Trockenheit in Spanien

Bis zum letzten Tropfen

Von Hans-Christian Rößler
 - 09:27

Der Name weckt Sehnsüchte: Meer von Kastilien. Doch wer am Ufer steht, fühlt sich eher an eine große Pfütze erinnert. Wie Jahresringe eines Baumes zeichnet sich der seit Jahren sinkende Pegel ab. Im seichten Wasser dümpeln ein paar kleine Boote. Früher strömten die Menschen aus dem knapp hundert Kilometer entfernten Madrid an den Wochenenden und im Sommer an den Stausee Entrepeñas, um zu schwimmen und zu segeln. Heute erinnert nur noch die „Promenade der spanischen Marine“ und ein Denkmal mit einem Anker daran, dass Sacedón noch vor wenigen Jahren einen eigenen Strand hatte. Vom „Meer von Kastilien“ ist trotz der Regenfälle der vergangenen Wochen dort nichts zu sehen.

Das Wasser hat sich weit zurückgezogen, tiefblau glitzert der künstliche See nur noch auf dem Wandgemälde einer Tapas-Bar neben der Kirche. Das Restaurant ist zu vermieten – wie viele Lokale und Läden in der Kleinstadt. Ein Viertel der knapp 2000 Einwohner ist weggezogen. „Unsere Orte sterben. Wir leben in einer wirtschaftlichen Ruine“, sagt Francisco Pérez Torrecilla. Für den Bürgermeister von Sacedón ist klar, was zu tun ist. Am Balkon seines Rathauses hängt ein großes Plakat. Unter der Aufschrift „Kein einziger Tropfen mehr“ ist eine zerbrochene Wasserleitung zu sehen.

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„Trasvase Tajo – Segura“ heißt das Mammutprojekt, das noch unter dem Diktator Francisco Franco begonnen wurde. Dazu gehören insgesamt drei Stauseen und die riesigen Rohre, die unweit von Sacedón den Tajo anzapfen. In guten Jahren pumpten sie bis zu achtzig Prozent des Wassers in Richtung Süden. Über eine fast 400 Kilometer lange Betonrinne fließt es über Aquädukte und Tunnels, bis es in der Provinz von Murcia den Segura-Fluss erreicht. Das Bergwasser des Tajo, des längsten und wichtigsten Flusses der Iberischen Halbinsel, der bei Lissabon in den Atlantik mündet, bringt im subtropischen Süden Spaniens den „Garten Europas“ zum Blühen, dessen Gemüse und Zitrusfrüchten auch die Regale deutscher Supermärkte füllt. Für die spanischen Bauern entlang des Segura und in der Region von Almería und Alicante ist es ein Milliardengeschäft – solange das billige Wasser aus den Bergen weiter sprudelt.

Doch im vergangenen Sommer reichte es nicht einmal für die Menschen in der Gegend von Sacedón. Tanklastwagen mussten wieder monatelang mehrere Ortschaften versorgen. Die Trockenperiode dauert seit 2015 an. Erst gegen Ende des Winters setzten ergiebige Niederschläge ein. Sie füllten die Stauseen jedoch nur knapp über das Minimum von 16 Prozent. Laut Gesetz muss es erreicht sein, damit wieder Wasser über die Trasvase – dem Kanal in die Provinz von Murcia – umgeleitet werden darf. „Der jüngste Regen brachte überhaupt keine Lösung. Jetzt werden sie den Oberlauf des Tajo ausplündern, bis wir wieder auf dem Trockenen sitzen“, sagt Bürgermeister Torrecilla. Anfang April wurde die Überleitung zum ersten Mal seit dem vergangenen Mai wieder geöffnet. Bis Juni sind für den Süden 60 Hektokubikmeter genehmigt. „Die Regierung interessiert der Tajo nicht. Die Trasvase hat fast doppelt so viel Wasser der Fluss“, klagt Torrecilla.

