Safari in Südafrika

Und plötzlich ganz unten in der Nahrungskette

Von Jakob Strobel y Serra
 - 18:23
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Alles dreht sich ums Fressen und Gefressenwerden, doch ausgerechnet unser Essen rührt hier niemand an. Dabei könnten sich Hinz und Kunz der wilden Tierwelt von Kwandwe schamlos an unseren Safari-Sonnenuntergangs-Canapés bedienen. Kein Wächter passt auf die Lachsschnittchen und Kalbsspießchen auf, kein Wildhüter verteidigt unsere Gemüse-Samosas und Hühner-Wraps, kein Zaun schützt die marinierten Straußenfilets und gebrannten Mandeln, die das Personal der Great Fish River Lodge mitten im Busch für uns vorbereitet hat, ein Delikatessenbuffet unter Schirmakazien bei freiem Eintritt.

„Die Canapés rennen nicht weg, deswegen werden sie von den Raubtieren nicht als Nahrung wahrgenommen. Und die Pflanzenfresser sind strenge Rohköstler, die fressen nur unverarbeitetes Zeug“, sagt Nic, unser Safari Guide, um dann noch einen Lachshappen nachzuschieben. Aber der Vogel Strauß, wenden wir ein, hochgeschätzt wegen der Zartheit seines Fleisches, müsste doch auch in Häppchenform für Prädatoren verlockend sein. Nein, nein, meint Nic, Essen, das nicht in Bewegung sei und nicht nach Blut schmecke, komme für sie nicht in Betracht. Höchstens die Affen naschten ab und zu ein Schnittchen, das seien ja auch unsere nächsten Verwandten, aber richtiges Vergnügen hätten sie nicht daran. Dann lassen wir uns von Nic ein Glas südafrikanischen Schaumwein nachschenken, den die notorischen Wassersäufer Löwe und Leopard bestimmt auch verschmähten, sehen die Sonne in der Savanne zerschmelzen und sind uns nun ganz sicher: Das, was Mensch und Tier am stärksten voneinander unterscheidet, ist weder die Größe des Gehirns noch die Tiefe des Bewusstseins, sondern der Sinn für guten Geschmack.

Dann drängt Nic zur raschen Rückkehr in die Lodge, da seine Schutzbefohlenen idealtypisch in das Beuteschema eines beträchtlichen Teils der Savannen-Fauna passen. Ureinwohner sind die allermeisten Tiere hier allerdings nicht, denn das Kwandwe Private Game Reserve ist erst seit der Jahrtausendwende Safari-Land. In den Jahrhunderten zuvor machten erst holländische Elfenbeinjäger das Gebiet am südafrikanischen Ostkap nahe der Stadt Port Elizabeth unsicher, dann wurde es als Rinderfarm genutzt, zuletzt war es eine Straußenzucht. Im Jahr 1998 kaufte ein amerikanischer Philanthrop mit ausgeprägter Afrika-Affinität und elefantengroßer Geldbörse zweiundzwanzigtausend Hektar Land, um aus Kwandwe eines der größten privaten Wildschutzgebiete Südafrikas zu machen. Siebentausend Tiere wurden angesiedelt – darunter Dutzende von Rhinozerossen für hundertdreißigtausend Euro das Stück –, zweihundert Kilometer elektrischer Schutzzäune gezogen und vier luxuriöse Lodges errichtet, von denen unsere am großen Fischfluss zu den bescheideneren gehört. Sich selbst hat der Philanthrop eine palastartige Unterkunft inklusive Landepiste an einem der schönsten Flecken des Game Reserve spendiert, eine Art Savannen-Chambord im eklektizistischen Gewand des Superneureichtums.

