„Splash Dogs“ in Kalifornien

Wuff, weit, platsch

Von Katharina Belihart
 - 19:24
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Wettrennen und Geschicklichkeits-Bewerbe für Hunde sind in Deutschland bei den Tierhaltern sehr beliebt. In Amerika gehen die Hundebesitzer noch einen Schritt weiter - sie trainieren ihre Tiere im Hoch- und Weitsprung. Dafür gibt es auch professionelle Wettbewerbe. Am Wochenende wurde etwa im kalifornischen Costa Mesa rund 60 Kilometer südlich von Los Angeles die ein Bewerb im Hunde-Weitsprung ausgetragen.

Das Prinzip der Bewerbe ist simpel: Hundehalter und Hund steigen auf eine niedrige Plattform, von dort wirft der Besitzer das Lieblingsspielzeug des Hundes in einen rund anderthalb Meter tiefen Pool. Der Hund springt seinem Spielzeug hinterher, es gewinnt jenes Tier, das am weitesten springt. Der Sport ist in Amerika als „Dog Leaping“ oder „Dock Diving“ bekannt und zieht Hundehalter aus dem ganzen Land zu den Wettbewerben.

Seit den Neunzigern beliebt

Die Bewerbe sind seit den neunziger Jahren sehr beliebt und werden professionell organisiert. Es gibt eine offizielle Rangliste und unterschiedliche Wettbewerbsklassen, vereinzelt findet man auch schon ähnliche Veranstaltungen in Europa.

Organisiert wird der Wettbewerb von „Splash Dogs“, einem Unternehmen, das ähnliche Events in ganz Amerika plant und veranstaltet. Auf der Website des Veranstalters gibt es detaillierte Anweisungen für Besitzer von Hunden, die das erste Mal dabei sind. „Ihr Hund wird an dem Tag sehr aufgeregt sein, halten Sie ihn daher am besten an einer kurzen Leine“, steht dort etwa.

Für den Fall, dass es mit dem geplanten Sprung nicht gleich klappt, warnt der Veranstalter vor übertriebenen Erwartungen: „Seien Sie geduldig, wenn Ihr Hund nicht gleich in den Pool springen möchte. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Hunde, die es gewohnt sind, in Seen oder Flüsse zu springen, zögern, wenn sie das erste Mal in einen klaren Pool springen sollen.“

Vor dem Wettbewerb sollten die Besitzer laut Veranstalter ihre Tiere durch kurze Spaziergänge oder Spiele beim Aufwärmen helfen. Und speziell bei mehrtägigen Wettbewerben warnen die Organisatoren davor, es nicht zu übertreiben: „Vergessen Sie nicht, dass Ihr Hund müde wird, wenn Sie ihn zu oft springen lassen - wie jeder andere Sportler auch.“

Quelle: FAZ.NET
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