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Schwache Rückkehr

Pirelli überzeugt die Börse nicht

 - 12:02
Der Reifenhersteller Pirelli ist wieder an der Börse zurück. Bild: AFP, casc/Reuters

Der italienische Reifenkonzern Pirelli ist mit Verlusten an die Mailänder Börse zurückgekehrt. Die Aktien notierten am Mittwoch 1,7 Prozent im Minus bei 6,39 Euro. Die Anteilsscheine waren mit 6,50 Euro je Stück nahe dem unteren Ende der Preisspanne ausgegeben worden, die von 6,30 bis 8,30 Euro reichte. Dass sich die Hoffnungen zur Bewertung nicht ganz erfüllten, lag Investoren zufolge vor allem an der hohen Verschuldung und Befürchtungen über einen zu großen Einfluss des chinesischen Hauptaktionärs ChemChina.

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Der Chemieriese hatte Pirelli 2015 geschluckt und von der Börse genommen. Seither hat sich der weltweit fünftgrößte Reifenhersteller erfolgreich auf das obere Preissegment konzentriert. Das Geschäft mit Lkw-Reifen wurde an eine Tochter des Großaktionärs ChemChina abgegeben. Zum Ausgabepreis ist Pirelli 6,5 Milliarden Euro wert.

Der Erlös aus dem Börsengang geht an die Eigentümer: ChemChina, bisher indirekt mit 65 Prozent beteiligt, reduziert seinen Anteil auf gut 45 Prozent. Bei Pirelli-Chef Marco Trochetti Provera sowie den italienischen Großbanken UniCredit und Intesa lagen bisher zusammen 22 Prozent, die mit der Erstnotiz deutlich abschmelzen. 40 Prozent an Pirelli sind künftig im Streubesitz.

Pirelli ist mit einer operativen Umsatzrendite von 20 Prozent profitabler als die Konkurrenten Michelin und Conti, kann aber mit der finnischen Nokian nicht mithalten.

Quelle: casc/Reuters
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