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„Das Geld liegt zum Teil auf der Straße“

Von Sascha Zoske
 - 11:54

Diese Botschaft ist bei Markus Losse schnell angekommen: Am Geld soll sein Studium an der Frankfurt School of Finance and Management nicht scheitern. Schon während der Bewerbung wurde abgefragt, ob er sich für ein Stipendium interessiere. Losse, der einen Bachelor an der Hochschule Rhein-Main gemacht hat, ist für jede Unterstützung dankbar: Seine Eltern können ihm das 36.500 Euro teure Master-of-Finance-Programm an der Privat-Uni nicht bezahlen.

Als Anwärter für eine Begabtenförderung sah sich der junge Mann nicht. Dabei lagen seine Leistungen im Bachelor-Studium klar über dem Durchschnitt: Mit einer Abschlussnote von 1,8 gehörte er in Wiesbaden unter den 25 Absolventen seines Jahrgangs zu den drei Besten. Auch ist er gesellschaftlich engagiert, was von Stipendiengebern gerne gesehen wird: Losse kümmert sich privat um Flüchtlinge. Also fasste er sich doch ein Herz und bewarb sich um ein Klaus-Peter-Müller-Stipendium. Es wurde vom früheren Commerzbank-Chef Müller ins Leben gerufen und ist für Master- und MBA-Studenten in Vollzeitprogrammen gedacht. Losse erhielt eine Zusage. Seit September studiert der Fünfundzwanzigjährige nun in Frankfurt und bekommt für zunächst zwei Semester drei Viertel der Gebühren erlassen.

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Stipendienlotse

Weitere Informationen zu Stipendien gibt es auf der Internetseite Stipendienlotse.de des Bundesbildungsministeriums und auf den Homepages der Hochschulen.

Quelle: F.A.Z.
Sascha Zoske
Blattmacher in der Rhein-Main-Zeitung.
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