Kryptowährungen

Ausrüster von Bitcoin-Schürfern planen milliardenschwere Börsengänge

 - 18:05

Zwei chinesische Anbieter von Hardware für die Bitcoin-Industrie planen nach Informationen der Thomson-Reuters-Tochter IFR Börsengänge mit einem Emissionsvolumen von jeweils etwa einer Milliarde Dollar. Canaan Creative habe bei der Hongkonger Börse bereits einen Antrag eingereicht, hieß es am Dienstag unter Berufung auf mit den Plänen vertraute Personen. Zhejiang Ebang habe Berater angeheuert.

Die beiden Unternehmen verkaufen Spezialrechner für das sogenannte „Schürfen“ von Bitcoin. Alle Transaktionen mit dieser virtuellen Währung werden verschlüsselt. Nutzer, die hierfür Rechner-Kapazitäten zur Verfügung stellen, werden in der Cyber-Devise entlohnt. Genügten anfänglich noch einfache PCs für das Bitcoin-Mining, werden die Verschlüsselungsalgorithmen mittlerweile von Hochleistungsmaschinen in großen Rechenzentren abgearbeitet.

BITCOIN

-- -- (--)
  • 1T
  • 1W
  • 3M
  • 1J
  • 3J
  • 5J
Zur Detailansicht

Canaan verkauft den Bitcoin-Rechner „Avalon“. IFR zufolge begleiten unter anderem Credit Suisse und die Deutsche Bank den Börsengang. Der Telekom-Ausrüster Zhejiang bietet Bitcoin-Maschinen unter dem Namen „Ebit“ an. Canaan wollte sich zum Thema Börsengang nicht äußern. Zhejiang war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Erklärvideo
Was ist eine Kryptowährung?
© Reuters, Deutsche Welle
Quelle: Reuters
  Zur Startseite
Ähnliche ThemenBitcoinBörsengangReutersBörseZhejiangDeutsche BankCredit SuisseChina