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Von Gaga bis Eastwood

Wie Hollywood auf Trumps Wahlsieg reagiert

 - 13:38
Beließ es nicht bei Äußerungen in den sozialen Medien: Lady Gaga nach Trumps Wahlsieg mit Protestplakat vor dem Trump Tower Bild: AFP, lfe.

Beyoncé, Jay Z, Jon Bon Jovi, Meryl Streep, George Clooney, Salma Hayek, Barbara Streisand: Die Liste der prominenten Unterstützer von Hillary Clinton ist lang. Doch von ihnen hört man am Morgen nach dem überraschenden Wahlsieg von Donald Trump nur wenig. Nur einige äußern ihr Entsetzen oder ihren ungebrochenen Kampfgeist – wie etwa die Sängerin Katy Perry.

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Schauspielerin Jennifer Lawrence – beziehungsweise ihre Fan-Seite – beglückwünscht derweil ihr Heimatland ironisch zum „Präsidenten Snow“, wie der böse Machthaber aus den Tribute-von-Panem-Filmen heißt, in denen sie die Hauptrolle spielt.

Popsängerin Cher wiederum hat bisher wenig schmeichelhafte Emojis für Trump benutzt und schreibt nach seinem Wahlsieg, dass das auch so bleiben werde. Denn: „Scheiße“ könne man nicht polieren.

Auch Lady Gaga, hier zusammen mit der Schauspielerin Lena Dunham, einer weiteren prominenten Clinton-Unterstützerin, hatte bis zum Schluss für Hillary Clinton geworben – vergeblich. Sie wirbt jetzt wie Katy Perry für Liebe statt Hass.

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Im Wahlkampf hatte sich Trump, im Gegensatz zu seiner Herausforderin, kaum öffentlich mit Prominenten gezeigt. Dass ihn trotzdem einige unterstützen, zeigte sich am Mittwochmorgen in den sozialen Netzwerken. Der Rocksänger Kid Rock, Wrestling- und Reality-TV-Star Hulk Hogan, Regisseur Clint Eastwood und Schauspieler Jon Voight, Vater von Angelina Jolie, freuten sich im Netz über den Sieg des Unternehmers.

Nicht nur die amerikanische Gesellschaft als Ganzes hat dieser Wahlkampf gespalten, sondern auch die Familien der Stars: Schauspieler Alec Baldwin fragt sich an diesem 9. November, was in die Christen gefahren ist – sie haben, im Gegensatz zu Juden und Atheisten, mehrheitlich Trump gewählt. Sein Bruder Stephen hingegen feiert den Sieg des selbstverliebten Unternehmers.

Einige Stars hatten im Vorhinein angekündigt, bei einem Wahlsieg Trumps ins Ausland zu ziehen, etwa Whoopi Goldberg oder Samuel L. Jackson. Lena Dunham erklärte, sie habe schon ein nettes Plätzchen im kanadischen Vancouver gefunden. Doch auch viele normale amerikanische Bürger scheinen sich mit diesem Gedanken zu tragen: Die Internetseite der kanadischen Immigrationsbehörde ist zwischenzeitlich zusammengebrochen.

Quelle: lfe.
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