Alexandre Kojèves Karriere

Ein erregender, abenteuerlicher Beruf

Von Danilo Scholz
 - 13:29

Der neo-hegelianische Philosoph, der den Kampf um Anerkennung unter Gefährdung des eigenen Lebens zum Schlüssel seines Geschichtsdenkens erklärte, starb vielleicht nicht für die, aber doch während der Sache, der er sich verschrieben hatte. Eine Tonbandaufnahme hat Alexandre Kojèves letzten Arbeitstag am 4. Juni 1968 in Brüssel für die Ewigkeit festgehalten. In der Arbeitsgruppe für Handelspolitik in der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft warb der russischstämmige Philosoph um Verständnis für die Vorbehalte der Regierung in Paris, die sich mehr Zeit für den Abbau von Handelshemmnissen erbat. Plötzlich setzt ein dumpfer Knall dem Redefluss ein Ende, Anwesende rufen nach Sanitätern, die einige Minuten später nur noch die Todesursache feststellen können: Herzinfarkt. Am Nachmittag legten die Vertreter der EWG-Mitgliedstaaten eine Schweigeminute ein, um jenes Mannes zu gedenken, der noch „heute Morgen“ eine „Kostprobe seines Könnens und seiner Geistesgegenwart gab“, die ihm internationales Renommee eingebracht hatten.

Bislang zog es die Nachwelt vor, ein einziges Jahrzehnt im Leben und Wirken von Alexandre Kojève in Erinnerung zu behalten. Nicht dem Verwaltungsfachmann, der seit Februar 1945 (übrigens unverbeamtet) im französischen Staatsdienst tätig war, galt das Interesse, sondern dem Dozenten, der von 1933 bis 1939 an der Pariser École pratique des hautes études im überschaubaren Kreis Hegels „Phänomenologie des Geistes“ kommentierte. Ruhm braucht Publikum, und das hatte es hier in sich: Maurice Merleau-Ponty schaute vorbei, zu den treuen Hörern gehörten die Philosophen Éric Weil und Raymond Aron, dazu gesellten sich der Jesuit Gaston Fessard, ein junger Arzt namens Jacques Lacan sowie der Ökonom Robert Marjolin, der Kojève nach dem Krieg einen Posten in der Außenwirtschaftsverwaltung verschaffte.

In Frankreich stand Hegel damals noch im Ruch, der Vordenker des preußischen Expansionsstrebens zu sein, ein unverbesserlicher Romantiker und Monarchist. Diesen Hegel erkannte man in Kojèves Vorlesungen kaum wieder. Die „Phänomenologie“ erschien als Fibel aller Revolutionäre. Krieg, Umsturz und Gewalt waren fortschrittliche Triebkräfte der menschlichen Geschichte, die Kojève mit einem hypothetischen Urmoment in Form eines Duells beginnen lässt.

Die Menschheit im Zustand endgültiger Befriedigung

Vom Tier, so Kojève, grenze sich der Mensch einzig durch seine Fähigkeit ab, sein Leben für etwas aufs Spiel zu setzen, das Fragen der bloßen Aufrechterhaltung der Vitalfunktionen oder der Reproduktion weit hinter sich lässt. Mensch sein heißt, vom „désir d’être désiré“ angetrieben und einem rastlosen Bedürfnis nach Anerkennung unterworfen zu sein. Es kommt zu Konflikten, um ein solches Anerkennen zu erzwingen. Nicht immer enden sie im Blutvergießen, mit dem Ableben der unterlegenen Partei. Vielmehr befinden sich die Kontrahenten fortan in einer „Dialektik von Herr und Knecht“, die für Hegel auf den Naturzustand beschränkt bleibt, aber bei Kojève zur Matrix von Geschichte überhaupt mutiert.

