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Die „Avengers“ glänzen weiter an den Kinokassen

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An der Spitze der deutschen Kino-Charts hält sich weiter das Superhelden-Epos „Avengers: Infinity War“. Von Donnerstag bis Sonntag wollten etwa 471.000 weitere Besucher die Marvel-Produktion sehen, wie Media Control am Montag basierend auf vorläufigen Trendzahlen mitteilte. Damit knackte der Film den Angaben zufolge die Zwei-Millionen-Marke. Unverändert auf Platz zwei steht die Verfilmung von Michael Endes Kinderbuchklassiker „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ mit etwa 34.000 Wochenendbesuchern, die Gesamtzahl der Zuschauer erreicht damit knapp 1,2 Millionen.

Auf den Positionen drei und vier ändert sich wenig: Die Komödie „Der Sex Pakt“ liegt mit etwa 30.000 Wochenendbesuchern auf Platz drei, gefolgt von dem Horrorthriller „A Quiet Place“ mit ebenfalls etwa 30.000 Zuschauern. Neu auf Platz fünf schaffte es das Animationsabenteuer „Sherlock Gnomes“ vo Regisseur John Stevenson. Den Film wollten am Wochenende knapp 24.000 Zuschauer sehen.

Auch in Nordamerika glänzt „Avengers: Infinity War“ an seinem zweiten Wochenende mit hervorragenden Besucherzahlen. Mit einer Einspielsumme von 112 Millionen Dollar (rund 94 Millionen Euro) legte das gemeinsame Projekt von Disney und Marvel das zweitbeste zweite Wochenende der Filmgeschichte hin, berichtete das Magazin „Variety“. Bereits an seinem Startwochenende hatte der Film weltweit Besucherrekorde gebrochen.

Besser lief an seinem zweiten Wochenende nur „Star Wars: Das Erwachen der Macht“, sogar „Black Panther“ schnitt an Wochenende zwei nach Erscheinen schlechter ab.

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Komödie als bester Neueinstieg

Von den neu gestarteten Filmen schnitt die romantische Komödie „Overboard“ am besten ab, in der eine hart arbeitende Mutter (Anna Faris) mit einem verwöhnten mexikanischen Erben (Eugenio Derbez) zu kämpfen hat. Die Neuauflage der gleichnamigen romantischen Komödie von 1987 spielte knapp 15 Millionen Dollar (12 Mio Euro) ein und belegte den zweiten Platz im wöchentlichen Kino-Ranking. Der Horrorfilm „A Quiet Place“, die Komödie „I Feel Pretty“ mit Amy Schumer sowie die Videospiel-Verfilmung „Rampage - Big Meets Bigger“ hielten sich unter den Top Fünf.

Neu stiegen in den amerikanischen Kinos außerdem die Komödie „Tully“ (Platz Sechs) und der Thriller „Bad Samaritan“ (Platz Zehn) ein. In „Tully“ holt eine Mutter (Charlize Theron) sich im Familienstress Unterstützung einer jungen Babysitterin (Mackenzie Davis). In „Bad Samaritan“ stoßen zwei Einbrecher (David Tennant und Robert Sheehan) in einem Haus, das sie ausrauben wollen, auf eine gefangene Frau.

Der Marvel-Hit „Black Panther“ hielt sich in der mittlerweile zwölften Woche seit seinem Kinostart immer noch unter den obersten zehn Plätzen. Mit einer Einspielsumme von insgesamt 693 Millionen Dollar (579 Mio Euro) stand die Comic-Verfilmung am Wochenende im amerikanischen Ranking auf dem siebten Platz.

Quelle: dpa
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