Rekrutierungskampagne

Fraport sucht Busfahrer, Flugzeug-Abfertiger und Mechatroniker

Von Ulrike Hauswald
 - 16:31

Dort arbeiten, wo andere Menschen in den Urlaub fliegen – der Flughafenbetreiber Fraport macht das möglich: Inklusive seiner Tochterunternehmen ist er auf der Suche nach mindestens 1800 Mitarbeitern. Die Hälfte davon sei der normalen Fluktuation geschuldet, die andere seien neue Stellen, sagte Arbeitsdirektor Michael Müller.

Es werden unter anderem Feuerwehrleute, Mechatroniker oder Rettungssanitäter gebraucht. Von den neuen und in der Regel unbefristeten Arbeitsplätzen entfallen ungefähr 400 auf das Mutterunternehmen. Den Großteil mit 1000 Mitarbeitern wird der Bodenverkehrsdienstleiter FraGround einstellen. Alle werden nach Tarif bezahlt, jedoch: „Einige sind sicherlich entwicklungsfähig“, sagte Müller.

25.000 Euro brutto zum Einstieg

Der Stundenlohn fängt beispielsweise bei 11 Euro an und das Einstiegsgehalt liegt für gering qualifizierte Mitarbeiter bei 25.000 Euro brutto. „Es handelt sich oft um Berufe ohne klassische Ausbildung“, erklärt Müller. „Die betrieblichen Qualifikationen werden dann hier in den ersten drei Jahren erworben.“ Dann steige das Gehalt im Laufe der Zeit. Ein Brandleiter könne beispielsweise bis zu 55000 Euro brutto verdienen.

Für alle Bereiche gilt, dass Teilzeitmodelle möglich sind und zusätzliche Leistungen wie Jobtickets, Fitnessstudios oder ein Weihnachtspaket geboten werden. Der Flughafenbetreiber gibt sich Mühe, möglichst viele Menschen auf den unterschiedlichsten Wegen anzusprechen. Fahrzeugbeklebungen, Radiospots und Anzeigen auf sozialen Plattformen sind nur einige Ansätze der breit angelegten Rekrutierungskampagne.

Vor allem Berufseinsteiger gesucht

Gründe für die große Anzahl freier Stellen seien laut Müller die steigende Nachfrage am Flugverkehr und das daraus folgende Wachstum des Unternehmens. Auch der immer enger werdende Arbeitsmarkt und der Fachkräftemangel spielen eine Rolle.

Aufgrund des demografischen Wandels werden vor allem Berufseinsteiger gesucht. Es sei jedoch immer schwieriger, junge Menschen für handwerkliche Berufe zu gewinnen, sagt Müller. Viele gingen lieber an die Universität.

Quelle: FAZ.NET
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