Geldanlage

Best of Switzerland

Von Christoph Scherbaum
 - 12:28

Mit soliden Aktien möglichst langfristig eine gute Rendite zu erzielen, ist ein hehres Ziel. Doch dieses ist für private Anleger durchaus mit viel Arbeit verbunden, wenn Anlageentscheidungen gut fundiert sein sollen - eigentlich ist es unmöglich oder zumindest teuer.

Wer will sich schon für sein kleines Aktien-Depot ein Finanzinformationssystem leisten? Und wer hat schon genügend Zeit und Muße, selbst vielen Einzeltiteln laufend auf den Grund zu gehen und wo fängt man überhaupt an?

Für konservative Anleger ist die Schweiz eine Option. Die Aktien der großen Konzerne der Eidgenossen gelten über längere Zeiträume als solides Investments. Vontobel, einer der bekanntesten Vermögensverwalter aus der Schweiz hat dieses Thema aufgegriffen. Mit einem Open-End Partizipationszertifikat auf den im eigenen Haus kreierten dynamischen Vontobel Swiss Research Basket, können sich Anleger den gesamten Schweizer Aktienmarkt mit einem einzigen Produkt ins Depot holen.

Vontobel ist für gutes Research von heimischen Aktien bekannt. Die Analysten decken vor allem Schweizer Nebenwerte, die in Deutschland nur bedingt bekannt sind, im Vergleich zu anderen Finanzhäusern sehr breit ab.

Zwar kann man aus vergangener Wertentwicklung keine Aussage über die Zukunft herauslesen. Wäre man aber den Aktien-Empfehlungen gefolgt, die durch die Vontobel-Analysten mit einer Kauf-, Halte- oder Reduktionsempfehlung versehen worden waren, so hätte man als Anleger in diesem Zeitraum den breiten Schweizer Aktienindex SPI übertreffen können, so Vontobel.

Indexschwergewichte dominieren nicht

Vontobel nimmt ausschließlich Aktien und Finanzinstrumente in den dem Zertifikat zugrundeliegenden Korb auf, die mit einer Kaufempfehlung versehen worden sind. Nicht aufgenommen werden Finanzinstrumente, die entweder ihre Kaufempfehlung verloren, keine Kaufempfehlung oder überhaupt keine Bewertung von den Vontobel-Analysten erhalten haben.

Insgesamt liegt ein Korb von 120 Schweizer Aktien zugrunde, die Teil des SPI sind und ausreichend liquide sind. Dank drei Gewichtungsklassen wird der „Swiss Research Basket“ ausgewogener und die Marktabdeckung realistischer als bei einem rein kapitalgewichteten Schweizer Aktienindex. Das bedeutet, dass Indexschwergewichte wie eine Nestlé-Aktie den Basket nicht dominieren und sich das Potential von aussichtsreichen kleineren Unternehmen besser auf die Wertentwicklung auswirken kann.

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Wie immer bei Derivaten sollte jeder Anleger im Hinterkopf haben, dass auch dieses Partizipations-Zertifikat nicht kapitalgeschützt ist. Das heißt, jeder Anleger trägt unter anderem das Kursrisiko der Aktien und das Bonitätsrisiko des Emittenten. Im Falle von Vontobel ist dies aber als gering einzustufen.

Das Zertifikat ist vor allem für Anleger eine Idee, die nicht nur in bekannte Blue-Chips wie Nestlé, Roche, UBS, Novartis oder Swiss Life, sondern auch in weniger bekannte, aber ebenfalls solide Werte aus der Eidgenossenschaft investieren wollen. Das Zertifikat auf den Swiss Research Basket ist an den Börsen Frankfurt und Stuttgart gelistet und kann wie eine Aktie dort einfach gehandelt werden.

Quelle: FAZ.NET
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