2017 war das heißeste und trockenste Jahr in ganz Spanien seit Beginn der Aufzeichnungen. Auch wenn die Niederschläge der letzten Wochen eine Entspannung brachten, geben die Meteorologen für 2018 keine Entwarnung: Seit der Jahrtausendwende sind die Niederschläge in Spanien um rund ein Fünftel zurückgegangen. In der Provinz Murcia blieb es während der jüngsten Regenzeit viel trockener als in anderen Teilen des Landes. Dort sind viele Wasserspeicher zwar wieder ordentlich gefüllt. Aber sie reichten auch im vergangenen Sommer nicht lange, um den Durst zu stillen, der jedes Jahr größer wird.

50 Cent für den Kubikmeter Wasser

Und Bürgermeister Torrecilla würde wie die meisten Menschen in Sacedón dem Süden am liebsten „keinen Tropfen“ mehr abgeben. „Ohne den Kanal würde das Wasser hier reichen. In vier, fünf Jahren wären die Seen gefüllt, die Touristen kämen zurück und der Tajo würde wieder ein lebendiger Fluss wie früher“, sagt er. Es könne nicht sein, dass sie verarmten, während die Bauern im Süden mit ihrem Wasser immer reicher würden.

Vor sechs Jahren war der Entrepeñas-See zum letzten Mal bis knapp unter die Staumauer gefüllt war. Seitdem flossen 2173 Hektokubikmeter Wasser aus Kastilien die Plantagen bei Murcia – ein lukratives Geschäftsmodell. In Sacedón zahlen die Einwohner 50 Cent für den Kubikmeter Wasser. Im fast 400 Kilometer entfernten Murcia kostet den Bauern der Kubikmeter aus dem Tajo bisher zwölf Cent. Jedes Jahr wächst die Nachfrage nach dem Wasser, das es nicht mehr gibt. Der stolze Tajo verwandelt sich hinter den Ansaugrohren der Überleitung in ein trauriges Rinnsal. Früher strömte der Fluss unterhalb der mittelalterlichen Mauern an Toledo vorbei, trieb ein Kraftwerk und mehrere Mühlen an. Mittlerweile verwandelt er sich nicht nur im Sommer in eine stehende und stinkende Kloake. Das Wasser trägt Schaumkronen, an den Ufern haben sich Moskitos niedergelassen.

„Wenn das so weitergeht, ist der Fluss verloren“, befürchtet der Klimafachmann Jonathan Gómez Cantero. Er kann sich noch erinnern, wie früher die Menschen im Tajo badeten und angelten. Doch aus den Bergen bei Sacedón kommt immer weniger Wasser, während das Abwasser zunimmt, das sich aus dem Großraum von Madrid mit seinen sechs Millionen Einwohnern ergießt. Der Tajo, der fast keine Strömung mehr hat, wird nicht mehr damit fertig. Dazu kommt eine weitere Belastung. „Der Klimawandel hat Kastilien erreicht. Die Durchschnittstemperatur ist um rund ein Grad gestiegen“, sagt Jonathan Gómez Cantero, der im März sein zweites Buch über dieses Thema veröffentlicht hat. In Madrid gibt es immer noch Politiker, die das leugnen.

Über den Feldern zwischen Toledo und Aranjuez, der einstigen Sommerresidenz der spanischen Könige, zogen die Traktoren noch im Januar lange Staubwirbel hinter sich her. Aus der Region von Kastilien-La Mancha kommen bisher mehr als die Hälfte des spanischen Getreides und Weins. „Unsere Erträge sind in den vergangenen Jahren um sechzig Prozent zurückgegangen. Jetzt ist auch das wenige Tajo-Wasser so dreckig, das wir damit keine Tomaten mehr bewässern können“, schimpft ein Bauer. Im vergangenen Jahr ging der Winter gleich in den Sommer über, der bis in den November dauerte.

