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FAZ plus ArtikelFurcht vor Luxussanierung

Das Schicksal der Adalbertstraße 11

Von Rainer Schulze
 - 09:36

Die Adalbertstraße 11 in Frankfurt ist ein gewöhnliches Mietshaus. Ein Altbau, vermutlich aus der Gründerzeit, unten gibt es ein Geschäft für Bürsten und Pinsel, ein zweites Ladenlokal steht leer und ist mit Zeitungen verklebt. Über den Läden gibt es acht Wohnungen. Im Treppenhaus sind die Handwerker, eine Wohnung wird gerade renoviert. Ganz oben, unter dem Dach, wohnen drei Studenten in einer Wohngemeinschaft. Eine der Mieterinnen, Maike Wäscher, ist zu Hause. Sie zahlt 300 Euro für ihr WG-Zimmer. „Für Frankfurter Verhältnisse ist das günstig.“ Ein anderer Mieter im Haus, der schon seit 30 Jahren in seiner Wohnung lebe, zahle eine Miete, die weit unterhalb des Mietspiegels liege.

Damit könnte es bald vorbei sein. Das Haus an der Adalbertstraße ist verkauft worden. Der neue Eigentümer ist die QIP Bockenheim GmbH, die offenbar dem Unternehmen Quincap Investment Partners gehört. Zumindest sind die Namen der Gesellschafter und die Adresse identisch. Maike Wäscher berichtet, dass eine freie und schon modernisierte Wohnung in dem Mietshaus kürzlich auf einer Immobilienbörse im Internet inseriert wurde. 1500 Euro kalt sollte die 85-Quadratmeter-Wohnung kosten.

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Quelle: F.A.Z.
Rainer Schulze
Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.
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