Kriegsverbrecher

Die Märchen des Max Merten

Von Reiner Burger
 - 10:39

Sein Name stand auf der griechischen Kriegsverbrecher-Fahndungsliste. Aber Dr. Max Merten war sich trotzdem sicher, dass er nicht verhaftet werden würde, als er im April 1957 nach Athen flog, um bei Gericht für seinen ehemaligen Übersetzer und Freund aus der Besatzungszeit auszusagen. Als Statthalter der Wehrmacht in Thessaloniki hatte Merten fünfzehn Jahre davor dazu beigetragen, dass dort mehr als 50.000 Juden ausgeraubt und deportiert wurden - fast die gesamte jüdische Gemeinde.

Merten war damals „nur“ Kriegsverwaltungsrat, doch der 31 Jahre alte Jurist konnte in Thessaloniki weitgehend nach eigenem Gutdünken schalten und walten. In Verhandlungen gab er sich als „heimlicher Freund der Juden“. Ende 1942 versprach er der jüdischen Gemeinde, neuntausend Männern die Zwangsarbeit zu erlassen. Schließlich forderte er im Namen der deutschen Behörden ein horrendes Lösegeld. Die Zwangsarbeiter kamen zunächst frei - aber 1943 wurden auch sie nach Auschwitz transportiert.

Es war Merten, der entscheidende Befehle und Anordnungen unterzeichnete: zur Kennzeichnung der Juden und ihrer „Umsiedlung“, zum Aufbau einer „Abwicklungstelle für das jüdische Barvermögen sowie die jüdischen Wertgegenstände“, zur Übertragung des Vermögens auf den griechischen Staat. Auch zwölf Tonnen Gold sollen die Deutschen in Thessaloniki erbeutet haben, das sie bei der „Aktion zur Stabilisierung der griechischen Währung“ einsetzten.

Merten leugnete seine Schuld. Unbehelligt arbeitete er seit 1950 als Anwalt. Als er im Frühjahr 1957 das erste Mal seit seiner Zeit als Statthalter wieder nach Griechenland reisen wollte, erkundigte er sich aber doch sicherheitshalber bei griechischen und deutschen Behörden. Übereinstimmend signalisierten sie ihm: Die Fahndung nach Kriegsverbrechern ist in Griechenland nach wie vor ausgesetzt.

Merten manipulierte die Medien, wie er wollte

Doch kaum hatte Merten am 26. April 1957 in Athen seine Aussage gemacht, nahmen griechische Beamte ihn fest. Nach einem von griechischen und deutschen Medien intensiv verfolgten Prozess wurde er im März 1959 zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt. Nur acht Monate später ließ die griechische Regierung ihn in einer Nacht-und-Nebel-Aktion nach München ausfliegen. Der Fall sollte die deutsch-griechischen Beziehungen nicht weiter belasten. Das tat er dann aber doch. Denn Merten begann mit atemberaubenden Behauptungen einen Rachefeldzug, der in beiden Ländern Aufsehen erregte.

Viele prominente Namen spielen im Fall Merten eine Rolle: Hans Globke, Adenauers Kanzleramtschef; Adolf Eichmann, Organisator der Deportation der europäischen Juden in die Vernichtungslager; Konstantinos Karamanlis, griechischer Premierminister; Gustav Heinemann, Rechtsanwalt, Innen- und Justizminister und später Bundespräsident; Diether Posser, Strafverteidiger und später Landesminister in Nordrhein-Westfalen. Geheimdienste in Ost- und Westdeutschland verfolgten den Fall aufmerksam. Und wie Recherchen der F.A.S. ergaben, stellte sogar der amerikanische Auslandsnachrichtendienst CIA Erkundungen an, als die Sache eine Staatsaffäre zu werden schien.

Der Fall Merten ist die Geschichte eines in Griechenland verurteilten Kriegsverbrechers, eines skrupellosen Tricksers und Täuschers, der es dank seines gewinnenden Wesens und der Hilfe guter Freunde erstaunlich lange verstand, Schwindelgeschichten in der Presse zu plazieren. Der Fall ist deshalb auch ein Medienskandal der frühen Bundesrepublik.

Anfang der fünfziger Jahre wünschte die Regierung in Athen, Deutschland möge so schnell wie möglich wieder wichtigster Handelspartner für Griechenland werden. Deutschland wiederum setzte auf eine „schnelle und möglichst geräuschlose Erledigung“ der Kriegsverbrecherfrage. Die Griechen waren einverstanden. Ihre Bedingung: In Deutschland werden Verfahren gegen die mutmaßlichen Kriegsverbrecher eingeleitet. Zudem hofften sie auf Entschädigungszahlungen. Doch als sie dann nichts von konkreten Ermittlungen hörten, hoben sie ihren Fahndungsstopp für Kriegsverbrecher zum 31. März 1957 auf, was Merten nicht mehr rechtzeitig erfuhr.

