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Mögliche Manipulationen?

Russlands soll nicht nur in Amerikas Wahlkampf mitgemischt haben

 - 20:16
Hinter verschlossenen Türen: Der Geheimdienstausschuss des amerikanischen Abgeordnetenhauses hat sich am 28. September in Washington getroffen. Bild: dpa, dpa

Die Versuche aus Russland, Einfluss auf demokratische Prozesse in anderen Ländern zu nehmen, bleiben nach Angaben des amerikanischen Geheimdienstausschusses nicht auf Amerika beschränkt. Es gebe auch Bedenken in Frankreich, den Niederlanden und in Deutschland, sagte Mark Warren, der Co-Vorsitzende des Geheimdienstausschusses im amerikanischen Senat, am Mittwoch in Washington. In Amerika seien die Wahlsysteme von 21 Bundesstaaten ins Visier genommen worden.

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Russland habe Soziale Netzwerke in Anspruch genommen, um gezielt Einfluss zu nehmen. Es sei aber nicht zu Manipulationen des Wahlergebnisses gekommen, sagte der republikanische Ausschussvorsitzende Richard Burr. Warner forderte die Firmen hinter Sozialen Netzwerken wie Facebook zur Kooperation auf. „Die Firmen verstehen immer mehr, dass ihr Handeln mit dem übereinstimmen muss, was sie in ihren Statements sagen.“

Der Ausschuss untersucht die Einmischung Russlands in den amerikanischen Wahlkampf 2016 und eine mögliche Zusammenarbeit vor allem des Wahlkampflagers von Präsident Donald Trump mit Russland. Es gebe noch keine abschließenden Erkenntnisse. Bisher habe der Ausschuss mehr als 100 Personen auf allen politischen Ebenen vernommen und 100.000 Dokumente gesichtet. Allein für Oktober seien weitere 25 Vernehmungen anberaumt.

Quelle: dpa
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