Gerichtsmedizinischer Befund

Carrie Fisher hatte Drogen im Blut

 - 09:40

Carrie Fisher hat vor ihrem unerwarteten Tod Ende Dezember Kokain, Heroin und Ecstasy konsumiert. Nach dem am Montag veröffentlichten Obduktionsbericht starb die amerikanische Schauspielerin, die vor mehr als 40 Jahren als Prinzessin Leia in George Lucas‘ Science-Fiction-Saga „Krieg der Sterne“ berühmt wurde, an einem durch Rauschgift unterstützten Schlafapnoe-Syndrom. Fisher war am 27. Dezember in der Klinik der University of California in Los Angeles (UCLA) verstorben, nachdem sie während eines Fluges aus London einen Herzstillstand erlitten hatte. Eine Assistentin hatte von mehreren Atemstillständen an Bord berichtet.

Laut Obduktionsbericht konnte Fisher nach der Landung in Los Angeles nicht mehr geweckt werden. Da die Angehörigen der Schauspielerin eine vollständige Obduktion ablehnten und sich die Gerichtsmedizin des Bezirks Los Angeles auf Blut- und Gewebeproben beschränken musste, konnte der Einfluss der einzelnen Substanzen auf Fishers Tod nicht genau geklärt werden. Neben illegalen Drogen wies die Gerichtsmedizin in Fishers Körper auch verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente wie Antidepressiva und Antipsychotika nach. Fisher, die im Oktober 1956 als Tochter der Schauspielerin Debbie Reynolds und des Sängers Eddie Fisher zur Welt kam, soll unter bipolaren Störungen gelitten haben. Wie sie in ihrer Autobiografie „The Princess Diarist“ beschrieb, nahm sie zudem schon als Nachwuchsstar so viele Drogen, dass sie sich an die mehrmonatige Affäre mit ihren „Krieg der Sterne“-Kollegen Harrison Ford kaum erinnern konnte.

Quelle: ceh.
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