Die Bundesregierung und ein großer Teil der Presse reagierten empört auf Mertens Festnahme. Von Vertragsbruch und „griechischer Erpressung“ war die Rede. Selbst der sich sonst so regierungskritisch gebende „Spiegel“ stellte sich bedingungslos hinter Merten: Der „Nicht-Parteigenosse“ habe einen „aktenmäßig“ belegten guten Leumund und sei „Opfer einer Auseinandersetzung, in deren Verlauf die griechische Regierung seit einem Jahr auf balkanische Weise versucht, die Bundesrepublik unter Druck zu setzen und sie zu außerplanmäßigen Reparationsleistungen zu veranlassen“.

Bundesregierung zahlte für Mertens Rechtshilfe

Merten hatte gute Freunde. Als er sich 1950 bei der Berliner Anwaltskammer um Zulassung bemühte, bürgte Friedrich Karl Kaul für ihn, der spätere SED-Staranwalt, der auch mit seinem westdeutschen Kollegen Posser immer wieder zusammenarbeiten sollte. Seit vielen Jahren kannte Merten Gustav Heinemann, der 1950 aus Protest gegen die von Adenauer angestrebte Westintegration von seinem Amt als Bundesinnenminister zurück- und später aus der CDU ausgetreten war. Gemeinsam mit Heinemann und dessen Juniorpartner Posser zählte Merten im Jahr 1952 zu den Gründungsmitgliedern der Gesamtdeutschen Volkspartei, kurz GVP. Auch weil es der Kleinpartei an Geld mangelte, tat sie sich mit einer anderen neutralistischen Bewegung zusammen: dem „Bund der Deutschen“, der von der SED gesteuert und ausgestattet wurde.

1957 war das Experiment gescheitert, die GVP löste sich auf. Heinemann, Posser und andere führende GVP-Leute wurden Sozialdemokraten. Merten blieb Teil des Beziehungsnetzes. Als ihm in Griechenland der Prozess gemacht wurde, ließ er sich auch von Heinemanns Essener Anwaltskanzlei vertreten. Posser, Heinemanns Juniorpartner, flog nach Athen, wo er eine wichtige Rolle für Merten spielte: Er wirkte nicht als Strafverteidiger, sondern beobachtete den Prozess für verschiedene deutsche Zeitungen.

Auch die Bundesregierung setzte sich intensiv für Merten ein. Auf mehr als 200.000 D-Mark sollen sich die Rechtshilfekosten belaufen haben, die dem Außenministerium im Fall Merten entstanden. Bundeskanzler Adenauer sprach den Fall an, als der griechische Premierminister Konstantinos Karamanlis im November 1958 in Bonn zu Besuch war. In Regierungsakten heißt es, Adenauer habe Karamanlis in „sehr deutlicher“ Weise zu verstehen gegeben, „dass auf deutscher Seite die Zusage einer Bereinigung des Kriegsverbrecherproblems (Überstellung von Dr. Merten in die Bundesrepublik und Einstellung der Fahndungsmaßnahmen in Griechenland) als selbstverständlich erwartet werde“.

Ansonsten könne es zu Schwierigkeiten bei der Ratifizierung der geplanten Wirtschaftsvereinbarung beider Staaten kommen. Die klammen Griechen waren an dem Kuhhandel sehr interessiert. Als Gegenleistung für eine deutsche Anleihe versprachen sie, Merten „baldmöglichst“ zu begnadigen. Das geschah im November 1959. Im Jahr darauf sagte Deutschland nach langem Feilschen im Rahmen eines Globalabkommens Entschädigungszahlungen in Höhe von 115 Millionen Mark zu - auf heutige Kaufkraft umgerechnet, entspricht dieser Betrag rund 250 Millionen Euro.

Früher als er erwarten konnte, war Merten wieder auf freien Fuß gekommen. Dankbar zeigte er sich deswegen nicht. Auch Heinemann und Posser waren überzeugt, Merten sei zu Unrecht verurteilt worden, nicht er, sondern andere seien für die Straftaten in Griechenland verantwortlich. Merten wollte sich rehabilitiert sehen und sann zugleich nach Rache am Athener und vor allem am Bonner Establishment, das ihn nach seiner Überzeugung nicht genug unterstützt hatte. Mit Hilfe von Posser begann Merten, Beschuldigungen gegen ranghohe Politiker in Griechenland und Deutschland an die Presse zu lancieren.