„Wasser, das uns eint!“

Die Bauern am Tajo und am Segura lernten von den Römern und den Arabern, wie sie trotz weniger Niederschläge und trotz der Sommerhitze die Landschaft zum Blühen bringen können. Jahrhundertelang passten sich die Menschen ihrer Umgebung an. Aber nun hält die Natur nicht mehr mit dem Wachstum mit, das die Menschen von ihr erwarten. Für die Bauern an der Küste ist die Lösung einfach. „Sí a la trasvase“, lautet ihr Slogan („Ja zum Kanal“), den ihre Werbefachleute durch den Appell ergänzt haben: „Lasst uns alle den Garten Europas verteidigen! Wasser, das uns eint“. Gleichzeitig starteten sie im Internet eine Kampagne mit drastischen Bildern. Ohne Wasser drohten Wüste und Arbeitslosigkeit und es blühten bald nur noch Kakteen, hieß es dort.

Im März brachen mehr als 200 Busse aus dem Süden in die Hauptstadt Madrid auf. Erst verschenkten die Bauern Tausende Kilogramm Obst und Gemüse. Dann zogen sie vor das Landwirtschaftsministerium. „Wo ist unser Wasser?“, stand auf Plakaten geschrieben, die einige von ihnen hochhielten. Notfalls würden sie wieder nach Madrid kommen, wenn die Regierung keine Notlieferung aus dem Tajo oder mehr Wasser aus den Brunnen in ihrer Heimat genehmige.

Als er noch in der Opposition war, hatte die konservative Volkspartei (PP) des heutigen Ministerpräsidenten Mariano Rajoy mit dem Slogan „Wasser für alle“ Wahlkampf gemacht. Heute ist politischer Streit über die knappe Ressource ausgebrochen. Rajoys Regierung will, dass die Wirtschaft nach der schweren Krise weiterwächst. Die landwirtschaftlichen Exporte und der Tourismus spielen dabei eine wichtige Rolle.

Die Bauern aus dem Süden nutzen dieses Argument, um zu begründen, warum sie weiterhin Vorrang haben sollten. Ihr Dachverband, das „Sindicato de Regantes de Murcia“, ließ eine Studie anfertigen, laut der die Umleitung des Tajo-Wassers knapp 2,4 Milliarden Euro zum spanischen Bruttoinlandsprodukt und zum Erhalt von mehr als 100.000 Arbeitsplätzen beiträgt. Nach Angaben der Produzenten ernten sie in der Gegend von Murcia, Almería und Alicante Obst und Gemüse im Wert von mehr als sechs Milliarden Euro, von dem sie einen großen Teil exportieren. In Murcia ist man stolz darauf, eine der größten Flotten von Kühllastwagen Europas zu besitzen.

Wasser aus den Brunnen salzhaltig

Doch das Geschäftsmodell beruht darauf, dass das Wasser aus den Bergen – großzügig subventioniert – nicht aufhört zu fließen. Trockenperioden gab es schon in der Vergangenheit. Dann griffen die Bauern stärker auf das Grundwasser zurück. Aber in letzter Zeit ist das Wasser aus den Brunnen immer salzhaltiger. An der Küste sind Entsalzungsanlagen entstanden. Sie benötigen jedoch viel Energie und der Kubikmeter ist bis zu sechs Mal so teuer wie der aus dem Tajo-Kanal. „Das kann nicht so weitergehen. Das Gebiet entlang des Segura-Flusses verbraucht zweieinhalb Mal so viel Wasser wie sie selbst produziert. Mehr als achtzig Prozent davon fließen in die Landwirtschaft. Das ist unverantwortlich“, sagt Pedro Luengo von der Umweltschutzorganisation „Ecologistas en Acción“ in Murcia.

