Ernährung aus der Pipeline

von JAN GROSSARTH

19.03.2018 · Die Welt­er­näh­rung hängt an chemisch synthetisiertem Dün­ger und an rus­si­schen Roh­stof­fen. Da­von sind auch die bei­den Bau­ern in Sam­bia und Deutsch­land ab­hän­gig, die wir ein Jahr lang be­glei­ten. Im März legen sie die Grundlage für gute Ernten.

E iswind zieht über die nackten Felder, die Windräder drehen auf Turbo. Auch der Traktor von Axel Dettweiler, Landwirt in Rheinhessen, ist in Fahrt. Seit vier Uhr morgens gleitet er wie eine Eismaschine in der Schlittschuh-Halle in geraden Bahnen über die Äcker. Aus dem Anhänger spucken ausladende Metallarme Kügelchen mit Ammonsulfatsalpeter aus. Was jetzt Dünger ist, wird bis zum Herbst zum Korn werden. Kein Meter Boden bleibt unterversorgt. Der Nachbar-Acker bekommt nichts ab von den wohldosierten Kügelchen. Die Landschaft ist aufgeräumt, es steht kaum ein Busch im Weg. Weit hinten glotzen Rehe ins Nichts.

Wie gedüngt wird, weshalb Bodenfrost dabei so wichtig ist und warum der Vorgang schon am Mittag beendet sein muss erklärt Landwirt Axel Dettweiler. Video: FAZ.NET

Der Bauer Axel Dettweiler telefoniert und spricht sich mit einem Freund fürs Skiwochenende in Österreich ab. Das GPS-System steuert zentimentergenau. Es kennt Felder, Grenzen, Wege. Moderne Traktoren haben sogar auch Sensoren, die im Frühjahr am Blattgrün erkennen, ob die Pflanzen gut mit Nährstoffen versorgt sind. Sie melden die Daten von Düngung, Ernte und Blattgrün dem Computer – die Nährstoffgabe wird dann für jeden Meter individualisiert berechnet und somit effizienter. Dettweiler will das zwar nicht, er findet es „technisch irgendwie zu abgespaced“, wie er sagt. Aber er meint trotzdem, in spätestens zehn Jahren werde es sich durchgesetzt haben.
Morgens um 9 Uhr ist die Arbeit getan. Dann sind 30 Hektar Ackerland – 30 von Dettweilers 300 Hektar – vorerst mit Stickstoff versorgt, den der Winterweizen bald aufsaugen wird, der jetzt noch knöchelhoch und dünn auf den Feldern steht.


„Ich bin mehr Unternehmer, als ich es je gedacht habe.“
AXEL DETTWEILER

In Sambia sind es dreiundzwanzig Grad. Hier regnet es seit Wochen, fast ohne Unterbrechung. „Der Mais wächst gut“, sagt Felix Kangwa, der Kleinbauer aus dem Dorf Nkolemfumu im Nordwesten. Auch für eine sambische Regenzeit gab es in diesem Frühjahr sehr viel Niederschlag, mehr als tausend Millimeter in den ersten drei Monaten des Jahres – also mehr als das doppelte des Regenwassers, welches Dettweiler für seine Pflanzen in Rheinhessen im ganzen Jahr hat. Das Wasser lässt Mais, Soja und Gemüse in Nkolemfumu schnell wachsen und ist gut für die Bauern.
Auch Kangwa düngt jetzt. Ein Nachteil des vielen Regens ist, dass dieser den für ihn sehr kostbaren Dünger schneller aus den oberen Bodenschichten spült. Dann geht er ins Grundwasser und ist für den Mais verloren. „Die Auswaschung von Dünger ist in diesem Frühjahr sehr hoch“, sagt Kangwa. So geht der kostbare Stickstoffdünger als Nitrat oder Nitrit ins Grundwasser oder in den nahen Fluss Lukulu. Aus dem Fluss trinken Kangwa und die anderen Kleinbauern der Provinz, sie waschen sich hier und ihre Kleider, sie fischen und essen die Fische.

