In Süd- und Nordhessen

Warnstreik: Etliche DHL-Pakete liegen geblieben

 - 18:16

Wegen eines Botenstreiks bei der DHL sind am Dienstag etliche Pakete in Süd- und Nordhessen liegen geblieben. Von dem Ausstand waren der Gewerkschaft Verdi zufolge sieben Zentren im Dreieck Frankfurt-Wiesbaden-Darmstadt sowie in Nordhessen betroffen. Insgesamt hätten mindestens 330 Beschäftigte an dem Warnstreik teilgenommen.

Die Beschäftigten der ausgegründeten Gesellschaften DHL Delivery in Wiesbaden und Kassel fallen unter den Tarifvertrag des privaten Transport- und Verkehrsgewerbes Hessen und nicht mehr unter den Haustarifvertrag der Deutschen Post AG. Deren Zusteller lieferten hingegen weiterhin Sendungen aus.

DHL: Rückstände bis Donnerstag aufholen

Dennoch ist nach Angaben des Unternehmens eine nicht genannte Zahl von Paketen in den Zustellbasen liegen geblieben. Die Rückstände sollten bis einschließlich Donnerstag aufgeholt werden, sagte ein DHL-Sprecher. Das sei gut zu schaffen, weil bereits für das Weihnachtsgeschäft Aushilfen eingestellt worden seien.

Die Gewerkschaft verlangt für die rund 50 000 Beschäftigten des Transport- und Verkehrsgewerbes neben einer Lohnsteigerung von 6,5 Prozent die Einführung von Erfahrungsstufen sowie ein 13. Monatsgehalt. Die Arbeitgeber hätten zwar eine geringe Gehaltssteigerung angeboten, die übrigen Forderungen aber abgelehnt.

Quelle: dpa
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