden, wenn er vorab festgelegte Sparziele erreicht. Viel mehr als ein Werbegag, der Banken und Sparkassen dauerhaft billige Kundeneinlagen verspricht, verbirgt sich nicht dahinter.

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Quelle: F.A.Z.
Gerald Braunberger
Redakteur in der Wirtschaft, verantwortlich für den Finanzmarkt.
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