Video: F.A.Z.

Kangwa – der Bauer, der von der Stadt träumt

Von JAN GROSSARTH, Fotos FRANK RÖTH

02.05.2018 · Gospel, Hexen, Feldarbeit. Das ist die Welt des afrikanischen Kleinbauern. Auch in diesem Paradies ist das Böse nicht weit. Über einen, der trotzdem die Freiheit sucht.

Da steht Kangwa auf der Brücke und blickt herunter in den trüben Lukulu. Der Fluss – ein guter Ort für ihn, den afrikanischen Bauern? Einer, der Wasser und Leben bringt? Nein, nicht nur. Der Lukulu nimmt das Leben. Es ist der Fluss des Todes.

Erst vor wenigen Monaten sprang zuletzt ein junger Mann aus dem Dorf in den Lukulu. Wie immer geschah es hier auf der Brücke, der einzigen weit und breit, erbaut vor wenigen Jahren von südafrikanischen Konstrukteuren. Hier, wo vom Morgen bis zur Dämmerung die Kinder sitzen und kleine Fische angeln.

Der junge Mann war von der Polizei des Dorfes über die Brücke geführt worden. Nachbarn hatten ihn der Zauberei beschuldigt, er sollte zum Gericht gebracht werden. Als sie die Brücke überquert hatten, vom West- zum Ostufer, riss sich der junge Mann plötzlich los, lief zur Mitte der Brücke und sprang. Sein Körper, wie weggezaubert, tauchte nie wieder auf.

Die Lukulu-Brücke hat kein Geländer. Über sie führt die Bahnlinie Daressalam–Lusaka.

„Der Fluss hat keinen guten Geist“, sagt Felix Kangwa. „Ich kann ja die Selbstmorde nicht mehr zählen. Es passiert jedes Jahr mehrfach.“ Felix Kangwa Kasunde lebt hier seit mehr als dreißig Jahren. Ohnehin kann hier kaum jemand schwimmen. Deshalb hält man sich besser fern. Auch Kangwa kann nicht schwimmen. Keines seiner sieben Kinder kann es.

Die Lukulu-Brücke hat kein Geländer. Der Lukulu ist der Ort in Nkolemfumu, der sich am besten für den Selbstmord eignet. Es gibt zwar auch eine Bahnschiene, die Linie Daressalam–Lusaka, keine zwanzig Kilometer entfernt. Aber die Züge fahren selten und zu langsam. Und an der Straße stehen Händler, Wachposten, Kinder; am Lukulu lässt es sich folglich diskreter aus dem Leben treten.

Kangwa hat eine helle Seele. Er ist ein Bauer von sechsundfünfzig Jahren, ein Mann der Bibel, mit Jesus und den guten Geistern. Wenn er morgens um sechs Uhr aufwacht, dankt er Gott. Wenn er abends um zehn Uhr ins Bett geht, dankt er Gott. Er dankt morgens für den neuen Tag, er dankt abends für den alten. Er nimmt seine Kinder und Enkel zu sich und betet mit ihnen. Er bittet nicht, er dankt.

So klingt das Vaterunser auf Bemba

Video: F.A.Z.

Kangwa betet das Vaterunser auf Bemba und auf Englisch. Er hält die Gebote, er feiert nicht Ostern und nicht den Sonntag, sondern macht nur, was die Bibel sagt: Halte den Sabbat, bete. Er ist Adventist, seit fast dreißig Jahren, als er vom Katholizismus konvertierte. Erst Jahre später wurde er Bauer. Er heiratete eine Frau aus Nkolemfumu, zog in dieses Dorf im Nordosten Sambias und befreite seine Familie mit Land und Saatgut aus der bitteren Armut. Kangwa ist immer noch ein armer Mann, wie der Großteil der Weltbevölkerung. Er lebt mit der Natur. In dieser bäuerlichen Welt Sambias sind mythische Bilder vom Leben in den Wäldern wahr: Hühner, Menschen, wildes Wimmeln und Hütten im Wald, die aus Holz und Lehm sind. Das winzige Dorf Nkolemfumu, in dessen Zentrum Kangwa wohnt, ist anders. Es hat einen Marktplatz, und damit den stolzen Flow Afrikas: Kirchen, Gebete, Aberglaube, Jugend, Leben, Schrott als wertvoller Rohstoff – arm, erbärmlich, doch immer auch stolz, freundlich, staunend, hoffend. Und es gibt den Fluss, der manchem die letzte Ruhe gibt.

