Mit 91 Jahren

„Paris, Texas“-Darsteller Harry Dean Stanton gestorben

 - 04:57

Der amerikanische Schauspieler Harry Dean Stanton ist am Freitag im Alter von 91 Jahren gestorben. Er sei friedlich im Krankenhaus in Los Angeles entschlafen, berichtete das Promi-Portal „TMZ“.

Stanton begann seine Filmkarriere in den 1950er-Jahren, zunächst mit Nebenrollen in Western. Seine bekannteste Hauptrolle hatte er 1984 in dem preisgekrönten Roadmovie „Paris, Texas“ von Wim Wenders.

Auch Rollen in „Repoman“ (1984), „Alien“ (1979) und „Die Klapperschlange“ (1981) gehören zu seiner Biografie. Stanton arbeitete mit vielen namhaften Regisseuren wie Martin Scorsese („Die letzte Versuchung Christi“, 1988), David Lynch („Wild at Heart“, 1990 und „Straight Story“, 1999) und Terry Gilliam („Fear and Loathing in Las Vegas“, 1998).

Mit über 80 Jahren hatte er noch einmal großen Erfolg als selbsternannter Prophet in drei Staffeln der HBO-Serie „Big Love“. 2012 sah man ihn in einem Kurzauftritt im Superheldenfilm „The Avengers“.

Quelle: bard./dpa
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