In Freiburger Prozess

Bundeswehr-Soldat gesteht Kindesmissbrauch

 - 17:21

Vor dem Freiburger Landgericht hat am Montag der Strafprozess gegen einen pädokriminellen Mann begonnen, der den sieben Jahre alten Jungen im Staufener Missbrauchsfall vergewaltigt haben soll. Der 50 Jahre alte, ehemalige Stabsfeldwebel der Bundeswehr, Knut S., soll das Kind zwei Mal missbraucht haben.

Die Staatsanwaltschaft wirft ihm besonders schwere Vergewaltigung, schweren sexuellen Missbrauch von Kindern, besonders schwere Zwangsprostitution, gefährliche Körperverletzung sowie die Verletzung des persönlichen Lebensbereichs des Kindes durch die Videoaufnahmen vor. Der Organisator des pädokriminellen Rings, Christian L., dessen Strafverfahren Mitte Juni eröffnet werden soll, filmte die Misshandlungen, so dass die Beweislage auch in diesem Prozess eindeutig ist, der bereits der zweite in dem Fall ist. Somit könnte schon am 15. Mai ein Urteil gesprochen werden.

„Dem Kind wurde damit gedroht, dass es ins Heim gebracht wird, falls es nicht gehorchen sollte“, sagte die Staatsanwältin. Der Angeklagte bezahlte demnach für die illegalen sexuellen Dienstleistungen, einmal gab er Christian L. 100 Euro, einmal gab er der Mutter des missbrauchten Kindes einen Vibrator.

Das Kind wurde während der Misshandlungen gefesselt und von dem Angeklagte verbal erniedrigt. Der aus dem Elsass stammende Soldat ist einer von insgesamt acht Tatverdächtigen in dem Staufener Missbrauchsfall. Das Gericht folgte am Montag dem Antrag des Verteidigers des Angeklagten und schloss die Öffentlichkeit von der Aussage aus.

Quelle: rso.
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