Er spielte politisches Schach

Vielen Zeitungen erschienen Mertens Geschichten zu unglaubwürdig. Doch dann bissen das SPD-Blatt „Hamburger Echo“ und schließlich auch der „Spiegel“ an. Merten bezichtigte den griechischen Premierminister, dessen Sekretärin und den griechischen Innenminister der Kollaboration mit den deutschen Besatzern. Die drei seien dafür mit jüdischem Besitz belohnt worden. Die Artikel verursachten in Griechenland Wirbel und belasteten das Verhältnis zu Deutschland abermals.

Eifrig sammelte der amerikanische Auslandsgeheimdienst in beiden Ländern Informationen. Im Bericht der CIA-Agenten heißt es, der „Echo“-Chefredakteur habe angegeben, die Geschichte basiere in Teilen auf Material, das Anwalt Posser aus der Kanzlei Heinemann beigebracht habe. Beim Text des „Spiegels“, so eine andere CIA-Quelle, handle es sich nur um eine „gute Kopie“. Beweise für seine Anschuldigungen hatte Merten nicht. Im November 1961 verurteilte ihn ein griechisches Gericht wegen übler Nachrede in Abwesenheit zu vier Jahren Haft.

Mit dem Versuch, sich die seit einiger Zeit wabernde Diskussion über die nationalsozialistische Vergangenheit von Kanzleramtschef Globke zunutze zu machen, drang Merten erstaunlich leicht bei vielen Medien durch. Es war eine abenteuerliche Geschichte: Ausgerechnet mit der Hilfe Adolf Eichmanns, dem Organisator des Massenmords an den Juden, wollte Merten 1943 die Rettung von 20.000 Juden vor dem Tod in Auschwitz verabredet haben. Globke aber habe es abgelehnt, die Juden mit dem Schiff nach Palästina abzuschieben.

Eine Zeitlang schien es, die DDR sei an Merten als Kronzeuge für ihre Kampagne gegen Globke interessiert. Eilfertig stellte Merten eine Tonband-Version seiner Anschuldigungen zur Verfügung. Doch dann setzte Ost-Berlin beim Versuch, Globke als den „Eichmann Bonns“ zu denunzieren, lieber auf die Fertigkeiten der eigenen Organe, „bestimmte Materialien“ zu besorgen oder herzustellen, wie es in einer Aktennotiz des Politbüros heißt.

Im Westen war es der Heinemann-Sozius Posser, der die Aufgabe übernahm, der Justiz „im Auftrage von Dr. Max Merten“ eine „auch Hans Globke betreffende Episode aus der deutschen Besatzungszeit zu erzählen“, wie abermals der „Spiegel“ zu berichten wusste. Aber schon im Mai 1961 stellte die Staatsanwaltschaft Bonn ihr Ermittlungsverfahren gegen Globke wieder ein, da sich „nicht der geringste Anhaltspunkt für die Wahrheit der von Dr. Merten aufgestellten Behauptungen“ ergeben habe, dafür aber der „dringende Verdacht“ falscher Angaben.

„Die Staatsanwaltschaft hat mich außer Verfolgung gesetzt.“

Ein Hauptverfahren wegen Mertens Untaten in Griechenland wurde in Deutschland nie eröffnet. 1968 stellte das Landgericht Berlin das Ermittlungsverfahren gegen Merten endgültig ein. Zwar sah das Gericht einen hinreichenden Tatverdacht, dass Merten den Juden von Thessaloniki durch falsche Schutzversprechen erhebliche Geldsummen, Gold und Juwelen abgepresst hatte. Doch diese Taten waren mittlerweile verjährt. Nicht verjährt war dagegen der Vorwurf Beihilfe zum Mord an mehr als 50.000 Juden. Mit Mertens Hilfe waren die Juden von Thessaloniki registriert und deportiert worden.

Doch dass Merten von dem Mordplan wusste oder wenigstens die vorsätzliche Tötung der Juden in Kauf nahm, konnten ihm die deutschen Ermittler nicht nachweisen. Zwar hatte sich Merten in der Globke-Affäre in aller Öffentlichkeit damit gebrüstet, Juden vor einem Schicksal bewahrt zu haben, von dem er angeblich nichts wusste. Den deutschen Ermittler machte aber zu schaffen, dass sie nicht genügend Beweismaterial aus Griechenland zur Verfügung hatten. Im Fall Merten standen sich „die Ineffizienz der deutschen Justiz und jene der gelegentlich erbetenen griechischen ,Rechtshilfe‘ in nichts nach“, urteilt der Historiker Hagen Fleischer.

Ebenfalls 1968 musste Merten als Zeuge in einem Prozess gegen einen anderen Kriegsverbrecher aussagen. An der Verschleppung der Juden von Thessaloniki mitgewirkt zu haben, gab Merten zum allgemeinen Erstaunen nun rundheraus zu. „Ich kann freimütig alles erzählen. Die Staatsanwaltschaft hat mich außer Verfolgung gesetzt.“ Gegen die Deportationen habe er aber als „kleiner Kriegsverwaltungsrat doch nicht den Mund aufmachen“ dürfen.

