FAZ plus ArtikelStreit mit Spanien

Herrn Puigdemonts Reisen

Von Livia Gerster, Lydia Rosenfelder, Konrad Schuller, Frank Pergande
 - 09:16

Puigdemont hatte getwittert, dass er in Berlin sei. Das erzeugte einen Rummel, den die Bundesregierung eigentlich um jeden Preis hatte vermeiden wollen. Mit Mühe und Not wurde ein Raum organisiert. Er war viel zu klein. Katalanische Sympathisanten und Hauptstadtjournalisten standen dicht an dicht. Die Organisatoren baten darum, Platz für einige katalanische Parlamentarier zu machen. Damit Puigdemont seine Weggefährten in der Nähe habe. Das sei wichtig für ihn.

Dann betrat Carles Puigdemont die Bühne, Jubel bei seinen Anhängern. Babylonische Sprachverwirrung unter den Journalisten. Spanisch, Katalanisch, Englisch, Französisch und sogar Rumänisch. „Good morning“, sagte Puigdemont und lächelte. Die Aufmerksamkeit schien ihm zu gefallen. „Die drei Kandidaten, die das katalanische Parlament aufgestellt hat, um zum Präsidenten Kataloniens gewählt zu werden, sind im Gefängnis gelandet“, fuhr er fort und machte eine bedeutungsvolle Pause. „Ich fordere die spanische Regierung auf, Demokratie und internationale Verträge zu respektieren.“

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Quelle: F.A.S.
Livia Gerster
Redakteurin in der Politik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
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Konrad Schuller
Politischer Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.
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Frank Pergande
Politischer Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.
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