Interview

Neue Strategie für Frankfurter Uniklinikum

Von Ingrid Karb und Marie Lisa Kehler
 - 05:30

Die Herz-Kreislauf-Medizin, die Neurowissenschaften mit der Psychiatrie, die Onkologie und die translationale Arzneimittelforschung sind die vier Fachgebiete, die von der Universitätsmedizin in Frankfurt bis 2022 weiterentwickelt werden sollen. Das haben der Fachbereich und das Universitätsklinikum in einem gemeinsamen Strategiekonzept festgelegt. Damit erhofft sich die Universitätsmedizin langfristig Vorteile im Wettbewerb um Drittmittel, Wissenschaftler, Patienten und Personal.

Weil das Uniklinikum seit Jahren rote Zahlen schreibt, hatte das Land Hessen als Träger vom Ärztlichen Direktor Jürgen Graf eine Zukunftsstrategie gefordert. Die medizinischen und wissenschaftlichen Schwerpunkte könnten aber nur zusammen mit dem Fachbereich Medizin erarbeitet werden, hebt Dekan Josef Pfeilschifter vor. Deshalb habe man frühere Differenzen überwunden und zusammengearbeitet. In der Vergangenheit war es öfter zu Konflikten gekommen, bei denen es meist um die Verteilung von Fördergeld ging.

In dem Konzept „Universitätsmedizin 2022“ werden zwölf Felder benannt, auf denen es nach Ansicht der Beteiligten Nachholbedarf gibt. Dazu gehören die Weiterentwicklung der Informationstechnologie, die Organisation der Verwaltung und die Personalbindung. Im vergangenen Jahr hatte es in der Verwaltung und den Kliniken eine sehr hohe Fluktuation gegeben.

Das vollständige Interview lesen Sie in FAZplus, unserer digitalen Ausgabe, im E-Paper sowie in der Rhein-Main-Zeitung von diesem Donnerstag.

Quelle: F.A.Z.
Ingrid Karb
Blattmacherin in der Rhein-Main-Zeitung.
Marie Lisa Kehler
Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.
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