FAZ plus ArtikelDigitale Währungen

Wenn das Bezahlen immer digitaler wird

Von Franz Nestler
 - 14:39

Würden Sie mit Bitcoin einkaufen gehen? Die Frage erübrigt sich sehr schnell, denn wo auch? In Frankfurt gibt es ganze vier Geschäfte, in denen mit Bitcoin gezahlt werden kann. Dazu gibt es eine Handvoll Online-Händler. Und das ist irgendwo auch logisch: Denn die technischen Hürden sind enorm, für Kunden wie für den Handel. Und dazu ist es noch extrem unpraktisch, in Bitcoin zu zahlen: Die Transaktionen dauerten bis zu zehn Minuten und kosteten schon bis zu 55 Dollar. Die ständigen Wertsteigerungen mit anschließenden Zusammenbrüchen verunsichern Anleger.

Und das soll eine Währung sein? Die Antwort darauf ist komplexer, als es scheint. Schon Transaktionsdauer und -kosten sind bei anderen Digitalwährungen deutlich niedriger. Für die zweitgrößte Digitalwährung Ether sind es zum Beispiel rund 80 Cent und weniger als 15 Sekunden – durchaus konkurrenzfähig zu anderen Währungen. Andere Währungen wie Ripple dagegen sind keine Kryptowährungen, weil sie nicht auf der Technologie Blockchain basieren.

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Quelle: F.A.Z.
Franz Nestler
Redakteur in der Wirtschaft.
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