Es wäre ein schwerwiegender Fehler, Kojèves Auslegung des Herr-Knecht-Verhältnisses individualpsychologisch zu deuten. Was das Auditorium seiner Vorlesungen faszinierte, waren im Gegenteil Kojèves virtuose Skalierungen quer durch Zeit und Raum: Herr und Knecht, damit waren vorrangig Gruppen gemeint. Der Klassenkampf stellte lediglich eine ökonomische Unterkategorie dieser anthropologischen Konstellation dar, die proletarische Revolution war nur ein weiterer – begrüßenswerter – Sklavenaufstand unter vielen. Als Garant der Anerkennung kam ohnehin kein Einzelner, sondern nur ein Staatsverband mit Rechts- und Zwangseinrichtungen in Frage.

An der etatistischen Ausrichtung seines Denkens ließ Kojève nie einen Zweifel. Immer wieder gern zitiert wird seine vermessene Selbstdarstellung: So wie Hegel sich der Anekdote zufolge als denkendes Pendant zur handelnden Weltseele Napoleon verstand, so arbeite er, Kojève, begrifflich Stalin zu. Die analogische Gleichsetzung von Napoleon und Stalin war Kojèves Beitrag zu einer erbittert geführten Auseinandersetzung über Zustand und Zukunft der Sowjetunion. Immer wieder hatte Leo Trotzki vor einem sowjetischen Bonapartismus gewarnt. Unter einer autoritären Führungsclique drohte eine Erstarrung, die jede weitere revolutionäre Regung im Keim erstickte. Führende Parteimitglieder der KPdSU wiesen derartige historische Parallelen zwischen dem Abgleiten der Ideale von 1789 und 1917 empört von sich. Kojève hingegen machte sie sich in Paris zu eigen und wendete sie gegen Trotzki: Es ist gerade die bürokratische Konsolidierung des Machtapparates nach napoleonischem Vorbild, die der noch jungen Sowjetunion das Überleben sichert und als Leistung Stalins zu betrachten ist.

Gleichwohl brachte die Befriedigung des Anerkennungsbedürfnisses, sofern es dem Bereich des Allgemeinmenschlichen angehörte, auch den Nationalstaat und den „Sozialismus in einem Land“ an die Grenzen. Um Anerkennung eines jeden durch alle zu gewährleisten, bedürfe es, so Kojève, eines Weltstaates, der die materielle Absicherung der Erdenbürger mit der Durchsetzung gleicher Rechte verbindet. Die Menschheit träte in den Zustand endgültiger Befriedigung ein, die Opferbereitschaft im Kampf um Anerkennung hätte sich erübrigt. Hier ist die (post-)politische Dimension des „Endes der Geschichte“ bezeichnet – eine Wendung, die selbst Geschichte machen sollte.

Minister hingen an seinen Lippen

Freilich zieht Kojève der Erzählung vom Ende der Geschichte auch eine erkenntnistheoretische Ebene ein, die in der Forschung weniger Beachtung fand. Als Student in Heidelberg und Berlin hatte er sich mit den Debatten zum Historismus befasst, Ernst Troeltsch gelesen und später in Paris Wilhelm Dilthey. Ihm stand klar vor Augen, dass es mit einem konzeptuellen Galopp durch die Weltgeschichte nicht länger getan ist. Wer die Eigenheiten historischer Zeitalter und Orte nicht kennt, sich ihnen lediglich im Vergleich zum Vorangehenden und dem Nachfolgenden, möglicherweise sogar mit Hinblick auf ein Idealziel nähert, erleidet kognitiven Schiffbruch. Zugleich verachtete Kojève all jene, die sich an ihrer eigenen Skepsis berauschten und relativistischen Versuchungen erlagen. Die Wahrheiten über die Geschichte gibt es. Genauer: Es wird sie gegeben haben. Aus dieser Warte betrachtet diente ihm das Ende der Geschichte als heuristisches Instrument, das ihm die Wanderung auf dem schmalen Grat zwischen Universalgeschichte und dem nachvollziehenden Verstehen der Besonderheiten jeder historischen Situation erleichtert.