Felix Kangwa setzt Gemüse für den eigenen Verzehr. Foto: Jan Grossarth
Der Mais braucht viel Wasser, und in diesem Frühjahr regnet es sehr viel. Foto: Chanda Chipwepwe
Aus dem Fluss Lukulu nimmt Kangwa Trinkwasser und Fische, zurück fließt etwas Stickstoffdünger. Foto: Chanda Chipwepwe

Wenn Felix Kangwa seine 3,75 Hektar Land düngt, dann braucht er dafür nicht nur ein paar Minuten, wie der traktorisierte Bauer in Deutschland. Er braucht Tage. Er und seine Kinder, die ihm helfen, machen das in Handarbeit. Gedüngt wird vor allem der Mais, der viel Stickstoff benötigt – und dem Bauern Geld bringt. 7000 Kwacha oder umgerechnet knapp 600 Euro verdient Kangwa, Vater von neun Kindern, im Jahr mit seiner Landwirtschaft. 200 Euro gibt er für den Dünger aus, knapp 400 Euro für die Schulgebühren für seine Kinder. Für Essen und Trinken braucht er kaum Geld, außer mal für einige Würstchen oder Hähnchen aus dem Supermarkt in der Stadt. Einige Kwachas verdient er als Händler mit seinem kleinen Trinkwasserkiosk. Er selbst trinkt aber Flusswasser, kein abgefülltes aus Plastikflaschen. Und sein Essen, das wächst ja auf dem Feld.


„Obwohl ich lieber in der Stadt leben würde bin ich zufrieden als Bauer.“
FELIX KANGWA

D ünger ist wertvoll, und er ist der Dreh- und Angelpunkt der gloalagrarischen Produktivität. Wenn deutsche Landwirte mehr ernten als afrikanische, liegt das zu einem großen Teil daran, dass sie mehr Dünger haben und schneller aufs Feld geben – dank der der Maschinen. Kangwa kauft den Dünger in 50-Kilo-Säcken in der Provinzstadt Kasama, wohin er sich zwei Mal in der Woche von Nachbarn mit dem Auto mitnehmen lässt. Dettweiler holt ihn mit dem Trecker vom Rheinhafen Worms ab. Axel Dettweiler kauf viele Tonnen Dünger, unverpackt. Er zahlt 180 Euro für eine Tonne Dünger, weniger als sein Kollege Kangwa in Sambia. Stickstoff ernährt die Menschheit.
„Ohne Stickstoffdünger würde jeder zweite von uns heute nicht auf der Erde leben“, sagt Filip Dejongh. Der Mann ist Chemieingenieur und seit dreißig Jahren im Dienst der globalisierten Düngerindustrie. Wir sind nun bei ihm in Belgien, nahe der Nordseeküste, Blick auf den Hafen, einfahrende Seeschiffe, den Neubau eines Ammoniaklagers auf der anderen Seite des Hafenbeckens.

In Antwerpen steht eine der größten Düngerfabriken Europas. Video: Jan Grossarth

Hier im Hafen von Antwerpen steht eine der größten Fabriken für Dünger. Über Silos und Schloten und Erdgasrohren dampft es im Werk des russischen Konzerns Eurochem. Ringsum stehen die Chemieanlagen des deutschen Chemiekonzerns BASF. Von hier her, aus dem Hafen Antwerpen, bekommen auch zehntausende Bauern in Deutschland den Stickstoff für ihre Pflanzen. Und vielleicht selbst Felix Kangwa – immerhin zwei Prozent der Produktion gehen nach Afrika. Kangwa düngt mit „Copound D“, einer Mischung von Stickstoff, Phosphor und Kali des sambischen Importeurs Nyiombo Investments Ltd. Und dieser kauf den Dünger von „Produzenten aus der EU“, wie Nyiombo angibt. Eurochem ist einer der größten Produzenten in der EU.

