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Han Solo stößt die Superhelden vom Thron

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Der neue „Star Wars“-Ableger „Solo“ ist auf Platz eins der deutschen Kinocharts eingestiegen. Rund 330.000 Besucher sahen den Film von Oscarpreisträger Ron Howard am Startwochenende, wie Media Control am Montag mitteilte. Die Geschichte geht zurück in die Vergangenheit, als Han Solo, gespielt von dem amerikanischen Schauspieler Alden Ehrenreich, noch ein junger Mann war und seinen Weg im Leben suchte.

Bei den Besucherzahlen bleibt „Solo: A Star Wars Story“ allerdings weit hinter dem ersten Spin-off der Sternenkrieg-Saga zurück: „Rogue One: A Star Wars Story“, bei dem der Brite Edward Gareth Regie führte, hatte im Dezember 2016 an seinem Startwochenende mehr als eine Million Besucher in die deutschen Kinosäle gelockt.

Die Actionkomödie „Deadpool“ mit Ryan Reynolds rutscht mit 283.500 Wochenendbesuchern auf den zweiten Platz ab, übertrifft jedoch in der zweiten Einspielwoche mit 1,27 Millionen Besuchern bereits deutlich die Millionenmarke. Von Zwei auf Drei fällt das Superhelden-Epos „Avengers: Infinity War“ mit 74.500 Besuchern zurück. Einen Platz verliert auch der Horrorfilm „Wahrheit oder Pflicht“ (39.500 Zuschauer) auf der Vier. Als Fünfter kehrt „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ (28.000 Besucher) in die Spitzengruppe zurück. Die Verfilmung des Kinderbuchklassikers von Michael Ende zählt insgesamt mittlerweile 1,45 Millionen Besucher.

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In Nordamerika enttäuschend

In Amerika sind die Besucherzahlen für „Solo“ wenig zufriedenstellend. Am verlängerten Wochenende rund um den Feiertag „Memorial Day“ am 28. Mai spielte der „Star Wars“-Ableger in den Vereinigten Staaten und Kanada nur rund 83 Millionen Dollar (etwa 71 Millionen Euro) ein, wie der „Hollywood Reporter“ berichtete.

Die meisten anderen Filme rutschten im Vergleich zur Vorwoche um einen Platz nach unten. So landete die Actionkomödie „Deadpool 2“ mit Ryan Reynolds mit rund 43 Millionen Dollar auf dem zweiten Rang. „Avengers: Infinity War“ spielte rund 16 Millionen Dollar ein, das reichte für den dritten Platz. Dahinter landeten die Frauen-Komödie „Book Club“ mit rund neun Millionen Dollar und die Melissa-McCarthy-Komödie „How To Party With Mom“ mit rund fünf Millionen.

Quelle: dpa
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