Kojève hat sich von diesen Grundüberzeugungen nie losgesagt, aber die Aussicht darauf, sie wieder und wieder in einem Hörsaal ausbreiten zu müssen, behagte ihm nicht. Für ihn war die Hegel-Interpretation in erster Linie ein Propagandawerkzeug, das unmittelbar auf die „Gemüter einwirken“ sollte. Nach dem Krieg ergriff er die erstbeste Gelegenheit beim Schopf, kehrte der Hochschule den Rücken und nahm eine Verwaltungstätigkeit auf. „Ich liebe diese Arbeit!“, rief Kojève noch in seinem letzten, in der „Quinzaine littéraire“ erschienenen Interview aus. Bewusst grenzte er den Verwaltungsdienst von akademischen Beschäftigungen ab. Intellektuelle, so führte er aus, hätten im günstigsten Fall mit ihren Büchern „Erfolg“, doch sein administratives Tun bei internationalen Verhandlungen ziele auf das „Gelingen“ – recht unterschiedliche Maßstäbe des Handelns.

Auch Breitseiten gegenüber den universitären Betrieb konnte er sich nicht verkneifen. Die brillantesten Geister seien längst in andere, internationale Institutionen wie die Weltbank ausgewandert. Ungeachtet der Eigentümlichkeit seines Werdegangs steht Kojèves Karriere für eine Tendenz der Nachkriegszeit. Zahlreiche neu geschaffene Einrichtungen erwiesen sich als durchlässig für Geistesarbeiter, da oft noch keine spezialisierten Bewerbungsparcours existierten, wie sie heute in fast allen internationalen Organisationen Usus sind. Auch der Philosoph Cornelius Castoriadis verdiente seinen Lebensunterhalt von 1948 bis 1970 bei der OEEC und ihrer Nachfolgeorganisation OECD.

Die Berichte der Augenzeugen stimmen darin überein, dass Kojève sich in kürzester Zeit zur Geheimwaffe der französischen Wirtschaftsdiplomatie entwickelte. Wo andere Nationen für jeden Artikel einer Zollvereinbarung einen Experten hatten, so der Leiter der französischen Gatt-Delegation, André Philip, war Frankreich besser plaziert, weil es sich auf einen einzigen Mann verlassen konnte, der sich in allen Einzelfragen gleichermaßen auskannte. Formal war Kojève gegenüber Philip weisungsgebunden, aber bald drehte er den Spieß um und ließ Philip wissen, welches Vorgehen am erfolgversprechendsten sein. Edgar Faure, von 1950 bis 1952 Finanzminister, beschrieb nachträglich, dass Kojèvè auf den Fluren der Ministerien eine immense Aura vorausging. Er bestätigt, dass Kojève das Verhältnis von Chef und Untergebenem nie in Frage stellte, doch immer wieder seine Dienstherrn instruierte, was zu tun sei: Minister hingen an seinen Lippen.

Eine Insel der Abschottung im Meer des globalen Freihandels

Selbstverständlich operierte Kojève nicht in einem institutionellen Vakuum. Er war dem Amt für Außenwirtschaftsbeziehungen zugeordnet, das seine prekäre, unterbestimmte Lage zwischen dem Finanz- und dem Außenministerium in eine Stärke umzumünzen verstand. Gemeinsam mit Bernard Clappier, der das Amt von 1951 bis 1963 leitete, und Olivier Wormser, der von 1954 bis 1966 im Außenministerium für Wirtschaftsfragen zuständen war, bildete Kojève ein Trio, das für mehr als zehn Jahre die Leitlinien der internationalen Handelspolitik und der europäischen Integration maßgeblich mitbestimmte. Der Gemeinsame Markt, den die von Clappier und Wormser mit ausgehandelten Verträge von Rom vorsahen, sollte einer keynesianischen Investitionspolitik, einer Angleichung der Sozialstandards sowie der Verringerung von Handelshemmnissen in Westeuropa gleichermaßen den Weg ebnen. „Le Monde“ rühmte Clappiers „rasierklingenscharfe“ Wortmeldungen in Brüssel, wohingegen Wormser, der eher gaullistische Ideen vertrat – die Regierungen der Mitgliedstaaten müssen auch im vereinten Europa das Sagen haben –, sich als „Meister der Litotes“ einen Namen machte.

