FAZ plus ArtikelFondsgesellschaft

Die Misere der DWS

Von Dennis Kremer
 - 20:59

Der 23. März 2018 war ein wichtiger Tag für Deutschlands bekannteste Fondsgesellschaft DWS. An jenem Freitag gab es nämlich etwas Besonderes zu feiern. Die Fondsgesellschaft, zuvor zu hundert Prozent im Besitz der Deutschen Bank, wagte sich an die Börse: Augenzeugen beschwören, dass manch einer der sonst so hartgesottenen Fondsmanager ganz ergriffen war von dem Moment. Feuchte Augen, sogar heimliche Freudentränen wurden gesichtet. Denn das Debüt war geglückt: 32,55 Euro war der erste Kurs, den die Börsenhändler für die neue Aktie ausriefen.

Seitdem sind einige Wochen ins Land gegangen, und von Freudentränen ist längst nicht mehr die Rede. So schön der erste Börsentag gerade für die üppig entlohnte Führungsriege der Fondsgesellschaft auch gewesen sein mag, ihre Kunden haben derzeit wenig zu lachen. Einige der wichtigsten DWS-Fondsmanager haben bislang ein schlechtes Jahr, worunter in erster Linie deutsche Anleger leiden. Viele Milliarden haben sie in DWS-Fonds angelegt, Deutschland ist der wichtigste Markt der Investmentgesellschaft.

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Quelle: F.A.S.
Dennis Kremer
Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
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