Tote und Verletzte

Schwere Unfälle auf der A2 mit 28 Fahrzeugen

 - 04:49

Zwei Tote, 38 Verletzte und 42 beschädigte Fahrzeuge: So lautet die Bilanz einer Unfallserie auf der Autobahn 2 im Münsterland. Nach Angaben der Polizei wurden die Karambolagen auf einem Streckenabschnitt von nur zwei Kilometern Richtung Oberhausen wohl durch einen Wetterumschwung ausgelöst.

Nur wenige Kilometer von einer Massen-Karambolage mit zwei Toten auf der A2 entfernt ist es auf derselben Strecke bei Rheda-Wiedenbrück zu fünf weiteren Unfällen gekommen. Wie die Polizei am frühen Mittwochmorgen mitteilte, wurden dabei zehn Menschen verletzt, drei von ihnen schwer. 26 Autos und zwei Lastwagen waren daran beteiligt. Die Polizei geht davon aus, dass die Unfälle durch plötzlichen Starkregen ausgelöst wurden. „Dann kam plötzlich die Sonne wieder raus und die Fahrer konnten nichts sehen“, sagte ein Sprecher der Polizei Bielefeld.

Fast zur selben Zeit war es auf der A2 nahe Oelde zu einer Massen-Karambolage gekommen. Bei diesem Unfall hat sich die Zahl der Verletzten in der Nacht zu Mittwoch deutlich erhöht. Wie die Polizei am frühen Mittwochmorgen mitteilte, wurden bei dem schweren Unfall 28 Menschen verletzt, drei davon schwer. Die Polizei war zunächst von 17 Verletzten ausgegangen. Zwei Menschen sind bei dem Unfall nahe Oelde gestorben. Die Polizei erhöhte zudem die Angabe zu den beteiligten Fahrzeuge von 12 auf 14, auch ein Reisebus war in den Unfall verwickelt. Dieser sei jedoch nur leicht beschädigt worden.

Nach Erkenntnissen der Polizei kam es gegen 17.25 Uhr kurz hinter der Anschlussstelle Oelde zu einem plötzlichen Wetterumschwung. „Zu dieser Zeit soll dort Starkregen eingesetzt haben, der mehrere Fahrzeugführer veranlasste, erheblich abzubremsen“, erläuterte der Sprecher. Es kam zu einem Auffahrunfall; einige der 14 beteiligten Fahrzeuge überschlugen sich.

Die Bergung der Fahrzeuge und die Reinigung der Fahrbahn dauerte in den frühen Morgenstunden noch an. Die A2 war auch mehr als neun Stunden nach dem Unfall in Fahrtrichtung Oberhausen noch gesperrt. Es bildete sich ein kilometerlanger Stau.

Quelle: rad./dpa
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