Kinocharts

An den Comic-Helden kommt keiner vorbei

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Mit dem Start führt die Actionkomödie „Deadpool 2“ mit Ryan Reynolds die deutschen Kinocharts an. Wie Media Control am Montag basierend auf vorläufigen Trendzahlen mitteilte, sahen den Film von Donnerstag bis Sonntag mehr als 660.000 Besucher. Der Vorgänger „Deadpool“ sei im Februar 2016 auf etwa 713.000 Wochenendbesucher gekommen. Der ungewöhnliche Comicheld Deadpool hat sich auch in Nordamerika an die Spitze der Kinocharts gekämpft.

Das Superhelden-Epos „Avengers: Infinity War“ rutschte mit knapp 184.000 Besuchern von Platz eins auf zwei. In seiner vierten Einspielwoche komme der Film nun auf 2,95 Millionen Zuschauer.

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Auf die dritte Position sank „Wahrheit oder Pflicht“ (im Original: „Truth or Dare“) mit knapp 84.000 Wochenendbesuchern. In dem Horrorfilm von Regisseur Jeff Wadlow lässt sich Studentin Olivia von einer Freundin dazu überreden, ihre Ferien in Mexiko zu verbringen. Dort landet sie schließlich, zusammen mit anderen jungen Leuten, in einer mysteriösen Höhle.

Von Nummer sechs auf vier stieg die Komödie „I Feel Pretty“ von den Regisseuren Marc Silverstein und Abby Kohn in ihrer zweiten Woche mit etwa 56.000 Wochenendbesucher. Es ist eine turbulente Geschichte um Renee (Amy Schumer), die gegen ein paar Kilo zuviel auf den Rippen kämpft.

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Die Top 5 schließt „Rampage - Big Meets Bigger“ ab. In dem Monsterfilm muss sich Actionstar Dwayne Johnson mit gigantischen Bestien rumschlagen. Das wollten am Wochenende gut 56.000 Zuschauer sehen.

Auch in Nordamerika hat sich „Deadpool 2“ an die Spitze gekämpft. Die Actionkomödie hat am Startwochenende laut vorläufigen Zahlen des „Hollywood Reporter“ 125 Millionen Dollar (106 Millionen Euro) eingespielt, rund sieben Millionen Dollar weniger als Teil eins vor zwei Jahren.

In Nordamerika setzt sich damit für Marvel 2018 ein phantastisches Jahr fort: An neun von zwanzig Wochenenden des Jahres lag bisher eine Comic-Adaption des Hauses an der Spitze der Charts. Auf Platz zwei landete „Avengers: Infitiny War“ in der vierten Woche mit 29 Millionen Dollar. Insgesamt steht der Film bei knapp 600 Millionen Dollar in Nordamerika und mehr als 1,8 Milliarden Dollar weltweit.

Die Frauen-Komödie „Book Club“, in der Jane Fonda und Diane Keaton in einem Buchclub den Erotikthriller „50 Shades of Grey“ lesen, kam als zweitbester Neustart auf Rang drei. Der Film spielte rund 12 Millionen Dollar in Nordamerika ein. Laut Zahlen von „Box Office Mojo“ war das Publikum zu mehr als 80 Prozent weiblich, 88 Prozent der Zuschauer waren über 35 Jahre alt.

Auf den Rängen folgen die Melissa-McCarthy-Komödie „How To Party With Mom“, die in ihrer zweiten Woche deutlich verlor und nur noch auf knapp acht Millionen Dollar kam, und der Rache-Thriller „Breaking In“ auf Rang fünf mit gut sechs Millionen Dollar.

Quelle: bähr/dpa
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