Es war purer Hohn. Denn Merten hatte ein stark überzeichnetes Selbstbewusstsein. Dichtung und Wahrheit gingen bei ihm fließend ineinander über. Dass er bei der NSDAP gewesen war, leugnete er standhaft. Dabei geht aus seinen Akten hervor, dass er 1937 eingetreten und ein recht aktives Mitglied war, das versuchte, sich Pöstchen zu verschaffen. Als Griechenland 1950 zur neu gegründeten Bundesrepublik Deutschland diplomatische Beziehungen aufnahm, war Merten davon überzeugt, dass er als „Griechenlandexperte“ der richtige Mann für das Amt des deutschen Generalkonsuls sei. Seine Bewerbung wurde abgelehnt. Nur einmal gelang es ihm nach dem Krieg, für kurze Zeit in einer Weise beruflich Fuß zu fassen, die seiner Selbstwahrnehmung entsprach.

1952 war er einige Monate lang Leiter des Referats „Zwangsvollstreckung“ im Bundesjustizministerium in Bonn. Eine ironische Wendung. Denn Merten war mit dem Thema auch praktisch vertraut. Als Geschäftsführer einer windigen Firma in München hatte er Ende der vierziger Jahre einen Kunden mit einem angeblich sensationell wirkenden Schädlingsbekämpfungsmittel für den Obstbau hereingelegt. Als der gutgläubige Geschäftspartner dann feststellte, dass nicht eine der Behauptungen stimmte, musste sich Merten wegen Betrugs und arglistiger Täuschung verantworten. Eine Zwangsvollstreckung Mertens scheiterte mangels Masse.

Einer der größten deutsche Kriegsverbrecher

Zwischen Größenwahn und Verzweiflung schwankte Merten, als er nach seiner Abschiebung aus Griechenland eine Beschäftigung suchte. Im Sommer 1960 bemühte er sich, die Verteidigung von Adolf Eichmann in Israel übertragen zu bekommen, wie aus Akten der CIA hervorgeht. Wenig später wusste der „Spiegel“ zu berichten, dass sich Merten „zwecks Rettung aus pekuniären Schwierigkeiten auf ein Inserat hin“ bei einer amerikanischen Telegrafenagentur als Nachrichtenübermittler beworben hatte.

Merten starb 1971. In Griechenland gilt er bis heute als einer der größten deutschen Kriegsverbrecher, als einer der Hauptverantwortlichen der Judenverfolgung. In Deutschland dagegen geriet er weitgehend in Vergessenheit. Diether Posser, der später ein hochangesehener Justiz- und Finanzminister in Düsseldorf wurde, schrieb ein Erinnerungsbuch über seine Zeit als Anwalt im Kalten Krieg.

Für seinen Parteifreund Merten, für den er sich so engagiert hatte, hatte der 2010 gestorbene Posser darin nicht eine Zeile übrig. Im Nachlass des früheren Bundespräsidenten Heinemann finden sich einige Dokumente zu Merten. Vergeblich bemühte sich die F.A.S. um Erlaubnis, die Unterlagen auswerten zu dürfen.

In regelmäßigen Abständen wird in Griechenland neu über die rechtlich längst geklärte Entschädigungsfrage diskutiert. Vor wenigen Tagen bezifferte die Regierung in Athen ihre Forderungen auf rund 279 Milliarden Euro. Um lediglich 50 Millionen Euro geht es bei einer Klage der jüdischen Gemeinde von Thessaloniki gegen Deutschland vor dem Europäischen Menschenrechtsgerichtshof. Die Gemeinde forderte die Summe als Entschädigung für das horrende Lösegeld, das ihr Merten abgepresst hatte. Vergeblich hatte die Gemeinde jahrzehntelang versucht, ihre Ansprüche über griechische Gerichte durchzusetzen.

Zwischenzeitlich konnten die Unterlagen im Heinemann-Nachlass im Archiv der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bonn doch noch eingesehen werden. Dr. Peter Heinemann, der Sohn des frühere Bundespräsidenten, bedauert, dass seine Genehmigung zu spät (mehr als einen Monat nach Anfrage) bei der Redaktion eintraf. Bisher sei die Einsichtnahme in keinem einzigen Fall verwehrt worden. Wesentliche neue Erkenntnisse ergaben sich aus den Unterlagen nicht.

Quelle: F.A.S.
Reiner Burger - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Reiner Burger
Politischer Korrespondent in Nordrhein-Westfalen.
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