Gaffende Giraffen

So ist ein Privat-Afrika entstanden, das maximal von sechzig Gästen zur gleichen Zeit betreten werden darf und diesen wenigen Glücklichen eine Exklusivität garantiert, wie man sie im nahen Addo-Elefanten-Nationalpark oder im Kruger-Nationalpark mit ihrem Safari-Massentourismus nicht hat. Während dort jeder Besucher mit seinem Privatwagen herumfahren darf und jede Löwenfamilie von einem Dutzend Autos umzingelt wird, sind in Kwandwe keine eigenen Fahrzeuge erlaubt. Man steigt am Eingang in offene Jeeps um und unterwirft sich von diesem Moment an den strengen Regeln der Reserve: Maximal drei Jeeps dürfen sich einer Tiergruppe nähern, um sie nicht zu sehr an Menschen zu gewöhnen; nur für Löwe, Leopard und Gepard werden die Sandpisten verlassen, um die Bodenverdichtung nicht unnötig zu erhöhen; zu Jungtieren muss ein Mindestabstand eingehalten werden, und an Bord der Jeeps herrscht zwar kein Schweigegelübde, aber doch das Gebot einer andächtigen Stille aus Respekt vor der Natur.

Ohne menschliche Eingriffe funktioniert sie hier allerdings nicht. Ließe man ihr freie Hand, hätten die Löwen bald alle Impalas und die Elefanten alle Akazien aufgefressen. Deswegen greift der Mensch ein, schafft überzählige Wildtiere aus dem Reservat, wenn deren Appetit zu groß, bringt Beutetiere hinein, wenn die Nahrung knapp wird, und pflegt verletzte Kwandwe-Bewohner in einer Sanitätsstation wieder gesund. Trotzdem haben wir zu keiner Sekunde das Gefühl, durch einen überdimensionierten Safari-Freizeitpark mit Micky-Maus-Souvennirshop am Ausgang kutschiert zu werden, sondern glauben uns immer in freier Wildbahn, ein schönes Gefühl, das Nic und seine Kollegen durch diskret eingestreute Gruselgeschichten gerne befördern – etwa von den hinterhältigen Wildhunden, die bei ihren Hetzjagden den Kudus im vollen Galopp die Bauchdecke aufreißen, sodass die Gedärme der armen Beutetiere wild schlackernd hinaus quellen, was bei den empfindlicheren Insassen der Jeeps wiederum zu Unpässlichkeiten der eher unappetitlichen Sorte führt.

Auf unseren Pirschfahrten bleibt vorerst alles friedlich. Wir rumpeln durch eine Hügellandschaft voller Opuntien und Dornenakazien, Wolfsmilchgewächse und Mantelpflaumenbäume, in der kaum einmal dichteres Buschwerk den Blick auf den Wildtierbestand verstellt. Und wir müssen keine zwei Minuten warten, bis uns Südafrikas Natur ihr Begrüßungskomitee schickt: Wir sehen riesige Elenantilopen, die eine Tonne schwer werden und ein ganzes Löwenrudel eine Woche lang satt machen können. Wir werden von Giraffen begafft, die sich wie in Zeitlupe bewegen, weil sie alle Zeit der Welt zu haben scheinen, uns ihre blaue Zunge herausstrecken und beim Wiederkäuen die Blätter zu einem Knäuel verdichten, das ihren Hals so lustig hinauf- und hinunterwandert, als hätten sie einen Tennisball verschluckt. An ihnen hätte ein Löwenrudel übrigens noch mehr Knabberspaß, doch das kommt selten vor, weil sich selbst der König der Savanne vor einem Tritt mit dem platztellergroßen Huf der Giraffe fürchtet. Und wir wundern uns beim Anblick der tonnenschweren, totenstillen Elefanten darüber, wie falsch die Redewendung ist: So vorsichtig, so achtsam bewegen sich diese monumentalen Tiere, als wollten sie die Erde mit ihrem Gewicht und ihrer Masse nicht beschädigen – von einem Porzellanladen ganz zu schweigen.

Elefanten mögen kein Chlorwasser

Beim Anblick der beiden jammervollen Geparden, die apathisch unter einem Baum hocken, überfällt uns hingegen das in der Wildnis vollkommen unangebrachte Gefühl des Mitleids. Dass sie vor Hunger fast sterben, hätten selbst wir Safari-Dilettanten auch ohne den Hinweis von Nic gesehen. Nur noch aus Haut und Knochen bestehen die Raubkatzen, deren Mägen so leer sind, dass sie sich in Luft aufgelöst zu haben scheinen. Zu gerne nur würden wir ihnen einen Hinweis auf unsere Sonnenuntergangs-Canapés geben, ein bisschen Lachs ist schließlich besser als nichts. Dass es sich bei den beiden um Vater und Sohn handelt, hätten wir ohne Nic indes nie erfahren. In der Wildnis sei diese Konstellation extrem selten, weil Geparden Einzelgänger seien, aber bei dieser Kleinfamilie stimme etwas nicht, sagt Nic. Der Vater trieze den Sohn pausenlos, doch dieser mache keine Anstalten, seines Weges zu gehen.

