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Streit um Gibraltar

Spanien provoziert britisches Säbelrasseln

 - 07:31
Der britische Verteidigungsminister Michael Fallon Bild: AFP, FAZ.NET

Im Brexit-Streit zwischen Großbritannien und Spanien wird der Ton schärfer: Der spanische Außenminister Alfonso Dastis sagte am Sonntag, seine Regierung werde ein unabhängiges Schottland nicht mit einem Veto blockieren, sollte es der EU beitreten wollen – trotz zuvor geäußerter Befürchtungen, dass eine Teilung Großbritanniens den katalanischen Separatismus anspornen könnte.

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Der britische Verteidigungsminister Michael Fallon reagierte mit deutlichen Worten. Großbritannien werde „den ganzen Weg gehen“, um die Souveränität Gibraltars zu schützen.

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Was bedeutet ein Brexit für Gibraltar?

Erinnerungen an Falkland-Krieg

Nur Tage nachdem Premierministerin Theresa May den Brexit eingeleitet und der EU Verhandlungen im Geist „konstruktiver, respektvoller und ehrlicher Zusammenarbeit“ angeboten hat, werfen britische Konservative Madrid vor, die Austrittsverhandlungen dazu zu nutzen, Spaniens Einfluss über Gibraltar auszuweiten.

Die Spannungen stiegen weiter, als Michael Howard, ein ehemaliger Parteiführer der Konservativen, daran erinnerte, wie Margaret Thatcher 1982 Truppen zu den Falkland-Inseln entsandt hat, „um die Freiheit einer anderen kleinen Gruppe von Briten gegen ein anderes Spanisch sprechendes Land zu verteidigen“.

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Tim Farron, Parteichef der liberalen Demokraten sagte: „Es ist unglaublich, dass die Konservativen innerhalb nur einer Woche nach Einleitung von Artikel 50 mögliche Kriege mit unseren europäischen Nachbarn diskutieren.“ Brexit-Minister David Davis hat angekündigt, nach Madrid fliegen zu wollen, um die Situation zu entspannen.

Der Streit zwischen Madrid und London brach aus, nachdem die EU die Zukunft Gibraltars in die Brexit-Verhandlungen einbezogen hat. Die spanische Regierung bekommt wegen der Halbinsel demnach ein besonderes Vetorecht im Trennungsprozess. Britische Minister bezeichneten diese Bedingung als „völlig inakzeptabel“.

Quelle: FAZ.NET
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