Stickstoffdünger & NPK-Dünger

In Antwerpen also sieht man, was genau es ist, was Dettweiler und Kangwa ihrem Mais zum Wachsen geben. Man sieht, was das Getreide verzehrt, welches die siebenhalb Milliarden Menschen auf der Welt verzehren. Über lange Förderbänder, durch schwere Trockentrommeln, in atemberaubend großen Lagerhallen fließen, schweben und liegen sie – kleine weiße oder grün gefärbte Kügelchen, die hier auf die globale Verschiffung warten. Es ist entweder reiner Stickstoffdünger, oder NPK-Dünger – Stickstoff, Phosphat und Kali. Zwar ist das längst keine Hochtechnologie mehr, sondern im Wesentlichen eine Erfindung der 1920er Jahre, aber eben lebenswichtig. Wenn nur einer der Stoffe fehlt, entfaltet die Pflanze nicht ihr volles Potential. Die Kügelchen sind vor allem aus drei Rohstoffen gemacht, die man hier sehen kann: Erdgas, Kalisalz, Phosphat.Seitdem ist es möglich, große Mengen Stickstoff aus der Luft zu extrahieren. Für die Synthese braucht man sehr viel Energie, die in den ersten Jahrzehnten aus Kohle gewonnen wurde – und heute aus Erdgas. Die kommen aus Pipelines aus Russland (Erdgas) oder von den Schiffen.

Ammoniumsulfat in einer Lagerhalle am Produktionsstandort des russischen Düngemittelherstellers EuroChem im Hafen von Antwerpen. Foto: Frank Röth

Filip Dejongh, der Chemiker, führt durch die Rohstofflager. Darin lagern etwa Berge aus marokkanischem Phosphatgestein. „Das sind versteinerte Mammuts, sage ich immer, manchmal finden die Arbeiter darin noch versteinerte Fischzähne.“ Das ist aber nur das fossile Phosphat. Der Nachteil ist, dass dieses Phosphat endlich ist – die Schätzungen variieren zwischen dreißig und einigen hundert Jahren – und dass es das Schwermetall Cadmium enthält, das schließlich auch auf den Äckern verbleibt und auf dem Teller ankommt. Deswegen mischen es Düngerkonzerne wie Eurochem mit mineralischem Phosphat, das aus Steinbrüchen in Südafrika, China oder Russland stammt. Das lagert in der Halle nebenan, grau wie Granit, fein wie Feinstaub, ganz ohne Fischzähne. In Trommeln von der Größe eines Zugwaggons wird dieser Staub später mit Kalisalz und Stickstoffen zu Kügelchen verklebt, getrocknet, auf hunderten Meter Fließband in Lager gefahren, auf Schiffe gepumpt, die nach Brasilien fahren, Frankreich, Australien und China, nach Marokko und nach Worms an den Rhein. Auch in Worms am Rhein gibt es davon genug. Der Preis ist niedrig, er lag schon einmal fast doppelt so hoch.

Granulationstrommeln zur Herstellung von Dünger in einer Halle am Produktionsstandort des russischen Düngemittelherstellers EuroChem im Hafen von Antwerpen. Foto: Frank Röth
Blick auf zwei Salpetersäure-Kolonnen (links BASF, rechts EuroChem) am Produktionsstandort des russischen Düngemittelherstellers EuroChem im Hafen von Antwerpen. Foto: Frank Röth

Am Ende des Winters päppelt der Bauer die müden Böden auf, in Deutschland wie in Sambia. In Wintersheim, wo Dettweiler im letzten Jahr 9 Tonnen Mais je Hektar Land geerntet hat, fehlt sonst eine Menge Nährstoff für die nächste Ernte. Der Stickstoff kommt verlässlich am Hafen an, Dettweiler hat kein eigenes Lager.
Nicht der ganze Ackerbau basiert auf Mineraldünger aus der Fabrik. Auch organischer Dünger spielt eine Rolle. „Feldbearbeitung“ nennt Dettweiler das: Hinter dem Traktor schleppt er eines sehr frühen Februarmorgens eine Scheibenegge über die Felder und gräbt sogenannte Zwischenfrüchte ein. Sie haben Nährstoffe aus dem Boden und Stickstoff aus der Luft gebunden, sie ermöglichen so, dass sich neuer Humus bildet, und sie sollten es im Winter verhindern, dass der Wind kostbare Erde davonträgt. Die Egge zerhäckselt jetzt die Pflanzen und arbeitet sie in den Boden ein. Dettweiler setzt damit „Greening“-Vorgaben der EU um.