Als uns Nic gerade die speziellen Jagdmethoden der Geparden erklärt – sie beißen der Beute blitzschnell die Kehle durch, damit sie ohne den verräterischen Todesschrei stirbt, der Löwen und Hyänen anlocken könnte –, machen Vater und Sohn die Probe aufs Exempel: Eine Herde Elenantilopen zieht vorbei, die Raubkatzen heben die Köpfe, spannen die Muskeln, setzen sich lautlos in Bewegung, pirschen sich an, rasen dann mit hundert Kilometern pro Stunde los wie der gefleckte Teufel und gehen doch wieder leer aus. „Hungry and angry“ seien sie jetzt, sagt Nic ganz ohne Mitleid. Viele Chancen bleiben ihnen nicht mehr, und wenn wir jetzt ausstiegen, würde sich unsere restliche Lebenszeit nach Sekunden bemessen. „Who wants to take a suicide walk?“, fragt Nic fröhlich in die stumme Runde, die sich unmerklich noch tiefer in die Sitzpolster drückt. Im Jeep sind wir nämlich absolut sicher, weil die Raubtiere Auto und Insassen nicht auseinanderhalten können und der Jeep als Beute für sie nicht in Frage kommt.

Den König der Tiere haben wir lange gesucht und nicht gefunden. Für uns ist das zwar bedauerlich, aber kein Trauergrund, schließlich gibt es in Kwandwe genug anderes Vierbeiniges zu sehen. Nic aber nimmt es persönlich. Tief beleidigt scheint er darüber zu sein, in seiner Berufsehre schwer gekränkt, dass ihm die Löwen noch nicht einmal die kalte Schulter zeigen. Denn er ist Safari-Guide von Kopf bis Fuß mit Herz und Seele, hat seinen Job als Hotelfachmann schon vor Jahren geschmissen, weil er nicht still zwischen vier Wänden hocken kann, ist viel lieber multifunktional an der frischen Luft, fährt, redet, pirscht simultan, sitzt auch bei strömendem Regen in der kühlen Abenddämmerung mit kurzen Hosen und Baseball-Kappe am Steuer, während wir uns unter Heizdecken, Regenponchos und Vliesjacken verbarrikadieren, wohnt in einem Bungalow mitten auf dem Gelände und verbringt dort auch am liebsten seinen Urlaub. Schließlich habe er immer nette Gesellschaft, sagt er mit einem freundlichen Lächeln, hier eine Puffotter oder Kapkobra, die sich hinter dem Kühlschrank aufwärmen, dort ein Löwe, der auf dem Parkplatz vor dem Bungalow ein Kudu verspeise. Und als er sich einmal in seinem Pool entspannt habe, sei ein Elefant gekommen, habe einen tiefen Schluck Schwimmbadwasser genommen und es sofort mit großem Tröten wieder ausgespuckt, weil ihm das viele Chlor nicht geschmeckt habe.

Am Tropf der Philanthropie

Für unser Löwendefizit werden wir mit einem anderen Tier fürstlich entschädigt, das viel seltener in Afrika zu sehen ist als der arrogante Mähnenträger: Rhinozerosse. Im Dutzend begegnen uns diese prähistorischen Wunderwesen mit erstem Dinosaurierverwandtschaftsgrad, diese lustigen Zwei-Tonnen-Monstren mit ihren Beinen dick wie Kegeln und Hinterteilen rund wie Heißluftballons, die allesamt von Fernando Botero in die Landschaft gemalt zu sein scheinen. Gleich hinter dem Eingang stoßen wir auf eine Mutter mit ihrem Jungen, das unsicher tapsend jede Bewegung der Mama imitiert, dabei pausenlos zu lächeln scheint und sich dann unter ihren Bauch in den Schatten stellt, allerdings ohne zu kuscheln, was angesichts seines Hornes für die Mutter auch nicht sonderlich erfreulich wäre.

