DFB-Pokal

Rhein-Main-Duell im Viertelfinale

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Der SC Paderborn hat im DFB-Pokal das große Los bekommen und trifft im Viertelfinale auf den FC Bayern München. Nach den Kracher-Spielen im Achtelfinale gegen Titelträger Borussia Dortmund und in der zweiten Runde bei RB Leipzig haben die Bayern im Drittligaverein aus Ostwestfalen diesmal den wohl leichtesten Gegner.

In allen anderen Duellen treffen Bundesligavereine aufeinander, wie die Auslosung am Sonntag im Dortmunder Fußballmuseum ergab. In den Partien am 6. oder 7. Februar empfängt Bayer Leverkusen den SV Werder Bremen und der aktuelle Ligazweite FC Schalke 04 spielt zu Hause gegen den VfL Wolfsburg. Im Rhein-Main-Derby stehen sich zudem Eintracht Frankfurt und der FSV Mainz 05 gegenüber.

Frankfurt will Traum vom Finale am Leben halten

„Das ist ja ein Freilos, oder?“, kommentiere Paderborns Geschäftsführer Sport Markus Krösche das Spiel gegen den Rekordpokalsieger in der ARD scherzhaft. „Wir nehmen es so an und gucken, was passiert. Jeden Gegner nehmen wir gerne, die Bayern natürlich auch.“ In den bisherigen Runden hatte sich sein Klub jeweils gegen Zweitligavereine durchgesetzt - die Gegner hießen FC St. Pauli, VfL Bochum sowie FC Ingolstadt. Ein Umzug in ein größeres Stadion wie bei der Erstrunden-Niederlage gegen die Münchner 2001 komme für den SCP nicht in Frage. „Nein, nein, wir bleiben in Paderborn“, sagte Krösche.

Ebenfalls vor heimischer Kulisse spielt Vorjahresfinalist Frankfurt. „Jeder, der in Berlin dabei war, weiß, wie schön das war“, hatte Eintracht-Coach Niko Kovac bereits vor dem Achtelfinalsieg beim 1. FC Heidenheim kurz vor Weihnachten gesagt. Mit einem Erfolg im Derby gegen den FSV würde man den Traum von einem weiteren Endspiel am Leben halten. Die Hessen und der FSV trafen im Pokal erst einmal aufeinander. In der Saison 1986/87 gewann die Eintracht nach Verlängerung auswärts 1:0.

Nicht ganz so lange ist das letzte Pokalduell zwischen Leverkusen und Bremen her. Vor zwei Jahren trafen sich die beiden Vereine ebenfalls in der Runde der letzten acht Teams. Damals gewannen die Norddeutschen im Rheinland 3:1. Mit Werder habe man deshalb „noch eine Rechnung offen“, twitterte Bayer 04. Die Halbfinals finden am 17. und 18. April statt. Das Finale im Berliner Olympiastadion ist für den 19. Mai terminiert.

Bei den Frauen kommt es zum Klassiker FFC Frankfurt gegen Turbine Potsdam. Zudem könnte es zur Neuauflage der Endspiele der beiden Vorjahre kommen: Falls sich der Bundesliga-Tabellenführer VfL Wolfsburg erwartungsgemäß im Nachholspiel beim Zweitligaklub Cloppenburg durchsetzten sollte, muss er zum SC Sand reisen.

Quelle: dpa
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