Eintracht-Präsident Fischer

„Wer die AfD wählt, kann bei uns kein Mitglied sein“

Von Marc Heinrich und Jörg Daniels
 - 16:23

Als Sie sich im Jahr 2000 an die Spitze wählen ließen, deutete vieles auf einen befristeten Freundschaftsdienst hin. Nun kann eine mehr als zwanzigjährige Ära aus Ihrem Engagement werden. Eine schöne Überraschung?

Manchmal bin ich selbst verwundert, wie mein Leben verlaufen ist. So, wie es gekommen ist, habe ich es mir nicht erträumt. Als ich 40 Jahre alt war, hatte ich ganz andere Ziele. Ich sah mich als Kämpfer gegen den weltweiten Hunger, machte mir Gedanken, wo und wie sich in Afrika am effektivsten Brunnen bohren lassen, und entwarf Konstruktionen, um Strom zu erzeugen und vor Ort mit Hilfe von Generatoren kochen zu können. Ich bin kein Ingenieur und hätte gerne Mitstreiter für meine Absichten gefunden. Dann kam alles ganz anders. Die Eintracht war mein Fußballverein, und ich besaß eine Marketingagentur. Vielen war damals bewusst, dass ich über ein großes Netzwerk verfüge, das dem Klub in einer schwierigen Phase hilfreich sein könnte. So entstand eines nach dem anderen, und ich dachte zunächst ganz naiv, ich könne die Aufgabe als Präsident nebenbei ausfüllen. Es war kein langfristig gehegter Wunsch, der in Erfüllung ging, sondern es spielten Zufälle eine entscheidende Rolle.

Heute sind Sie der Präsident mit der längsten Amtszeit. Ist die Eintracht Ihr Lebenswerk?

Die Eintracht als mein Lebenswerk zu bezeichnen wäre deutlich übertrieben. Zahlreiche Präsidenten zuvor, andere Funktionäre, viele Mitarbeiter und auch unsere Fans haben die Eintracht zu dem gemacht, was sie heute ist. Aber der Verein macht schon einen beträchtlichen Teil meines Lebens aus, und ich bin auch ein kleiner Teil der Eintracht-Geschichte geworden. Ich will mich aber auch nicht überschätzen. Durch die mediale Präsenz heutzutage ist mein Wirken aber wahrscheinlich stärker öffentlich wahrnehmbar, als es bei meinen Vorgängern in den 1930er, 50er oder 60er Jahren der Fall war.

Hat der Posten Sie verändert?

Zweifelsohne.

Inwiefern?

Privat hat sich durch meinen neuen Posten einiges verändert. Das konnte ich vorher nicht erahnen. Schließlich gibt es in der Buchhandlung kein Werk mit dem Titel „Wie geht eine Präsidentschaft bei der Eintracht?“ zu kaufen. Mit solch einem Posten kann es schon passieren, dass man sein soziales Umfeld verliert, ob man will oder nicht. Mir sind im Laufe der Zeit einige Freunde abhanden gekommen, die ich niemals verlieren wollte.

Aufgrund der Vielzahl der Termine?

Ja, auch. Mir wurde nachgesagt, ich sei arrogant – und mit diesem Attribut trifft man mich am meisten. Menschen können behaupten, ich sei doof, überfordert oder der falsche Mann auf dieser Position. Damit kann ich umgehen, aber nicht mit Arroganz. Manche glaubten, ich wäre durch das Amt arrogant geworden, weil ich wegen meiner Verpflichtungen oder Terminüberschneidungen nicht auf ihren Geburtstag gehen oder sonstige Einladungen annehmen konnte.

Werden Sie als Star in der Stadt wahrgenommen?

Nein. Es gibt natürlich zahlreiche, spannende Begegnungen, die ausgesprochen angenehm sind. Das ist doch auch das Schöne, das mir Kraft gibt und mich antreibt. Aber ich trenne ganz strikt eines: das Amt von meiner Person. Das habe ich über die Jahre lernen müssen. Denn die Vereinnahmung kann auch unangenehme Dimensionen erreichen. Es gibt immer wieder Situationen, in denen ich auf Menschen treffe, die dann sagen: „Das wollte ich Ihnen immer schon mal sagen. Jetzt hören Sie mir mal gut zu!“

Haben Sie Sehnsucht nach Ruhe?