Warum die Zwischenfrucht Erosionsschutz bietet und Nährstoffe fixiert, warum Frost wichtig ist und wie man punktgenau mit schwerem Gerät navigiert erklärt Landwirt Axel Dettweiler. Video: FAZ.NET

M an muss nicht düngen, um zu ernten, aber man muss düngen, um viel zu ernten. Fünf Tage ist der „russische“ Dünger im Binnenschiff von Antwerpen bis Worms unterwegs. Dass Dünger wiewohl die meisten Rohstoffe aus russischer Hand kommen, hat Vorteile: Der Werksleiter Filip Dejongh nennt es „integrierte Wertschöpfung“; diese Entwicklung ist typisch für die globale Düngerindustrie. Forschungsstarke Konzerne wie die BASF verlieren das Interesse an dem Standardgut. Die Produktion übernehmen Konzerne oder Staatskonzerne aus den Ländern, welche die Rohstoffquellen besitzen: Saudi-Arabien, das über Erdgas verfügt (Aramco). Marokko, der weltgrößte Besitzer von Phosphorminen (OCP), Norwegen, das Erdöl und Erdgas besitzt (Yara). Die Vereinigten Staaten, die Gas wie Phosphat haben, Kanada und Deutschland für Kali. Und Russland – das hat von allem reichlich, was Axel Dettweilers und Felix Kangwas Pflanzen wachsen lässt: Erdgas, Phosphor, Kali.

Illustration Bernd Helfert



Mehrmals in der Woche kommen in Antwerpen Schiffe aus Russland an, die all das bringen. Erst kürzlich eröffnete Eurochem in Russland zwei neue Kali-Minen. Die Eurochem ist ein Konzern, der seine Arbeitskraft zwischen Russland und der EU ungleich verteilt: 100 Angestellte sitzen in der Schweiz im Hauptquartier, mehrere hundert arbeiten in der Fabrik in Antwerpen und im deutschen Sitz in Mannheim. In Russland, in Minen und mehreren Fabriken, beschäftigt Eurochem 24.000 Menschen. Der Eigentümer der Eurochem, der Oligarch Andrey Melnichenko, lebt irgendwo auf der Welt auf einer 143 Meter langen Segeljacht. Noch Anfang der 1980er Jahre versorgte ein Oligopol aus drei deutschen Konzernen, BASF, Hoechst und Ruhrgas, den deutschen Markt. Keiner dieser drei oder ihrer Nachfolger produziert heute noch nennenswerte Mengen Dünger. Aber es gibt auch im östlichen Europa viele Hersteller, die sich mit russischem Erdgas versorgen und Stickstoffdünger in alle Welt liefern: in Tschechien und Polen, in Ungarn. Und es gibt in Deutschland eine Fabrik von Yara in Rostock. Vor Jahrzehnten gab es Dutzende. „Die Bauern wurden im Umkreis von 200 Kilometern beliefert“, erinnert sich der Geschäftsführer von Eurochem, Rudolf Graf von Plettenberg. Die Stürme der Globalisierung ließen kaum einen Schornstein stehen.
Axel Dettweiler düngt auch mit deutschem Grünabfallkompost, allerdings mache das einen Anteil im Promillebereich aus. Er holt Kompost aus Mainz, auch der enthält die Wundermittel N, P, K. Er lässt auch etwa das Erbsenstroh vom Vorjahr, auch ein guter Dünger, auf den Feldern. Auch Kangwa lässt Mais-, Soja- und Erdnussstoppeln auf den Feldern liegen und hackt das Stroh im Herbst mit Holzhacken in den Boden ein.