Ohne Angst und Eile bewegen sich die beiden, die ganz sich selbst zugewandt sind und sich um ihre Umgebung nicht scheren, das Privileg von Tieren, die ein paar hunderttausend Evolutionsjahre auf dem Buckel und keine natürlichen Feinde in freier Wildbahn haben. So sympathisch wirkt dieser kleine Familienausflug, so zärtlich geht die Mutter mit dem Kinde um, dass es uns beim Anblick dieser letzten Boten aus dem Paläolithikum ganz warm ums Herz wird – und ganz kalt bei dem Gedanken, dass sie eines Tages von der Erde verschwinden könnten.

„Private Schutzgebiete wie unseres sind ihre einzige Chance“, sagt Nic, „in ein paar Jahren werden alle Nashörner in den afrikanischen Nationalparks ausgerottet sein. Da bin ich mir absolut sicher. Eine Million Dollar kostet ein Kilo geriebenes Rhinozeros-Horn, das ist das sicherste Todesurteil.“ Der Kruger-Nationalpark erstrecke sich über zwei Millionen Hektar, grenze an Moçambique und habe mit einer schrecklichen Korruption zu kämpfen. Kwandwe habe zweiundzwanzigtausend Hektar, sei mit Dreitausend-Volt-Zäunen gesichert und werde bewacht wie Fort Knox, sagt Nic und deutet in Richtung eines Wachturms auf einem Hügel vor uns. Zwei Dutzend schwerbewaffnete Ranger patrouillieren in dem Game Reserve, zweimal am Tag fliegen Hubschrauber Kontrollrunden, pausenlos begegnen uns Wachleute mit Spürhunden in ihren Geländewagen. „Bei uns ist noch nie etwas passiert, weil die Abschreckung funktioniert“, sagt Nic, jetzt mit beinahe grimmigem Stolz. Doch ein Vorbild für die Nationalparks sei Kwandwe nur bedingt. Sechzig Gäste am Tag reichen bei weitem nicht aus, um alle Kosten für das Schutzgebiet zu decken, das am Tropf der Philanthropie seiner Besitzer hängt.

Was stillsteht wird nicht gefressen

Das Überleben der Nashörner wird auch in den Lodges selbst gewährleistet. Denn dort behandelt man die Angestellten gut genug, damit sie den Verlockungen der Wilderei widerstehen können, zahlt anständige Gehälter, gewährleistet eine medizinische Versorgung und baut Schulen für die Kinder. In den Nationalparks hingegen ist es immer dasselbe Spiel: Erst werden die Ranger mit viel Geld und dem Trugschluss, dass einmal keinmal sei, von den Wilderern zu Komplizen gemacht und dann mit den schlimmsten Drohungen unter Druck gesetzt. „Dann heißt es: Wenn du jetzt aussteigst, bringen wir deine Frau um, vergewaltigen deine Töchter und verschleppen deine Söhne“, sagt unser Ranger mit blütenweißer Weste und schluckt einen herzhaften Bissen vom Springbock-Filet herunter, das uns gerade in der Great Fish River Lodge serviert wird. Es schmeckt fabelhaft, der Chenin blanc vom Kap passt hervorragend dazu, und wieder müssen wir an Löwe und Leopard denken, diese unsympathischen, schrecklich aus dem Maul stinkenden Allesfleisch- und sogar Aasfresser, die sich den Bauch mit Springböcken und Impalas, Kudus und Oryxantilopen vollschlagen, dem zartesten, delikatesten Savannen-Wildfleisch überhaupt, ohne es auch nur einen Hauch zu goutieren.