Eine Idealvorstellung schaut so aus: Ich liege auf meinem 3,50 Meter großen Sofa, die Fernbedienung in der Hand, im Fernsehen läuft eine gute „Weltspiegel“-Dokumentation, Apfelsaftschorle, Zigaretten, Lebkuchen und Schokoladenpudding stehen in Reichweite – und sonst ist weit und breit niemand da, so dass ich auf gar keinen Fall reden muss. Die pure Langeweile als Auszeit vom Alltag ist zwischendurch ein echter Hochgenuss. Das hat aber nichts damit zu tun, dass ich das Präsidentenamt als Belastung empfinden würde. Ich empfinde den Job generell als inspirierend und motivierend. Bei fünf Terminen hintereinander, bei denen ich quer durch die Stadt muss, wird es jedoch schon mal anstrengend, und ich suche danach Entspannung. Gleichzeitig kann mir das Ganze trotzdem große Freude bereiten. Im Augenblick macht es mir Spaß, weil wir viele Konzepte zusammen umsetzen, von denen wir in nicht allzu ferner Zukunft sehen werden, wie positiv sie sich auf die Entwicklung der Eintracht auswirken.

Welche Dimensionen haben die Projekte, verglichen mit denen, die in Ihrer Amtszeit schon umgesetzt wurden, zum Beispiel die Neugestaltung des Vereins-Leistungszentrums?

Monetär wäre es unfair, die Dimensionen des Umbaus des Sportleistungszentrums am Riederwald mit dem zu messen, was gerade bei den Profis mit dem Neubau der Geschäftsstelle in der Planung ist. Das Gleiche gilt für die Veränderungen, die in der Arena auch im Hinblick auf die EM-Bewerbung 2024 anstehen. Außerdem werden auch Kapitalmaßnahmen kommen, die die finanzielle Ausstattung der AG verbessern werden. Wichtig ist auch, zu bedenken: Der Riederwald wurde unter anderem von den Amateurabteilungen geschultert, da reden wir über Investitionen von 14 Millionen Euro. Geld allein ist aber nicht das Ausschlaggebende. Es geht um die Ideen, die gerade in der Pipeline sind, um den Verein in all seinen Strukturen auf eine neue Ebene zu heben. Es gibt in all unseren Überlegungen keine Trennung mehr zwischen dem e.V. und der Fußball AG. Das Jahr 2017 war für mich beeindruckend: Ich habe noch nie eine solch mitreißende Dynamik in und um Eintracht Frankfurt erlebt.

Wer ist dafür verantwortlich?

Menschen, die zueinanderpassen. Axel Hellmann (Vorstandsmitglied der Eintracht, d. Red.) ist ein großer Stratege, konzeptionell stark denkend, der stets über den Tellerrand blickt. Wolfgang Steubing (Aufsichtsratsvorsitzender, d. Red.) ist ein wunderbarer diplomatischer Backup, bei dem die Fäden zusammenlaufen. Ich als Repräsentant des Hauptgesellschafters arbeite mit beiden einträchtig zusammen und stelle mit Freude fest, dass das Wort Visionen bei uns nicht mehr negativ besetzt ist, so wie es früher mal war.

Sie meinen, solange Bruchhagen das Kommando führte?

Er war ganz wichtig für die wirtschaftliche Konsolidierung der Eintracht. In den letzten eineinhalb Jahren haben wir allerdings jede Menge Vorhaben in einem Tempo umgesetzt, das früher undenkbar war. Fredi Bobic muss man nicht lange überzeugen, wenn er die Chance sieht, dass etwas Gutes oder Neues klappen kann. Er denkt nicht von Spiel zu Spiel, sondern perspektivischer. Angriff ist seine Devise. Er sagt gerne: „Volle Kanne ran, da bin ich dabei!“

War diese Konstellation für Sie ein Motivationsgrund, um weiterzumachen?

Nicht nur. Es gibt in diesem Verein schon eine ganze Menge von Dingen, die in den letzten Jahren entstanden sind und auf die ich stolz bin. Wir sind auf einem guten Weg, die 50.000-Mitglieder-Marke zu knacken. Zum Vergleich: Als ich im Jahr 2000 angefangen habe, hatten wir keine 5000 Mitglieder. Wir wachsen nicht nur in der Kurve, sondern auch in unseren Abteilungen mit den zahlreichen Sportarten. Wir haben allein am Riederwald über 50 festangestellte Mitarbeiter und müssen jeden Monat inklusive aller Übungsleiter über 600 Lohn- und Gehaltsabrechnungen erstellen. Wir haben auf der Geschäftsstelle ein tolles Team. Eines, auf das ich mich uneingeschränkt verlassen kann. Ich gehe für sie durchs Feuer und sie für mich. Ich bin hier überall mit jungen Leuten zusammen, die mich fordern, die mir Sachen erklären und die mich auf ihrem Weg mitnehmen. Ich glaube, dass ich in diesem Verein echten Respekt gewonnen und eine unglaublich große Rückendeckung habe. Ich muss mich nicht verstecken. Und ich muss mich nicht mehr anpassen wollen. Als ich seinerzeit begonnen habe, hatten wir vier Millionen Euro Umsatz im Verein. Jetzt sind es 35 Millionen Euro, und uns gehört das Vereinsgebäude am Riederwald.

