Frankfurter Stadtwald

Der Riesenspecht ist wieder da

Von Mechthild Harting
 - 08:50

Der zwei Meter große und 300 Kilogramm schwere Monsterspecht aus Pappelholz ist zurück im Stadtwald. Die Skulptur, die nach einem Motiv des Zeichners und Karikaturisten F. K. Waechter erstmals 2006 für die „Komische Kunst“ im Grüngürtel angefertigt worden war, hatte ersetzt werden müssen: Bei einem Sturm Ende vergangenen Sommers hatte ein umstürzender Baum den Riesenvogel beschädigt.

Als der Künstler Andreas Rohrbach, der den Specht seinerzeit geschaffen hatte, das Malheur besichtigte, erkannte er schnell, dass da nichts mehr zu retten war: Es fehlte nicht nur der Schnabel, sondern das Holz war auch vollständig von einem Pilz befallen.

An einem anderen Baum

In den vergangenen Wochen hat Rohrbach eine neue Holzskulptur nach Waechters Vorlage erschaffen. Den Ersatz-Specht haben jetzt Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Die Grünen) und Kelsterbachs Bürgermeister Manfred Ockel (SPD) als Geschäftsführer der Regionalpark-Gesellschaft Süd-West präsentiert.

Der komische Vogel pickt jetzt an einem anderen Baum – nach dem Sturm brauchte er einen neuen. Diesmal hat man für ihn eine 173 Jahre alte Eiche ausgesucht. Der gesamte Austausch hat 7000 Euro gekostet, eine Summe, die sich die Stadt Frankfurt und der Regionalpark teilen.

Quelle: F.A.Z.
Mechthild Harting
Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.
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