Argentinien in der Einzelkritik

Blutig, aber nicht durch

 - 23:47

Romero: Fehlerlos, aber nicht mit Neuers Ausstrahlung. Hatte Glück beim Höwedes-Kopfball an den Pfosten. Machtlos bei Götzes Siegtor.

Zabaleta: Hatte Özil einigermaßen im Griff auf seiner rechten Seite, dann mit dem schnellen Schürrle Mühe. Sah beim Gegentor schlecht aus.

Demichelis: Pausenlos beschäftigt in der Innenverteidigung, kam häufig zu spät gegen Klose - und dann beim 0:1 gegen Götze.

Garay: Nach insgesamt starker WM auch im Finale aufmerksam. Größerer Überblick als Nebenmann Demichelis.

Rojo: Hatte diesmal mächtig Probleme auf seiner linken Abwehrseite. Gegen Müller ständig gefordert und oft ausgespielt.

Biglia: Oft in Not gegen Schweinsteiger und Co. Weit zurückgezogen wie die meisten Mittelfeldspieler, kaum Impulse nach vorne.

Mascherano: Seinen Fehler kurz vor Halbzeit hätte Kroos fast zur Führung genutzt. Stieg zweimal übel gegen Schweinsteiger ein.

Pérez: Der Di-Maria-Ersatz konnte sich selten durchsetzen. Stieß bei Höwedes auf heftige Gegenwehr. Keine große Hilfe für Messi.

Messi: Rannte mit dem Ball am Fuß immer wieder den Deutschen weg. Kam aber kam nur selten in Schussposition. Löste stets Alarm aus.

Lavezzi: Vorlage zum Abseitstor von Higuaín. Leitete auch den einen oder anderen Konter ein, musste aber für Aguero zur Pause weichen.

Higuaín: Riesenchance nach Kroos-Kopfball-Patzer kläglich vergeben. Jubelte später schon über das 1:0, war aber abseits.

Aguero: Kam nach dem Wechsel, konnte aber das Angriffsspiel kaum beleben. Fiel dadurch auf, dass er Schweinsteiger blutig schlug.

Palacio: Durfte erst in der 78. Minute für Higuaín ran. Hätte in der Nachspielzeit der Held werden können: Traf fast mit einem Heber.

Gago: Kam in der 86. Minute für Perez. Trat trat nicht mehr groß in Erscheinung.

Quelle: DPA
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