Kangwa düngt mit Kot seiner Ziegen und Hühner. Foto: Chanda Chipwepwe

Zum Megathema der Düngung gehört ein drittes: nämlich die Fäkalien von Mensch und Tier. Menschlicher Kot gilt mit Grund in fast in allen Kulturen der Welt als unrein. In Nkolemfumu hat jeder der wenigen hundert Einwohner Sickergruben als Toiletten. Urin enthält Harnstoff – auch ein Stickstoffdünger. Aber Kangwa düngt damit nicht, er gibt seinem Gemüse – Lauch, Zwiebeln, Tomaten, Zuckerkmais – aber den Kot seiner Ziegen und Hühner, den er am Boden ihrer Ställe und Schlafplätze sammelt. Axel Dettweiler bekäme den tierischen Dünger in Massen fast umsonst – aber will ihn kaum mehr haben. Bis zum vergangenen Jahr holte er eine große Menge Hühnerdung, getrocknet, von einem großen Hühnerstall, der nur wenige Kilometer von Wintersheim entfernt liegt. Hier werden viele zehntausend Eier am Tag gelegt; die Pharmaindustrie macht daraus Arzneien.

Der Wintersheimer Bauer Axel Dettweiler prüft den ASS (Ammonsulfatsalpeter) Schwefel-Stickstoffdünger. Foto: Wolfgang Eilmes

D as Jahr 2018 ist für Wintersheim eine unbemerkte Revolution: Von jetzt an ist der tierische Dung nahezu Geschichte. Damit ist nach Jahrhunderten, in denen Bauern wie Axel Dettwielers Vorfahren nur oder überwiegend tierische Exkremente auf die Felder brachten, vorbei. Die Ernte ist überwiegend vom Mineraldünger abhängig. Ein Grund ist die neue deutsche Düngeverordnung. Sie verpflichtet Dettweiler nämlich nicht mehr nur – wie seit etwa zwanzig Jahren – Buch darüber zu führen, wie viel Stickstoff, Phosphor und Kali er braucht und wie große Ernten dem entgegen stehen. Nun gelten vielmehr auch strengere Regeln für die Lagerung von tierischem Dünger. Bis im vergangenen Jahr deponierte er den trockenen Hühnermist am Wegesrand. Nun ist das verboten. Dem Hühnerhof fehlt es am Willen, ein eigenes Lager zu bauen, Dettweiler ebenso. Jetzt landet der Dünger über Biogasanlagen in den Verbrennungswerken für Gärreste. Das ist das Gegenteil der politisch erwünschten Kreislaufwirtschaft. Und in Nkolemfumu? Da gibt es keine solche Düngeverordnung.
Tiermist als Dünger ist mittlerweile fast umsonst zu haben. „Früher war er etwa so teuer wie der Mineraldünger“, sagt Dettweiler. Doch irgendwann gab es in Deutschland, den Niederlanden oder Dänemark immer größere und mehr Tierbestände, und das Problem der überdüngten Äcker rings herum wurde immer größer. Tierhalter, die etwa in den Niederlanden oder im Emsland Tausende Schweine oder hunderttausend Hühner halten, verschenken ihren Mist oder zahlen dem Ackerbauern noch etwas hinzu, der den Dünger nimmt. In Schiffen reist der Dünger Hunderte Kilometer weit nach Osten. Und andererseits zahlen russische Oligarchen Hunderte Millionen Euro, um uralte Mineraldüngerfabriken zu kaufen. Der Oligarch hat auf künftige Knappheiten spekuliert.

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Recherchemitarbeit: Chanda Enock Chipwepwe
Fotos: Wolfgang Eilmes, Frank Röth, Chanda Enock Chipwepwe, Jan Grossarth
Videos: Daniel Blum, Wolfgang Eilmes, Jan Grossarth, Mandana Bareh Foroush
Layout/Grafik: Carsten Feig und Bernd Helfert

Quelle: F.A.Z.
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