Beim Höhepunkt der Safari gibt Nic dann leichten Herzens seine Suche nach den Löwen auf, weil er ebenso wenig wie wir Wert auf eine Begegnung mit dem Savannen-Oberhaupt legt. Denn es geht zu Fuß auf die Pirsch. Dabei sind strengste Regeln zu beachten, sonst wird das nichts mit dem Überleben. Wir müssen als Schweigeprozession im Entenmarsch hinter Nic hergehen, der ein Gewehr in der einen und ein Beutelchen mit einer Mischung aus Asche und Babypulver in der anderen Hand hält. Damit prüft er unablässig die Windrichtung, denn man nähert sich dem Wildtier immer gegen den Wind, damit es keine Witterung aufnehmen kann. Absolute Stille ist ebenso ratsam, um nicht die Aufmerksamkeit unserer Fressfeinde zu erregen. Und schließlich empfiehlt es sich, bei einer Attacke nicht wegzulaufen, weil man dann – wie wir längst wissen – sofort als Nahrung identifiziert wird. Und als wir gerade üben wollen, in diesem ungünstigen Fall wie ein Canapé zu verharren, knackt es im Gebüsch.

Nic hat erreicht, was er wahrscheinlich erreichen wollte: Wir haben Angst, weil wir plötzlich nicht mehr die Krone der Schöpfung, sondern nur noch ein vergleichsweises niederes Lebewesen in der natürlichen Nahrungskette sind. Wir blicken uns unruhig um, halten jedes Blätterrauschen für Raubtierknurren und warten sekündlich auf die Begegnung mit dem Tod. Doch glücklicherweise stammt das Knacken nicht von einem Löwenrudel, sondern von zwei nimmersatten Elefanten, die sich keine zwanzig Meter von uns entfernt wahllos mit Blättern den Bauch vollstopfen. Wir sehen ihre grauen Rücken, erkennen die Furchen auf ihrer Haut, glauben, die Erde bei jedem ihrer Schritte unmerklich vibrieren zu spüren, und gruseln uns mit wohligem Schaudern bei der Vorstellung, plötzlich nicht nur mehr der Betrachter, sondern ein Teil der Wildnis zu sein. Elefanten seien zwar strenge Vegetarier, neigten aber auch zum Jähzorn, was bei sechs Tonnen Lebendgewicht zu Komplikationen führen könne, flüstert Nic.

Dann drehen die beiden Riesentiere ihre Schädel zu uns, machen ein paar Schritte in unsere Richtung, und Nic führt uns dann doch recht flott zurück zum Jeep, zurück zu unserem Schöpfungsthron und Logenplatz der Nahrungskette, dessen Polster sich jetzt ganz besonders weich anfühlen. Und in dem Moment, in dem die Angst der Erleichterung weicht, geschickt genutzt von Nic für die Ankündigung der Sonnenuntergangs-Canapés, spüren wir ein Verlangen, das kein wildes Tier kennt: Wir haben keinen Hunger. Wir haben Appetit.

Unterwegs in freier Wildbahn

• Kwandwe Private Game Reserve: Das Schutzgebiet liegt etwa hundert Kilometer nordöstlich von Port Elizabeth und verfügt über vier verschiedene Lodges. Eine Übernachtung im Doppelzimmer kostet inklusive aller Mahlzeiten und Safaris ab 505 Euro pro Person. Informationen telefonisch unter 00 27/46/6 03 34 00 oder online unter der Adresse www.kwandwe.com.

• Arrangements: Der südafrikanische Veranstalter Rhino Africa, der vom TÜV Rheinland zertifiziert ist und Sicherungsscheine nach deutschem Reiserecht ausgibt, bietet maßgeschneiderte Reisen durch das südliche Afrika an, die auch Besuche in Kwandwe einschließen. Die Reisen werden telefonisch oder online gemeinsam mit den Kunden konfektioniert, einen Katalog gibt es nicht. Die Beratung erfolgt durch deutsche Muttersprachler. Neben klassischen Safaris sind auch Arrangements mit den Schwerpunkten Kultur, Kulinarik oder Sport im Angebot, wobei sämtliche Bausteine individuell kombiniert werden können. Auskünfte unter www.rhinoafrica.com/de oder per Telefon unter 08 00/1 82 32 11 (gebührenfrei).

Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Strobel y Serra, Jakob (str.)
Jakob Strobel y Serra
stellvertretender Leiter des Feuilletons.
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