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FAZ plus ArtikelVettel-Herausforderer Leclerc

Das ruhige Leben ist vorbei

Von Hermann Renner, Singapur
 - 11:13
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Ferrari hat sich getraut. Zum ersten Mal wieder seit 2006 verpflichtet die Scuderia einen Fahrer, der noch nicht Grand-Prix-Sieger ist. Charles Leclerc hat 13 Punkte auf seinem Konto, aber erst 14 GP-Starts, die Referenz einiger starker Rennen in diesem Jahr, und ihm eilt der Ruf voraus, einer der kommenden Weltmeister zu sein. Was noch zu beweisen wäre. Bei Felipe Massa war es vor zwölf Jahren nicht anders. Nur kannte Ferrari den Brasilianer besser. Er hatte schon drei Saisons bei Sauber und ein Testjahr bei Ferrari hinter sich. Das Risiko, ihn gegen Rubens Barrichello auszutauschen, war überschaubar.

Diesmal opfert Ferrari Kimi Räikkönen. Dem Rennstall aus Maranello ist dieser Schritt nicht leichtgefallen, obwohl Räikkönen seit seiner Rückkehr im Jahr 2014 nicht ein einziges Rennen gewonnen hat. Doch der schweigsame Finne hat einen Schlag beim Publikum. Er ist so populär wie Lewis Hamilton oder Sebastian Vettel. Wer Kimi feuert, bekommt es mit einer militanten Fangemeinde zu tun. Deshalb hat es auch so lange gedauert, bis der Schritt endlich kommuniziert wurde. Der verstorbene ehemalige Präsident Sergio Marchionne ließ sich davon nicht beeindrucken. Er entschied sich bereits im Sommer für Leclerc. Wenn Ferrari sich schon eine Fahrer-Akademie leistet, dann soll die auch irgendwann ein Talent abwerfen. Charles Leclerc ist gewissermaßen die Rendite einer Investition. Wenn er denn liefert.

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Quelle: F.A.Z.
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