Museum mit neuem Konzept

„Geldstadt“, „Bürgerstadt“ und auch „Weltstadt“ Frankfurt

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Nach zehn Jahren Sanierung präsentiert sich Frankfurts Stadtmuseum, das zu den größten in Europa gehört, in neuen Räumen und mit neuem Konzept. Auf mehr als 4000 Quadratmetern werden in drei Gebäuden rund 4000 Objekte gezeigt. Das Haus versteht sich künftig als Universalmuseum, das zu allen Bereichen etwas mitteilen will. „Die Stadt ist das einzige Thema, das alle Bewohner angeht“, sagte Museumsdirektor Jan Gerchow.

Frankfurts stolze Geschichte von der Stauferpfalz über die freie Reichsstadt bis zur Finanzmetropole wird nicht mehr chronologisch erzählt. Vielmehr geht es um Themen wie die „Geldstadt“, „Bürgerstadt“ oder „Weltstadt“ Frankfurt, die vielfach digital aufbereitet werden. Zugleich sollen sich Besucher und Einwohner an Ausstellungen mit Hilfe eines digitalen Stadtlabors beteiligen.

Frankfurt hat sich die Neugestaltung seines Historischen Museums 75 Millionen Euro kosten lassen. Der rund 54 Millionen teure Neubau - die knapp zehn Millionen Euro für die Neukonzipierung der Ausstellungen sind darin enthalten - wurde bereits Anfang Mai der Öffentlichkeit vorgestellt. Zuvor war der aus mehreren Gebäuden bestehende Altbau des Stadtmuseums für 20 Millionen Euro saniert worden.

Quelle: dpa
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