Dabei ist künstliche Bewässerung nichts Neues entlang des Segura. Seit mehr als 2000 Jahren perfektionierte man das ausgeklügelte System. Es reichte für alle, bis in den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts die ersten Verbrennungsmotoren zum Einsatz kamen. Die Pumpen erlaubten es, neue Plantagen anzulegen, die immer weiter vom Fluss entfernt lagen. Als in den siebziger Jahre das billige Wasser aus dem Tajo den Segura anschwellen ließ, wurde der Garten Murcias zum Garten Europas, der sich bald bis ans Mittelmeer erstreckte.

Im Winter sind vor allem Salat und Broccoli in Deutschland aus Murcia gefragt. Im vergangenen Jahr exportierten die spanischen Bauern Obst und Gemüse in einem Gesamtwert von mehr als elf Milliarden Euro. Davon ging rund ein Viertel nach Deutschland, dem größten Abnehmer von Obst, Gemüse und Wein. Das gilt auch für die Region, die der Tajo mit Wasser versorgt. Zitronen waren dort zuletzt in Russland besonders beliebt. Die Preise stiegen zeitweise auf bis zu 1,50 Euro pro Kilogramm; vor nicht allzu langer Zeit waren es noch Cent-Beträge.

Überall entstehen neue Plantagen. Immer höher ziehen sich die Reihen der frisch gepflanzten Bäumchen die Hänge hinauf. Aus der hellen Erde ragen die schwarzen Plastikrohre der Bewässerungsanlagen. Der Garten Europas wächst, als gäbe es das unerschöpfliche Paradies schon auf Erden, in dem es an nichts mangelt.

Unkontrolliertes Wachstum seit Jahrzehnten

Bauernverbände bestreiten, dass die bewässerten Flächen weiter wachsen. Der Ausbau ist seit den achtziger Jahren gesetzlich verboten. „Wir haben das dokumentiert und Dutzende Anzeigen erstattet. Aber das bringt nichts. Die Bauern wurden bisher immer amnestiert und ihre Pflanzungen legalisiert“, heißt es frustriert bei den „Ecologistas en Acción“. Das unkontrollierte Wachstum dauert seit Jahrzehnten an. Und vor den Kommunal- und Regionalwahlen im nächsten Jahr will es sich Rajoys Volkspartei, die auch in Murcia regiert, nicht mit ihren treuen Wählern verderben.

Der Boom hat sich bis nach Afrika herumgesprochen. Die Salatköpfe und den Sellerie holen kaum noch Spanier aus dem hellen Boden. Früher arbeiteten dort vor allem Marokkaner. In den vergangenen Jahren kamen aber immer mehr Afrikaner dazu. Sie stammen aus Staaten südlich der Sahara. Für die kargen Löhne, die sie für ihre Knochenarbeit erhalten, riskierten viele auf dem Weg durch die Wüste und übers Mittelmeer ihr Leben.

Die kleinen Bauern, die früher die traditionellen Terrassen am Segura bewirtschafteten, können kaum noch mithalten. Ramon Navia setzt seit mehr als zwanzig Jahren auf Qualität. Der ausgebildete Agraringenieur aus der Nähe von Cartagena betreibt ökologische Landwirtschaft, auch wenn die Einkäufer der großen internationalen Supermarktketten anderes wollen. „Sie diktieren die Preise. Ihnen geht es um große Mengen, nicht um Qualität. Die Ware soll von außen gut aussehen und immer billiger sein“, sagt der Bio-Bauer, der auf sieben Hektar Salat und Sellerie anbaut, die er nach Deutschland, Schweden und Norwegen verkauft.

Die Region von Murcia ist typisch für die spanische Landwirtschaft, die unbekümmert weiterwächst. Die spanischen Bauern erwirtschaften nur 2,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts erhalten dafür rund 85 Prozent des gesamten Wassers. Bei Murcia verschlingt die künstliche Bewässerung diesen Anteil. Mit dem Rest müssen sich die Einwohner und die Touristen begnügen. In der Nähe der Plantagen sprießen unweit der Küste Urlaubersiedlungen aus dem Boden, die den Wasserverbrauch zusätzlich in die Höhe schnellen lassen. Im vergangenen Jahr kamen mit 80 Millionen so viele ausländische Urlauber nach Spanien, wie nie zuvor. Sie verbrauchen drei bis vier Mal so viel Wasser wie die Einheimischen.