Kangwas Haus hat ein Blechdach, das ist allerhand. Auch Strom gibt es; die nahe Hochspannungsleitung wurde vor wenigen Jahren von Chinesen errichtet. Das Haus hat drei Zimmer für die Familie. Im Wohnzimmer, in einem lagert Maismehl, stehen Betten, ein Schlafzimmer; Fahrräder stehen draußen. Dort kocht die Frau Nshima-Maisbrei auf dem Holzkohleöfchen. Drei oder vier Häuser hat Kangwa in seinem Leben schon gebaut, aber das hier ist das beste, sagt er. Das Dach, die Stromkabel, den Elektroofen hat er mit dem Geld bezahlt, das ihm Mais, Erdnüsse und Gemüse einbrachten. Aber das Geld gibt es nicht an der Straße. Auch der kleine Markt in Nkolemfumu bringt nicht genug. Der Kleinbauer muss weiter raus, um gut zu erlösen.

Kangwas Sohn Katebe und die Enkelin Comfort
Kangwa liest die Bibel.
Kangwas Haus hat ein Blechdach, es gibt Strom und das Haus hat drei Zimmer für die Familie.

Das geht so, am Beispiel der Erdnuss: Sie wächst auf einem Feld mit Kürbis, Mais und Cassawa in lehmiger, schwarzer Erde, zu dem Kangwa zwanzig Minuten mit dem Fahrrad fährt. Im Mai ist die Nuss reif. Der Bauer erntet sie per Hand; sechs Kinder und zwölf Tagelöhner helfen, an drei Tagen ist die Nuss von gut einem Hektar aus der Erde und in Stoffsäcken.

Überall an der Straße stehen die Kinder und verkaufen Erdnuss-Eimer, aber das bringt zu wenig. Kangwa ruft von seinem Handy den Agrarpreisinfodienst an. Dort sagt eine Stimme, wo die Erdnuss am gefragtesten ist. Im letzten Herbst war das der Markt von Lusaka, der Hauptstadt. Die aber ist leider zehn Autostunden entfernt und die Straße voller Schlaglöcher.

Und er hat kein Auto. Im ganzen Bezirk Nkolemfumu gibt es nur fünf Autos. Kangwa muss per Anhalter fahren. Er stellt sich mit vierzig Säcken à fünfzig Kilo roter Erdnuss an die Straße, bis ein Lastwagen anhält. Die Laster fahren von Tansania nach Lusaka; sie transportieren Erdöl, Dünger oder gefrorene Flussfische. Mehrere in der Stunde kommen vorbei. Dann hält ein Laster und lädt die Säcke ein. Kangwa fährt für umgerechnet zwanzig Dollar im Frachtraum mit.

Felix und der Mais

Video: F.A.Z.

In Lusaka übernachtet er bei einem Freund. Am nächsten Tag verkauft er die Nüsse für rund zehn Dollar je Sack; etwa zwei Dollar mehr, als es in Nkolemfumu gäbe. Händler aus den Nachbarländern decken sich hier ein: manche aus Zimbabwe und Namibia, andere aus dem südlichen Sambia. Das produzierende Gewerbe, zum Beispiel die sambische Erdnussbutterindustrie, tut es nicht. Die hat Farmen im Osten Sambias.

