Geld für Krankenhäuser

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Kirchliche Krankenhäuser werden nicht aus Kirchensteuermitteln finanziert, sondern so wie andere Kliniken auch. Die Investitionskosten für den Bau der Krankenhäuser zahlen die Bundesländer, die Behandlungskosten für die Patienten, die dort versorgt werden, tragen die Krankenkassen.

Ausnahmen gelten mitunter für die kirchlichen Seelsorger, die Patienten in den Krankenhäusern betreuen. Sie werden oft von den Kirchen wie Gemeindepfarrer eingeplant und ihre Stellen deshalb aus dem Aufkommen der Kirchensteuer finanziert.

Ähnliches wie für die Krankenhäuser gilt für die christlichen Pflegeeinrichtungen und Altenheime, deren Kosten aus den Pflegesätzen der Kassen finanziert werden. "Problematisch kann die zusätzliche staatliche Förderung solcher sozialer Leistungen sein", sagt der Ökonom Clemens Fuest. "Für diese Dienstleistungen gibt es einen Markt mit vielen privaten Anbietern, und der Staat darf den Wettbewerb auf diesem Markt nicht durch Zuschüsse an einzelne Akteure verzerren."

Quelle: F.A.S.
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