Schenkt man den Beteiligten Glauben, zeichnete sich selbst in dieser Dreiergruppe ein Einflussgefälle ab, das sich nicht in der bürokratischen Hierarchie widerspiegelte. So schildert Clappier eine Begebenheit, die sich auf einem Botschaftsempfang in Washington zutrug. Das Trio begegnete dort Henry Kissinger, dem sich Clappier und Wormser als Bouvard und Pécuchet vorstellten. „Und wer ist er?“, erkundigte sich Kissinger, auf Kojève zeigend. Das, entgegneten die beiden, sei Flaubert.

Als eine der größten Bewährungsproben für den Bürokraten Kojève entpuppte sich der britische Vorstoß zur Schaffung einer europäischen Freihandelszone. Großbritannien hatte 1955 an der Messina-Konferenz teilgenommen, sich dann aber aus den Unterhandlungen zurückgezogen. Im „Europa der Sechs“ war London nicht vertreten. Im Rahmen der OEEC wurde eine Arbeitsgruppe eingerichtet, um die von dem britischen Politiker Reginald Maudling unterbreiteten Vorschläge für eine Freihandelszone zu prüfen. Kojève war in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Eine solche Freihandelszone würde die Fliehkräfte innerhalb der EWG erheblich verstärken. Ludwig Erhard, beseelt von einem – so Kojève – „libéralisme outrancier“, hatte nur einen halbherzigen Frieden mit den Römischen Verträgen geschlossen. Besonders heikel war die Zollproblematik: Der Gemeinsame Markt verhängte einheitliche Einfuhrzölle, was Frankreich immer wieder Gelegenheit verschaffte, unliebsame Billigimporte abzuwehren. Dieser Mauer drohten Risse, wenn es den Freihandelsstaaten freisteht, ihre Handelsbeziehungen zu Drittstaaten nach eigenem Gutdünken zu gestalten. Frankreich befände sich gegenüber der Bundesrepublik und Großbritannien in einer wirtschaftspolitischen Minderheit.

Kojève plante die französische Antwort geradezu generalstabsmäßig. Alle verfügbaren Hebel sollten in Bewegung gesetzt werden, um die britische Agenda scheitern zu lassen. 1959 resümierte er das bisherige Vorgehen: Paris setzte auf die Karte Adenauer, der gegen Erhard ausgespielt werden sollte. Es war an der Zeit, in den Medien „germanophobe Themen“ zu setzen und antideutsche Stimmungsmache zu betreiben. Die Freihandelszone sollte als Ausgeburt „antisozialer Anglomanen“ vom Schlage Erhards dargestellt werden. Darüber hinaus wusste Kojève um das Bild der EWG in den Vereinigten Staaten. Nicht wenige im Kongress hielten das westeuropäische Gebilde für eine Insel der Abschottung im Meer des globalen Freihandels.

Der Kalte Krieg als Geplänkel

Die französische Regierung sei gut beraten, schrieb Kojève, die Entwicklungshilfe für die Länder der Dritten Welt zu erhöhen – das könne im Zweifelsfall immer als entschlossenes Auftreten im Kampf gegen den Weltkommunismus verkauft werden. Und in der Tat signalisierte Präsident Eisenhower seine ablehnende Haltung, indem er sich zunehmend in Schweigen über die britischen Pläne hüllte. Obgleich 1960 eine Europäische Freihandelsassoziation ins Leben gerufen wurde, waren sich alle Beobachter einig, dass es sich allenfalls um eine Schwundversion der ursprünglichen Initiative handelte. Was da vollbracht wurde, war eine „Meisterleistung“ der intriganten Staatskunst, urteilte der in Oxford lehrende Politikwissenschaftler Uwe Kitzinger, der ein Standardwerk zum britischen Verhältnis zum „Europa der Sechs“ vorlegte und Kojève zwischen 1960 und 1963 vier Besuche abstattete, um sich einen Reim auf die französische Haltung zu machen.