Der Kleinbauer lebt, ökonomisch und kulturell, in der Welt des Kleinbauern. Er lebt – mit Ausnahme des staatlich organisierten Maisexports – von den lokalen Märkten und denen, die mit dem Lastwagen erreichbar sind. Wie eine andere Welt ist die der Agrarfarmen, von denen es in Sambia Hunderte gibt, die umzäunt und bewacht und meist in der Hand weißer Farmer sind. „Commercial farming“ werden die hier genannt. Kangwa bewundert das. Wer tüchtig ist, wird Gott sei Dank aus der Armut herauswachsen.

Auch er ist gewachsen. Er bewirtschaftet, mit Hand- und Kinderarbeit, fast vier Hektar. Er hat einen kleinen Laden, in dem er kalte Getränke, Werkzeuge, ausgeleierte Badehosen und Krimskrams verkauft. Er war der Ideengeber des Marktplatzes mit Geschäften, Bars und Friseuren, den es noch nicht gab, als er hierher zog. Er kann sich nicht nur elektrischen Strom erlauben, sondern auch ertragreiches Einmal-Saatgut und hochgeschätzte chemische Pestizide, die er ungeschützt aus einem Plastikkanister verspritzt.

Chanda hat die Laster nicht, an denen ganz Afrika leidet: Männer, die trinken, herumlungern, von der Hand in den Mund leben. Kangwa, der Bauer, versorgt viele, weil er mehr erntet, als er braucht. Anders kennt er es nicht. Er fragt mich: „Wie ist es in Deutschland: Gibt es dort Leute, die nicht Bauern sind? Die auf Lebensmittelkäufe angewiesen sind?“ Ich bin zufällig bei ihm. Wir wollten einen typischen afrikanischen Kleinbauern kennenlernen und zusehen, wie er die Welt ernährt. Dazu mussten wir fünfzehn Stunden fliegen und fünfzehn Stunden mit dem Jeep fahren. Für Kangwa ist unsere Begegnung kein Zufall, sondern der Plan Gottes und deshalb auch eine Last, die er trägt. Wir sind aus intellektuellem Interesse hier und weil wir ein Stipendium bekommen haben.

Wie schön seine Felder sind! Der Bauer führt uns über Pfade durch Elefantengras zu Mais und Bohnen, wo alles sprießt und reift, aber man muss unterwegs immer wieder durch feuchtes Grasland. Der Lukulu speist Sümpfe und Pflanzen: Das größte Feld hat zwei Hektar: Mais. Zwischendrin eine alte Sorte Zuckerrohr. Es riecht so gut, überall singen die Tiere. Pfade führen durch Gras und Sumpf auf andere Hügel: Bohnen, Tomaten, Bananen, Zuckerrohr, Chinakohl, Eierpflanzen.

Der Bauer führt uns über Pfade durch Elefantengras zu Mais und Bohnen, wo alles sprießt und reift.
Das größte Feld ist zwei Hektar groß. Darauf: Mais, zwischendrin eine alte Sorte Zuckerrohr.

Es duftet nach dem Paradies, aber Kangwa will von hier weg. „Meistens langweile ich mich hier. Ich vermisse Fußball, Stadien, Fahrten durchs Land“, sagt er, „ich genieße es immer so, wenn ich in Lusaka bin. Das sagt auch meine Frau. Wir sind hier, weil wir arm sind.“ Auch deshalb verkauft er seine Erdnüsse in der Hauptstadt, nicht nur wegen der paar Dollar. Schon in der Bibel steht, dass es das Paradies für uns nicht mehr gibt. Die wilde Sumpfidylle ist Kangwas Schicksal. Er trägt es, er pflügt, sät, erntet, viele harte Wochen im Jahr mit nichts als einer geschmiedeten Hacke, deren Holzstiel er selbst schnitzt. Zwölf Stunden auf dem Feld, Arbeiter bezahlen, Früchte ernten, die durchaus mehr als einen Hungerlohn bringen. Er will so gern nach Kasama ziehen. „In der Stadt gibt es Inspiration“, sagt er, „man sieht es an den Kindern: Sie sind wacher und lernen Sprachen.“