Können sich die Fans vorstellen, was es bedeutet, Eintracht-Präsident zu sein?

Das glaube ich nicht. Ich kann den Posten selbst ja manchmal nur schwer erklären. Es gibt immer wieder Dinge zu erledigen, von denen ich früher nicht im Entferntesten annahm, es könne für einen Eintracht-Präsidenten von solch einer Bedeutung sein. Wir haben schwer verunglückte Sportler unter unseren Mitgliedern, Kranke, Menschen in Not. Ich halte im Jahr zahlreiche Trauerreden. Es gibt auch Menschen in unserem Verein, die Großartiges geleistet haben und zu deren Geburtstagen ich gehe. Ehrungen sind ganz wichtige Termine, ebenso wie all die anderen Zusammenkünfte mit den Vertretern aus Sport, Wirtschaft, Kultur oder Frankfurter Stadtgesellschaft. Ich trete als Redner auf Veranstaltungen auf, da ich mich gerne in den Dienst einer guten Sache stelle, so zum Beispiel vor einigen Wochen für die Organisation Kio, die „Kinderhilfe Organtransplantation“.

Würden Sie sich als volksverbundenen Typen bezeichnen?

Absolut. Ich kann privat als Peter Fischer schwierig sein, aber in meiner Aufgabe als Eintracht-Präsident habe ich für jeden, der es möchte, ein offenes Ohr. Da sind so viele emotionale Momente dabei, die mich bereichern, ob in der Katharinenkirche auf der Kanzel, wo ich schon gepredigt habe. Oder mit dem Rollstuhlfahrer am Zebrastreifen auf der Zeil, der einen Fanschal umhängen hat und mich anspricht, oder der Oma, die ich im Kaffee Wacker treffe und die mir dann von ihrem verstorbenen Mann erzählt, der sein ganzes Leben der Eintracht die Treue gehalten hat oder der Clique Jugendlicher in der U-Bahn, die mit mir über Boateng, Meier oder Hradecky plaudern wollen. Ich möchte dabei immer authentisch und nahe bei den Menschen sein.

Sie kämen als Oberbürgermeisterkandidat in Frage, oder?

Ich habe den Sportdezernenten Markus Frank spaßeshalber schon mal gefragt, wie viele Stimmen ich bräuchte, um gewählt zu werden. Auf seine Antwort habe ich ihm mit einem Augenzwinkern gesagt: Das könnte doch klappen. Wenn sich die Eintracht-Mitglieder hinter mir versammeln, die Fanklubs, die Anhänger in der Kurve – dann hätte ich eine gute Chance (lacht). Der Oberbürgermeister Peter Fischer würde als Kümmerer auftreten und die Verwaltungsprozesse, über die ich nicht nur im Sport, sondern auch in der Gastronomie oder bei Bauvorhaben oft nur den Kopf schütteln kann, deutlich verschlanken. Bürokratie und Länge von Beschlüssen führt in vielen Fällen zu einer Politik, die mehr verhindert, als dass sie etwas ankurbelt. Ich habe intensiv mitbekommen, wie sehr der Renn-Klub und seine obskuren Präsidenten, von denen jeder über seinen Vorgänger hergezogen ist, in den vergangenen Jahren mit fadenscheinigen Mitteln und mit Hilfe formaler Kniffe permanent versucht haben, die Entstehung der DFB-Akademie zu verhindern. Es ging ihnen dabei nicht um die Sache, sondern nur um eigene Befindlichkeiten. So etwas finde ich befremdlich, nicht weil es in diesem Fall um Fußball ging. Ich würde als kritischer Bürger genauso argumentieren, wenn es um ein Forschungscampus für junge Wissenschaftler gegangen wäre. Es kann nicht sein, dass Bürokratie solch unvorstellbare Blüten treibt.

Die Eintracht ist ein Big Player in der Stadt. Wird er angemessen behandelt?

Ich möchte mich vor den anstehenden Wahlen nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Aber ich habe das Gefühl, dass die Wertschätzung der Eintracht sich im politischen Betrieb der Stadt und des Landes maßgeblich verändert hat – durchaus zu unseren Gunsten.

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Wann können Sie sich ein Ende Ihrer Amtszeit vorstellen?