Sorgsamer mit der knappen Ressource umgehen

„Wir müssen schleunigst unser Wirtschaftsmodell ändern und Mehrwert mit weniger Wasser produzieren. Die jüngste Trockenheit trifft uns nicht deshalb so hart, weil es weniger regnete – in Wirklichkeit betrug der Rückgang nur 15 Prozent –, sondern weil wir so viel verbrauchen, vor allem für die Bewässerung“, sagt die Biologin Julia Martínez von der Stiftung „Fundación Nueva Cultura por el Agua“ in Murcia. Statt zusätzliches Wasser in den Süden zu pumpen, müsse man sorgsamer mit der knappen Ressource umgehen. Weniger durstige Feldfrüchte könnten dabei helfen. Und neue Technologie und mehr Wiederaufbereitung lasse sich der Konsum auf rund die Hälfte verringern, sagt Julia Martínez.

Doch es geschieht kaum etwas. Im vergangenen Jahr wuchs die künstlich bewässerte Fläche in Spanien noch einmal um mehr als zwei Prozent auf 3,7 Millionen Hektar. Das ist fast ein Viertel der gesamten landwirtschaftlich genutzten Böden; in keinem EU-Land ist es mehr. Die Regierung ist stolz darauf, dass wenigstens die Hälfte davon mit der weniger verschwenderischen Tröpfchenbewässerung versorgt wird, während die Furchenbewässerung zurückgeht, die viel mehr Wasser verbraucht. In diesem Jahr soll zudem die Kapazität der größten spanischen Entsalzungsanlage in Torrevieja verdreifacht werden.

Aber es ließe sich noch mehr tun, was in anderen regenarmen Ländern seit langem selbstverständlich ist: Umweltschützer rechnen vor, dass man alleine in der Region Valencia 300 Hektokubikmeter Wasser in Kläranlagen aufbereiten und wieder verwenden könnte – das ist mehr, als was aus dem Tajo in den Süden kommt. Gleichzeitig müssten die brüchigen Leitungen ausgebessert werden. Rund ein Fünftel geht darin verloren. Das alles kostet Geld. Gut vier Milliarden Euro wurden in Spanien seit der Jahrtausendwende ausgegeben, um die knappe Ressource effizienter zu nutzen. Fachleute halten jedoch Investitionen von bis zu zwölf Milliarden Euro nötig. Seit Jahren debattieren Politiker und Produzenten ergebnislos über einen neuen „nationalen Wasserpakt“, während das Wasser in Spanien immer noch so billig ist, wie in wenig anderen EU-Staaten.

Der sorglose Umgang mit der Ressource hat schlimme Folgen für die Umwelt. Ein Gericht in Murcia ermittelt seit Februar gegen mehr als 30 Bauern und führende Mitarbeiter mehrerer Wasserversorger. Es geht um das „Mar menor“, der größte Salz-See Europas an der Küste. Ein zwanzig Kilometer langer, schmaler Sandstreifen mit kleineren Durchlässen trennt die Lagune vom Mittelmeer. Auf Satellitenaufnahmen ist zu sehen, wie sich das früher glasklare Gewässer grün verfärbt hat. Das liegt an den tausenden Tonnen Nitratstoffen von den Feldern. Illegale Brunnen und Entsalzungsanlagen haben das ökologische Gleichgewicht zusätzlich durcheinander gebracht. Algen wuchern in dem seichten Wasser, wo sich im Sommer bisher die Badegäste tummelten.

Quelle: F.A.Z.
Hans-Christian Rößler
Politischer Korrespondent für die Iberische Halbinsel und den Maghreb mit Sitz in Madrid.
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