Kasama ist vierzig Kilometer entfernt, keine Schönheit, eine verstreute Ansammlung von Sandstraßen, Hütten, Kirchen und Märkten. Kangwa fährt mit dem Fahrrad dahin, lässt sich im Auto mitnehmen oder läuft. Er spart seit Jahren für ein Haus in der Stadt. Die Materialien und das Grundstück würden fünftausend Euro kosten; bauen würde er es selbst. Erst mal muss er noch viele, viele tausend Kwacha sparen, sein altes Haus verkaufen. Vielleicht hat er nicht mehr viel Zeit. Aber noch funktioniert sein Körper. Er hatte noch nicht mal Malaria. Bauer würde er bleiben, auch in der Stadt. „Ich würde hier ein Zimmer haben und immer für einige Wochen nach Nkolemfumu zurückkehren, wenn die Feldarbeit ansteht.“ Das ist eine Utopie. Der Maispreis wird angeblich wieder fallen, auf unter sechzig Dollar je Fünfzig-Kilo-Sack. Freiheit ist unendlich teuer.

Kangwa hat einige Nachbarn, ihre Häuser sehen ähnlich aus wie seines. Nebenan wohnt ein katholischer Grundschullehrer, der als Laie die Gottesdienste leitet. Nur wenige Male im Jahr kommt ein Priester aus Kasama. Den Hang herab lebt der Richter, ein junger Mann mit weißen Kleidern. Mit ihm spricht man schnell über die Bibel; anders als Kangwa, der seinen Glauben nicht nach außen kehrt, sprudelt die Begeisterung für Gottes Wort aus ihm heraus. Das Dorfgericht, wo er arbeitet, ist ein wichtiger Ort, es liegt eine Minute Fußweg von Kangwas Haus entfernt. Es verhandelt die Angelegenheiten der Bürger. Es untersteht nicht dem Staat, sondern dem Häupting von Nkolemfumu, der über ein Gebiet von etwa einhundert Kilometern herrscht. Er ist Großbauer und fährt einen neuen Toyota.

Felix Kangwa in seinem Gemischtwarengeschäft am Marktplatz des Dorfes Nkolemfumu

Im Gericht werden Fälle von Diebstahl, Nachbarschaftsfehden und Hexerei verhandelt. Dass Hexerei existiere, stehe in der Bibel, zitiert der junge Richter aus Paulus’ Galaterbrief: „Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Zank, Zwietracht, Spaltungen, Neid, Saufen, Fressen und dergleichen. Davon habe ich euch vorausgesagt und sage noch einmal voraus: Die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben.“ Der Richter sagt: „Nachbarn klagen einander oft wegen Zauberei an.“ Die Rechtsprechung in Sambia sei hart. Und jeder Bürger habe in manchen Fällen das Recht, einen Übeltäter zu arrestieren und ihn selbst der Polizei zu übergeben.

Auch Kangwa glaubt an Hexerei. Es steht ja bei Paulus. Aber er meint, sie könne einem gläubigen Christen nichts anhaben. Er hat auch andere Sorgen. Für den Bauern ist es ein Problem, dass er kaum Geld sparen kann. Das liegt an den Kosten, die er für das Maissaatgut, die Pestizide und die Nahrung für seine vielen Kinder tragen muss; die Gebühren für zwei Kinder auf der weiterführenden Schule kosten den Großteil seines Einkommens. Darauf, dass sie dann in der Stadt ein gutes Einkommen bekommen, sind Bauern wie Kangwa angewiesen. Seine älteste Tochter war Krankenschwester, ehe sie früh starb. Ein Sohn arbeitet in Lusaka.