Kitzinger sah es als wahrscheinlich an, dass London aus den mageren Ergebnissen der Verhandlungen über eine Freihandelszone den Schluss ziehen würde, ein offizielles Beitrittsgesuch in Brüssel einzureichen. Er übersandte Kojève im September 1961 ein Exemplar seiner Studie „The Challenge of the Common Market“, das anonymisierte Zitate von Kojève enthielt, die der Zitierte durch handschriftliche Hinzufügung von Anführungszeichen als die seinigen kenntlich machte. Großbritannien in der EWG? Für Kojève schlicht unvorstellbar. „Wir müssen schon jetzt eine karge Insel im Süden“ angliedern, gab er mit Bezug auf das im Juli 1961 unterzeichnete Assozationsabkommen mit Griechenland zu bedenken. Da sei es ausgeschlossen, noch eine weitere „karge Insel im Norden“ in den Club aufzunehmen. Tatsächlich schmetterte de Gaulle gleich zweimal den britischen Antrag ab. Man mag von den scharfzüngigen und herablassenden Äußerungen – Kojève machte aus seinen antibritischen Vorurteilen nie einen Hehl – halten, was man will, sie offenbaren einen tiefgreifenden Wandel in Kojèves Geschichtsphilosophie.

Großbritannien war nicht etwa Frankreichs Feind, sondern höchstens ein Gegenspieler; die Konflikte traten im Zuge eines „Freundschaftsspiels“ auf, wie Kojève versicherte. Nichts bereitete Kojève mehr Freude, als sein diplomatisches Gegenüber in einem langwierigen „Match nach Punkten“ zu besiegen. „K.o.“ geht hier niemand. Wo in den Pariser Vorlesungen Kampf und Gewalt angesagt waren, prägten seit den fünfziger Jahren Sport- und Spielmetaphern in zunehmendem Maße die geschichtsphilosophische Grundierung in Kojèves Aktenvermerken und verdrängten die dem Soldatischen entlehnten Sprachbilder. Wie er seinem konsternierten Briefpartner Carl Schmitt unmissverständlich darlegte, hatte sich bei Kojève in den Jahren nach den Zweiten Weltkrieg eine folgenreiche Akzentverschiebung bemerkbar gemacht. Das Ende der Geschichte stehe nicht mehr bevor, sondern sei längst eingetreten.

1948 hatte der konservative Essayist Daniel Halévy noch eine „accélération de l’histoire“ ausgerufen, aber dieser Diagnose hielt Kojève einen trockenen Befund entgegen: „Je mehr sich die Geschichte beschleunigt, desto weniger bewegt sie sich vom Fleck.“ Der Kalte Krieg gebe sich zwar redlich Mühe, der Welt einen Schrecken einzujagen, aber sei doch letztlich kaum mehr als ein Geplänkel. Die Zeitgenossen trieben im Wesentlichen nur noch Wachstums- und Verteilungsfragen um – das gelte für beide Weltmächte. Die Politik als der Bereich, in dem Menschen massenhaft bereit sind, mit ihrem Leben für ihre Einstellungen zu bürgen, gehöre bereits der Vergangenheit an. So widmete der Mann, der, wie ein Journalist bei einer Begegnung im Jahr 1968 bemerkte, „Hegel las“ wie „andere Leute Tim und Struppi“, die zweite Hälfte seines Lebens der internationalen Bürokratie, die er laut eigenem Bekunden weder als politischen Kampf noch als administratives Kleinklein wahrnahm, sondern als „höheres Spiel“ genoss.

Quelle: F.A.Z.
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