Guatemala

Feuervulkan bricht wieder aus

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Nach der heftigen Vulkaneruption mit Dutzenden Toten in Guatemala ist der Volcán de Fuego (Feuervulkan) wieder ausgebrochen. Nach der abermaligen Explosion am Dienstag wälzte sich Lava den Südhang des Berges hinab, wie der Katastrophenschutz des mittelamerikanischen Landes mitteilte.

Zudem wurde ein dichter Rauch- und Aschevorhang erwartet, wie das Institut für Vulkanologie des lateinamerikanischen Landes auf Twitter erklärte. Der Lavastrom könne heiße Gase absondern, weshalb das Gebiet unbedingt gemieden werden sollte.

Sechs Ortschaften im Gefahrengebiet wurden nach Angaben des Katastrophenschutzes evakuiert. Ärzte, Helfer und Journalisten wurden aus der Region um den Feuervulkan in Sicherheit gebracht, wie die Feuerwehr von Guatemala-Stadt auf Twitter mitteilte. Der Feuervulkan war zunächst am Sonntag ausgebrochen.

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GuatemalaBehörden richten nach Vulkanausbruch provisorische Leichenhallen ein

Zwei Tage nach dem verheerenden Vulkanausbruch in Guatemala werden noch fast 200 Menschen vermisst. „Wir haben nun eine Aufstellung mit Namen und Ortschaften, in denen Menschen vermisst werden, und wir haben eine Zahl, die bei 192 Menschen liegt, deren Verbleib unklar ist“, sagte der Chef der Katastrophenschutzbehörde Conred, Sergio Cabañas, am Dienstag bei einer Pressekonferenz.

Seit dem Ausbruch am Sonntag kamen nach Behördenangaben mindestens 73 Menschen ums Leben, 46 wurden verletzt. Tausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Insgesamt 1,7 Millionen Menschen seien von dem Vulkanausbruch betroffen, hieß es. Die Lavamassen zerstörten zwei Ortschaften nahezu vollständig. Der Katastrophenschutz richtete eine Internetseite ein, auf der Menschen als vermisst gemeldet werden können.

Der Volcán de Fuego ist einer von drei aktiven Vulkanen in dem mittelamerikanischen Land. Seit 2002 zeigt der etwa 3700 Meter hohe Berg wieder eine verstärkte Aktivität. Erst im Mai war der Vulkan ausgebrochen und hatte eine Schlammlawine ausgelöst.

Quelle: rad./dpa/AFP
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