Kangwa hat sieben Kinder. Seine erste Tochter Gift wurde 1989 geboren, doch sie starb vor zwei Jahren an den Folgen einer Hirnhautentzündung. Dann kamen Tochter Purite, Sohn Chiluba, Tochter Mulenga und Sohn Kasunde, der derzeit die Sekundarschule in Mpika besuchen darf. Es folgten Tochter Mila und Sohn Katebe, der vier Jahre und etwas jünger als Kangwas ältester Enkel ist.

„Was wäre, Herr Kangwa, wenn Sie weniger Kinder hätten, nur eines? Sie würden Geld sparen, sich einen Trecker kaufen, wachsen und in Nkolemfumu ein richtiger Commercial Farmer werden?“ Kangwa lächelt: „Dann würde ich vielleicht der Hexerei angeklagt werden. Es gibt einen sozialen Druck, viele Kinder zu haben. Aber wir brauchen sie auch, sie müssen mitarbeiten und uns pflegen. Wenn du ein Kind hast und es stirbt, hast du nichts.“

Kangwa hat sieben Kinder.

Am Sabbat guckt er gern Fußball. „Ich muss ja mein lokales Team unterstützen, aber ich unterstütze auch ManU und Chelsea und Teams aus Nigeria und Marokko und Ägypten“, erklärt er. Früher spielte er selbst. Kangwa war Torwart, ehe er mit Mitte zwanzig Vater wurde. Eine Verletzung durfte er dann nicht mehr riskieren, er musste ja eine Familie ernähren. Aber er liebt den Fußball immer noch. Er schaut sich die Spiele vom Klub in Nkolemfumu an, der keinen Namen hat und dessen Spieler in orangen Trikots, aber teilweise barfuß auflaufen. Die Tore haben keine Netze, die Pfosten sind aus Baumstämmen; das Gras auf dem Platz wächst stellenweise kniehoch. Die Spieler rennen mit hastigem Eifer, als hätten sie eine Woche auf den Sport gewartet.

Nach eiliger Arbeit sieht es sonst nirgends aus. Nicht in Kangwas Haus, nicht in seinem Laden; im April – vor der Ernte – auch nicht mal auf dem Feld. Im Laden ist nicht viel los, alle zehn Minuten kommt ein Kind und kauft Limonade für fünf Kwacha. Im Haus läuft oft der Röhrenfernseher: Gottesdienste aus Lusaka oder Fußball. Die Kinder machen draußen Hausaufgaben. Sie lernen chemische Strukturformeln und auf Englisch alles über HIV, Malariamücken und Brechdurchfall, malen die Mücke mit Kugelschreiber und Buntstift, streichen mit den nackten Füßen über den roten Sand, essen dreimal täglich Maisbrei zwischen Hühnern und unter einem Himmel, der nachts jeden Stern der Milchstraße zeigt.

Es gibt viele Schmerzen und Rückschläge. Im letzten Winter starben alle zwanzig Hühner, die Kangwa besaß, und der Hahn. Eine Seuche namens Newcastle raffte sie hinweg. Alles kostet Geld: die Schulen, die Mitgift für die Töchter. Er hat nichts als Erdnüsse und Mais, aber davon immerhin mehr als Hunderte andere in Nkolemfumu. Und mehr als früher. Er hat seine Hacke, den Laden, Gottes Trost und einen Fluss, der ihn immer daran erinnert, dass sein Schicksal nicht das härteste ist.

Race to Feed the World
Race to Feed the World

In Zukunft leben 9 Milliarden Menschen auf der Erde. Wie werden sie satt, ohne dass der Planet kollabiert? Ein Jahr lang suchen wir Antworten.

Mehr erfahren
Quelle: F.A.Z.
Race to Feed the World

Race to Feed the World ist ein Projekt der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, gefördert durch das European Journalism Centre über dessen Programm „Innovationen im Entwicklungsjournalismus“.faz.net/feedtheworld