Berlin-Neukölln

Afghanischer Christ in Berlin wegen Kette mit Kreuz verprügelt

 - 13:36

Ein offenbar religionsfeindlich motivierter Angriff hat sich am Montagabend in Berlin-Neukölln ereignet. Wie die Polizei am Dienstag meldete, wurde dabei ein 23-Jähriger in der Nähe vom S- und U-Bahnhof Neukölln verletzt. Nach Medienangaben stammt er aus Afghanistan.

Nach bisherigen Erkenntnissen hätten zwei Männer ihn auf seine um den Hals getragene Kette mit einem Kreuz angesprochen und gefragt, warum er Christ geworden sei, so die Polizei. Einer soll dem Angesprochenen die Kette vom Hals gerissen und auf den Boden geworfen haben. Anschließend habe er dem 23-Jährigen mehrmals mit einer Faust ins Gesicht geschlagen. Der zweite Mann soll den Attackierten festgehalten haben, während ihm der erste Angreifer zwei Schnittverletzungen am Oberkörper zugefügt habe. Anschließend seien die Angreifer geflüchtet und hätten den Mann verletzt zurück gelassen.

Nach Angaben der Polizei informierte das Opfer mit seinem Handy Bekannte, die dann Polizei und Rettungskräfte alarmierten. Sanitäter brachten den jungen Mann zur ambulanten Behandlung in eine Klinik. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin führt die Ermittlungen.

Quelle: KNA
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