Giftige Raupe

Eichenprozessionsspinner schreitet gen Norden voran

 - 16:05

Der giftige Eichenprozessionsspinner breitet sich weiter aus. In Fulda werden im Haubenthal am Aschenberg rund 30 bis 40 Nester vermutet, teilte die Stadt mit. Bis die Nester entfernt sind, müssten dort voraussichtlich einige Wege gesperrt werden.

Schon in der vergangenen Woche sei ein Nest im Stadtteil Fulda-Galerie entsorgt worden. Die Sichtungen des Eichenprozessionsspinners seien die ersten im Stadtgebiet. Es gebe rund 3000 Eichen, die potenziell gefährdet seien.

Verwechslungsgefahr

Die Prozessionsspinner sind nicht nur für die Eichen schädlich, sondern auch für Menschen nicht ganz harmlos. Die feinen Gifthärchen der Raupen können bei Kontakt zu Hautjucken, Atemnot oder einem allergischen Schock führen. Anwohner, Spaziergänger und Hundebesitzer auf, den Bereich zu meiden.

Der Schädling sei an den typischen Nestern zu erkennen, die sich wie ein weißes Gespinst oder dichtes Spinnennetz um starke Äste oder Astgabeln herumlegen. Die Nester seien ähnlich aussehend wie bei der harmlosen Gespinstmotte.

Quelle: dpa
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