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Hochwasser, Blitz und Hagel

Unwetterschäden rasch der Versicherung melden!

 - 11:44

Heftige Regenfälle haben vor allem im Westen Deutschlands beträchtliche Schäden durch Überschwemmungen angerichtet. Schon im vergangenen Jahr haben Naturereignisse wie Stürme, Hagel und Starkregen Kosten von zwei Milliarden Euro verursacht, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mitteilt. Im internationalen Vergleich ist dieser Wert zwar unterdurchschnittlich. Demnach wüteten hierzulande nur wenige, regional begrenzte Unwetter. Dennoch seien Unwetter mit sintflutartigen Regenfällen innerhalb kürzester Zeit auch hierzulande inzwischen nichts Ungewöhnliches mehr, hieß es vom GDV.

Unwetterschäden sollten Versicherte unverzüglich ihrem Versicherer melden. Viele Schäden an Häusern oder Autos sind abgedeckt, die Betroffenen müssen aber einige Regeln einhalten. Ein Überblick:

Schäden durch Überschwemmungen

Unwetterschäden an Häusern oder Wohnungen übernehmen Gebäudeversicherungen standardmäßig oft nur teilweise. Immobilienbesitzer sollten daher unbedingt ihre genauen Vertragsbedingungen kennen. Typische Wohngebäudeversicherungen decken in der Regel unter anderem Hagelschäden und Blitzeinschläge ab. Schäden durch Überschwemmungen aber tragen sie nur, wenn ergänzend auch eine Elementarschadenversicherung vereinbart wurde.

Was tun bei Überflutungen?

Bei der Versicherung der Wohnungseinrichtung ist die Lage ähnlich. Die normalen Hausratsversicherungen treten zwar für Folgeschäden beispielsweise durch Hagel ein, außerdem greifen sie bei Wasserschäden durch geplatzte Leitungen. Schäden durch Überflutungen von außen decken sie aber nicht automatisch ab. Für solche Fälle muss eine zusätzliche Option für die Abdeckung von Elementarschäden vereinbart werden, die ergänzend greift.

Hagelschaden und Beulen am Auto

Bei Schäden an geparkten oder stehenden Autos greift die Teilkaskoversicherung. Das gilt etwa für Beulen, die durch Hagelschlag entstehen. Auch bei plötzlichen Überschwemmungen etwa in Tiefgaragen übernimmt sie die Schäden. Nicht übernommen werden aber Schäden durch Überflutungen, wenn der Autofahrer sich fahrlässig selbst in Gefahr begibt. Die trifft etwa dann zu, wenn er eine überschwemmte Fahrbahn benutzt.

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Schwere UnwetterWenn Bäche zu reißenden Flüssen werden

Ist es zu einem Schaden gekommen, gilt es den Versicherer schnell darüber in Kenntnis zu setzen, und zwar noch bevor Aufträge an Handwerker zur Schadensbegleichung vergeben werden. Der Versicherte ist zudem verpflichtet den Schaden so gering wie möglich zu halten und etwa undichte Stellen abzudichten. Auch eine gute Dokumentation in Form von Notizen und Bildern ist hilfreich.

Quelle: AFP
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