Es gibt kein Datum, wie lange ich das Amt ausführen werde oder will. Und im Moment erkenne ich auch kein Verfallsdatum. Ich hoffe und bin guter Dinge, dass ich ein selbstbestimmtes Ende für mich bei der Eintracht und hier auch ein Ende in Ehren erleben werde. Ob das in vier Jahren oder vielleicht sogar in 20 ist, wäre mir egal. Ich möchte das Schiff in dem Moment verlassen können, in dem ich das Gefühl habe, das ist der richtige Augenblick. Und ich wäre glücklich, wenn es anschließend viele Menschen geben würde, die in der Nachbetrachtung sagen: Peter Fischer hat eine ganze Menge von guten Dingen gemacht. Mitglieder, die schon ganz lange bei der Eintracht sind, können sich gut an frühere Zeiten erinnern. Wir haben jetzt drei große Tennishallen. In eine davon bauen wir ein Fitnessstudio. Früher hingegen hatten wir Löcher in den Netzen. Und wir bauen zwei neue Plätze mit Flutlicht. Heute gibt es in unserem Verein keine immens großen Nöte oder Probleme mehr, und vieles hat sich sehr zum Positiven geändert. Wir sind auch in der digitalen Welt angekommen. Unsere Transparenz, die Kommunikation und die offenen Türen sind in dieser Form aus der Vergangenheit her nicht bekannt. Wir haben viele Projekte und Ideen, die wir noch gemeinsam stemmen und realisieren wollen. Dies ist meine Motivation und treibt mich unglaublich an. Ich habe glitzernde Augen und spüre große Aufregung. Ich brauche Leidenschaft und Begeisterung. Ich kann nicht verwalten. Ich muss gestalten.

Die Internationalität des Eintracht-Kaders hat für viele Diskussionen gesorgt. Bei Ihnen war von Anfang an klar zu erkennen, dass Sie es auch als Indiz für die Weltoffenheit der Eintracht werten. Fühlen Sie sich bestätigt?

Ich traue niemandem mehr in diesem Land, wenn Nationalpopulisten 13 Prozent der Stimmen bekommen können. Ich werde auf der Mitgliederversammlung eine deutliche Position beziehen, dass es sich mit unserer Satzung nicht verträgt, AfD zu wählen. Es kann niemand bei uns Mitglied sein, der diese Partei wählt, in der es rassistische und menschenverachtende Tendenzen gibt. Wir als Eintracht Frankfurt sind als Gegner der Antisemiten bekannt und von unserer Geschichte geprägt, die jedem bekannt sein sollte, der sich mit uns identifizieren möchte: Wir wurden in der NS-Zeit als „Juddebube“ verunglimpft. Heute verlegen wir zusammen mit Matthias Thomas vom Eintracht Frankfurt Museum Stolpersteine in der Stadt. Ich habe aus Anlass der Erinnerung an die Befreiung der Häftlinge aus dem KZ Auschwitz vor der jüdischen Gemeinde Frankfurt gesprochen. Wir haben gegenwärtig Mitglieder aus mehr als 70 Nationen, bei uns gibt es in der Boxabteilung junge Israelis, die gegen Palästinenser im sportlichen Wettstreit antreten. Wir sind klar aufgestellt: Wir sind absolut weltoffen, Rassismus hat bei uns keinen Platz. Dafür stehe ich als Präsident ein.

Gehen Sie davon aus, dass es keine AfD-Wähler unter den Eintracht-Mitgliedern gibt?

Ich bin nicht naiv und bin mir sicher, dass es auch bei uns AfD-Wähler gibt. Aber ich werde sehr deutlich klarmachen, was wir davon halten und dass der Verein für andere Werte und Ziele steht. Sport muss politisch sein, und zwar nicht nur sportpolitisch. Der Sport muss vielmehr auch ganz klar politisch sein und seine Stimme erheben gegen gesellschaftliche Fehlentwicklungen, wenn es angebracht und notwendig ist. Wir müssen immer wieder aufs Neue aufpassen. Ich will später nicht einmal hören, dass ich gesagt habe: Das wusste ich nicht oder habe ich falsch eingeschätzt. Ich komme aus einer Generation, die informiert ist, die lesen kann und die mitbekommt, was alles passiert. Das möchte ich umsetzen. Und da muss ich auch bereit sein, als Eintracht Frankfurt, als einer der größten und bedeutendsten Vereine in Deutschland, klare Kante zu zeigen und Position zu beziehen, um zu sagen: Es gibt Wichtigeres als zum Beispiel die Nachspielzeit oder ob der Ball jetzt vor oder hinter der Linie war. Ich bin mir selbst gegenüber verpflichtet zu sagen: Wehre dich, wenn du dich wehren musst. Wenn du gegen etwas sein musst, dann sei auch dagegen. Und sei dafür, wenn du sagst: Du musst dafür sein. Diese Einstellung gehört von jeher zu meinem Leben dazu, und das sind alles Dinge, die mich spannend auf eine nächste Amtszeit blicken lassen.

Quelle: F.A.Z.
Marc Heinrich
Sportredakteur.
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